Samstag, 31. Dezember 2011

Letzter Tag

Ja, es ist soweit. Der letzte Tag des Jahres. Juchee!

Wir haben einen Fernseher gekauft. Spontankauf, zumindest für mich. Jetzt steht er groß und schwarz im Wohnzimmer. Ich werde erwachsen - ich kaufe Fernseher. Und er gefällt mir. Jetzt kann man auch wieder richtig was erkennen. Der alte war im Laufe seiner 15 Jahre doch schon etwas unscharf geworden. Ich freu mich auf das erste Mal Herr-der-Ringe-Schauen.

Übrigens bin ich auch sehr fleißig jetzt zwischen den Jahren. Ich bastel nämlich ganz vorbildlich an meinem Vortrag. Dem - hoffentlich - letzten großen Vortrag. Irgendwann Anfang des nächsten Jahres werde ich meine Dissertation verteiden (müssen). Ich bin aufgeregt. Ich bin nervös. Ich werde hektisch im Kreis laufen. Ich werde es überstehen, irgendwie.

Na gut, dann kauf ich mal lecker Sachen ein für den letzten Abend des Jahres.

Freitag, 23. Dezember 2011

Vorfreude!

Ohh! Morgen ist tatsächlich schon Weihnachten! Gerade war noch Herbst und nun steht diese wunderbare, plätzchenwarme Zeit vor der Tür. Ich freu mich gerade so! Iin manchen Dingen werd' ich nie erwachsen. Heute Abend werde ich noch den Weihnachtsmarkt besuchen. Ist zwar viel zu warm draußen und auch kein Schnee im Anflug, aber ich werde soviel Weihnachtsstimmung um mich herum verbreiten, dass das egal sein wird. Leckeren Glühwein werd ich sicher auch trinken. Hach. Und morgen dann ist Weihnachten. Hoffentlich bekomm' ich viele Geschenke! Ich freu mich schon sehr aufs beschenken und beschenkt werden. Und auf's Essen - ja, ich schwache Seele. Plätzchen sind mein Verderben. An den kommenden drei Tagen werde ich sicher hervoragend speisen, denn es sind diverse Verwandtenbesuche geplant.
In unserer Wohnung läuchtet es auch schon sehr weihnachtslich an allen Ecken. Kerzen und Fensterbilder und ein Lichterbogen. Somit kann ich sogar diese dunkle Jahreszeit überstehen. Den dunkelsten Tag haben wir zum Glück schon hinter uns gebracht (vorgestern), jetzt wird es langsam wieder immer ein bisschen heller. Ich bin auch schon sehr gespannt, was das neue Jahr für mich bringt. Es wird sich ganz sicher noch mal eine ganze Menge dramatisch verändert. Drückt mir die Daumen, dass ich bald meine Doktorarbeit gänzlich zu Ende gebracht habe. Das wird dann aber ordentlich gefeiert!
Nun erst mal los. Weihnachtsmarkt...

Samstag, 12. November 2011

Spätherbst

Es dämmert bereits draußen. Brrr. Kalt. Ich hab mich schon an die kuschelige Heizung zurückgezogen. Das hält ja Keiner aus so eine Kälte. Aber ich freu mich auf Weihnachten. Überhaupt freu ich mich auf so viele Dinge in den nächsten Wochen: Morgen geht's nach Berlin. Lieblingsmensch und Lieblingskatzen wieder um mich haben. Bald dann Ostsee gucken. Dann die diversen Weihnachtsfeiern wie jeden Dezember absolvieren. Schokolade herstellen. Ins winterliche Erzgebirge. Glühwein trinken. Plätzchen backen. Plätzchen verteilen. Vorbestellten Stollen verdrücken. Wird alles schön. Den Dezember mag ich ja. Januar und Februar können wir gern überspringen und direkt mit März weitermachen. Da hätte ich nichts dagegen. Wer braucht schon nass-kalten Winter ohne Weihnachtslichter? Eben.
In wenigen Minuten geht's erst mal zum Weihnachtsbaum gucken auf den Markt. Evetuell die Hände am ersten Glühwein wärmen und danach zurück ins kuschelige Heim. Unter die Decke. Buch schnappen. Welt vergessen.

Samstag, 25. Juni 2011

Der Kuchen ist im Ofen!

Ich sitze hier und warte, dass der Kuchen fertig wird. Den hab' ich nämlich gerade in den Backofen geschoben. Ein Käsekuchen soll's werden. Mit Quark. Mhhh, ich freu mich schon auf den Duft, der sich gleich in der gesamten Wohnung verteilt.

Es ist Samstag und ich war natürlich - wie jeden Samstag - schon fleißig. Ich kann doch nicht still sitzen an einem freien Tag. Also hab ich die Wohnung gesaugt, Staub gewischt, war einkaufen und bin dann mit dem Radl den Prenzlauer Berg hochgefahren (wobei Berg natürlich weit übertrieben ist und nur wirkliche Berliner den als Berg bezeichnen, was dann auch wieder heißt, dass ich keine wirkliche Berlinerin bin, zumindest nicht in dieser Sache). Na, jedenfalls bin ich dort hingeradelt, hab leckere Sommerrollen und eine Kokoslimettensuppe zum Mittag gegessen, was mir außerordentlich geschmeckt hat. Und dann hab' ich meine liebe Freundin und Karatepartnerin in ihrem Laden besucht. Naja, nicht ihr Laden, aber der Laden, in dem sie arbeitet. Dort hat sie mir ganz selbstlos meinen Rucksack wieder geflickt, indem sie ein Stück Segeltuch an die Stelle des ehemaligen Risses eingenäht hat. Wunderbarst! Als Dank hab ich ihr eine Einladung zum Tee versprochen. Nächste Woche dann, denn sie hatte noch so viel Arbeit auf dem Tisch liegen.

Bei mir sieht es mit der Arbeit dagegen ganz gut aus. Gestern war ich nochmal bei meiner alten Arbeitsstelle und hab mich mit meinem Betreuer getroffen. Aus München hab ich auch noch ein paar Anregungen bekommen, und ein paar Tippfehlerfunde, die ich ändern muss. Aber dann... ja dann! Ist es bald geschafft. Juhu!

Heute Abend bin ich auch wieder verplant (Ach, Weh! Die Wochenenden sind zu kurz.). Zum Sommerfest bin ich eingeladen, bei der Freundin eines Freundes meines Freundes. Ja, so stimmt es. Das Wetter ist ja nun nicht mehr so sommerlich da draußen, aber es wird sicher trozdem ganz schön.

Und morgen kommt Lieblingsmensch wieder!
:D

Sonntag, 19. Juni 2011

Immer wieder Sonntags...

... komme ich zum Schreiben. Da ich noch immer meinen gesamten Arbeitstag vor dem PC verbringe, ist meine Muse am Abend zu gering, um mich nochmal hierhin zu treiben. Aber nun bin ich frisch und erholt vom Wochenende, das ich natürlich wieder gebührend gefeiert habe.

Freitag: Karatetraining. So starte ich wie üblich ins Wochenende mit einem Antistresstraining. Hinterher bin ich gemütlich den kleinen Umweg über den Alexanderplatz nach Hause geradelt. Weil die Strecke so schön ist und ich das Einsetzen der Dämmerung dort besonders schön finde. Anschließend mit Lieblingsmensch noch auf einen Cuba Libre los. Freitag Abend unter freiem Himmel, die Leute beobachten, plaudern über das Leben, das ist schön. Mein persönlicher perfekter Start ins Wochenende.

Samstag: Its Baumarkt-time! Nach längerem Vornehmen haben wir unseren Plan in die Tat umgesetzt und uns drei Bilderrahmen gekauft um lustige Tierbilder ins Schlaf- und Badezimmer zu hängen. Lustigerweise war im Baumarkt eine Party und es gab kostenlosen Kuchen. Was der Grund der Feier war, weiß ich nicht, aber es war eine ungewöhnlich witzige Atmosphäre. Als Belohung für die Schlepperei (kein Auto!) gab es asiatisches Essen. Sehr lecker. Und einen kurzen Regenschauer, bei dem mein rechter Schuh von der Ferse her durchgeweicht ist. Den Rest des Tages habe ich mit Lesen zugebracht und Abends gab's eine DVD. Dann recht früh ins Bett (vor Mitternacht) denn viel schlafen hilft viel gegen müde.

Sonntag: Ausschlafen. Ich hatte vor, mir den DaWanda-Markt anzuschauen und durch die vielen Kleinigkeiten zu stöbern, doch die Menschentraube davor hat uns dann doch ins Museum gegenüber gelockt und so haben wir uns die c/o-Fotoaustellung im Postfuhramt angeschaut, die auch ganz toll war. Danach wieder mächtige Regengüsse. Wir haben wacker das Risiko in Kauf genommen und noch einen Abstecher zum (vegetarischen) Burger Essen gemacht. Was sich definitiv gelohnt hat. Wieder halbwegs trocken daheim angekommen, wurden die putzigen Tierbilder an die Wand genagelt und ich nutze seit dem den Rest des Sonntags mit rumtrödeln und faul sein. Und so wird es auch zu Ende gehen, das Wochenende.

Samstag, 4. Juni 2011

So Dinge halt, die passieren, im Leben

Jetzt war ich nicht nur eine Woche weg, sondern einen ganzen Monat. Lange genug, um beim Anmelden im Blog das Passwort falsch zu tippen. Ich schüttel enttäuscht den Kopf über mich selbst.
Na irgendwie hab ich es nicht geschafft, nach der Woche Urlaub wieder in den Alltag reinzufinden. Sonne, Meer, leckeres Essen. Und danach waren da so viele Dinge! Mein Geburtstag, die neue Arbeit, die vielen Freunde, die zu Besuch waren. Und nebenbei - noch immer - die letzten Zeilen der Doktorarbeit tippen. Wie lange sich das am Ende so hinziehen kann. Aber ich bin ja selbst ein bisschen Schuld, denn ich sitze nur noch ein- bis zweimal die Woche da dran. Ein neuer Job nimmt ganz schön viel Zeit in Anspruch und ich bin immer so k.o. wenn ich Abends daheim bin. Jaha, ich hab die perfekte Ausrede. Außerdem fröhne ich weiter meiner neu entbrannten Kochleidenschaft. Mein Mindestziel ist ja einmal die Woche etwas Neues zu kochen. Dabei arbeite ich mich quer durch die diversen Kochbücher, die sich hier so angesammelt haben. Ich bin ein Kochbuchjunkie! So langsam wird der Platz dafür aber zu eng, deshalb hab ich beschlossen, erst mal all die leckeren Sachen aus den vorhandenen Büchern nachzukochen. Da hab ich eine ganze Menge zu tun. Letzte Woche gab es Hummus, Aioli, Foccacia und Gazpacco. Also bin ich doch fleißig. Nächste Woche gibt's original französische Zwiebelsuppe. Hmm. Übrigens ein Gericht, das ich vorletztes Jahr in Paris vergeblich gesucht habe. Dann eben daheim.

Donnerstag, 5. Mai 2011

Tschüss!

Ich bin dann mal weg. Eine Woche die Sonne auf den Bauch scheinen lassen. Bis nachher!

Montag, 2. Mai 2011

Zwischenbericht

Es gibt mich noch. Ich stecke nur in Arbeit. Oder in Urlaubslaune. Eigentlich in Beidem gleichzeitig irgendwie. Am Freitag besteige ich jedenfalls ein Flugzeug und fliege für sieben Tage weg. Und versteck mich vor der Arbeit. Die auf mich wartet. Hmmm, ich sollte/wollte ja eigentlich heute am Text arbeiten, aber irgendwie ist was dazwischen gekommen. Weil, ich musste ja einkaufen. Einen großen Koffer für die Reise. Und außerdem noch diverse Yoga-Utensilien für den Kurs, der am Mittwoch losgeht. Ich bin mal gespannt, habe schon seit einer ganzen Weile kein Yoga gemacht. Zumindest nicht so richtig, eher so nebenbei mal hier und da eine Übung. Bin gespannt, ob ich wieder gemeinen Muskelkater bekomme. Ich hab immerhin schon die DVD ausprobiert und das hat ganz gut geklappt.

Also, das muss ich noch erzählen. Letzten Freitag war ja witzig. Wir waren beim Improtheater. Das war sehr lustig. Es wurden Freiwillige aus dem Publikum gesucht und was mach ich? Na klar, ich melde mich freiwillig und marschiere auf die Bühne um mitzumachen. Joar, mein Alter Ego hat sich quasi berufen gefühlt. Am Ende bin ich relativ heil aus der Sache rausgekommen. Und ich hab eine Freikarte fürs nächste Mal bekommen, fein das. Letztes Wochenende habe wir auch die Gartensaison eingeweiht, so richtig mit Gartentisch und Stühlen und Kuchen. Das war sehr schön, nur ist jetzt das Wetter wieder ziemlich mies. Ich mag keinen Wind mehr haben.

Jetzt schlafen. Bin müde. So Einkaufen erschöpft ja auch ganz schön. Gute Nacht, Welt!

Mittwoch, 20. April 2011

Mittwochs-Wochenende

Der Frühling hat nun heute eindeutig Einzug in die große Stadt gehalten. Heute Morgen war ich auf geheimer Mission unterwegs. (Was genau, wird an dieser Stelle noch nicht veraten.) Nur so viel: Mein Weg hat mich schon gegen 7 Uhr morgens weit hinaus aus der Stadt gefürt, über Felder und zwischen bonbonfarbene Einfamilienhäuser. Ich hatte einen wichtigen Auftrag. Aber darum soll es hier gar nicht gehen. Nein, es war kalt. Richtig kühl, ich habe gefröstelt. Und dann gegen Mittag plötzlich Sommer! Sonne, Sonnencreme, Sonnenbrille. Und dazu einen richtig leckeren, riesigen Burger mit Pommes (Natürlich vegetarisch). Mjam. Dabei hat mir die Sonne wahrscheinlich so doll auf den Kopf gebrannt, dass ich danach zwei Stunden schlafen musste. Das sind die Dinge, die ich tue,wenn ich frei habe.
Gestern Abend war ich aus. Konzert von "The Soundtracks of our Lives." War sehr schön. Und wir haben die Gelegenheit gleich zu einer gemütlich-sportlichen (also irgendwas dazwischen) Radfahrt nach Kreuzberg genutzt. Ich liebe es im Sommer nachts mit dem Rad durch die Stadt zu fahren! Der kühle Wind, das Halbdunkel, das Gefühl von Freiheit! So stell ich mir das Leben vor, bitte mehr davon!

Sonntag, 17. April 2011

Puhhh.

So ein Wochenende kann ganz schön anstrengend sein. Aber auch ziemlich toll. Alles fing mal wieder wie üblich mit einem feucht-fröhlichen Freitag Abend an. Ja, ich weiß, Alkohol ist böse. Und eigentlich wollte ich nur einen Cocktail trinken. Naja, aus einem wurden zwei und aus zwei wurden drei. Ich hätte das ja wissen müssen. Leôba, zwei Cocktails sind für dich mehr als genug. Naja, was soll ich sagen, es war halt so lustig und irgendwie ist mir die Bestellung so rausgerutscht und dann stand der leckere Mojito schon auf dem Tisch vor mir.
Bestrafenderweise durfte ich am Samstag nicht ausschlafen, denn gegen 7 Uhr morgens haben sie damit begonnen die Gehwegsteine vor unserem Haus mit einem riesigen Gummihammer festzuklopfen. Auf sowas muss man erst mal kommen. :ugly: Dann war ich jedenfalls wach. Das gute Wetter wurde aber anständig genutzt und Eis gegessen. Am Abend waren wir eingeladen auf eine Geburtstagsparty. Reinfeiern. Ohhhja, ich war müde und immer noch verkatert, aber es war schön! Und mit leckerem Essen und so. Ist ja immer wichtig auf einer Feier, finde ich.
Sonntag Morgen. Ich bin müde. Ich komme kaum aus dem Bett. Ich habe keinen Hunger (siehe Essen auf der Party der letzten Nacht). Aber es geht heute zum Griechen! Und dort gibt es Ouzo. Einem vor dem Essen. Und einem danach. Jooar, dannach war ich eigentlich direkt wieder Bett-reif. Also hab ich noch etwas geschlafen, während Lieblingsmensch sich beim Karaoke im Park vergnügt hat.
Ich darf außerdem verkünden: Unser Urlaub wurde heute Morgen gebucht. Juhu! Noch eine Woche Strand, Sonne, Meer bevor der Ernst des Lebens für mich beginnt. Jaha, kein Student mehr zu sein, das wird sicher hart für mich. Nach so vielen Jahren, hihi. Also bald beginnen die letzten Tage in Freiheit (der Mai). Und dannach... immer noch das große Fragezeichen.

Sonntag, 10. April 2011

Von der Faulheit

Ich sitze hier im Sessel mit Katze und Laptop auf dem Schoß und genieße meine eigene, wohlverdiente Trägheit an diesem Sonntag Nachmittag. Aber hey, ich hab viel gemacht: gestern laaange auf einer Geburtstagsparty mit Inbrunst Karaoke gesungen, heute morgen leicht verkatert joggen gegangen, am frühen Nachmittag das Kanzleramt gegrüßt und Eis am Stiel gegessen. Jetzt kann ich also ganz zu Recht gemütlich auf dem Sessel sitzen und faul sein.

Lieblingsmensch möchte dort Urlaub machen, wo es nach Pinien riecht (Zitat). Eine Reise, die ist lustig. Wir suchen also eine Urlaubsziel. Für Anfang Mai, doch noch ist nicht klar, wohin die gehen soll. Irgendwas mit Sonne wäre auch nett. Eine Woche soll das gehen, damit ich dann fröhlich und frohen Mutes die letzten Worte meiner Arbeit tippen kann. Vorschläge werden gern sehr entgegen genommen.

Donnerstag, 31. März 2011

Schreiben, schreiben, schreiben.

Ich gebe es zu: Nach "Schreiben" sieht es hier in meinem Blog zur Zeit nicht gerade aus. Ich weiß. Schuldig. Nur... bin ich gerade äußerst fleißig dabei meine Arbeit zu schreiben und mir tanzen minütlich tausend Wörter im Kopf auf und ab, aber keines davon passt hier in den Blog. Und da morgen mein letzter Arbeitsmonat beginnt (ich kann es noch kaum glauben!), verwende ich meine ganze kreative Energie gerade auf meine gehassliebte Arbeit. Ich hab schließlich nicht vor, den ganzen Sommer mit Sitzen am Schreibtisch zu verbringen, nicht wahr? Spätestens im Juni soll das gute Stück gedruckt und gebunden in meinen Händen liegen, damit ich mich hinterher entspannt auf die Wiese legen und Kuchen essen kann. Oder so. Ich freu mich jedenfalls drauf. Dieser Sommer wird mein Sommer. Ich hab's irgendwie im Gefühl. Da passiert noch was in meinem Leben und ich bin so ungeduldig, endlich rauszufinden, wohin mich mein Weg führt. Bis dahin... Schreiben.

Mittwoch, 16. März 2011

Willkommen zurück im echten Leben

Ich melde mich frisch und munter zurück aus dem Urlaub. Der tatsächlich sehr erholsam war und sich mit wenigen Worten beschreiben lässt: Kleines Hotel am See mit Enten davor. Äußerst leckeres Essen, das dann in einem Drei-Gänge-Dinner mit Kerzenschein gifpelte. Gemütliche Saunabesuche mit Erlebnisdusche. (Zum Thema Erlebnisdusche: Die war wirklich ein Erlebnis, denn sie schoss aus allen Richtungen kaltes und warmes Wasser auf mich, immer schön abwechselnd und in verschiedenen Höhen) Dann viel im Bett rumliegen und lesen. Ab und zu Spaziergänge am Wasser und im Wald. Die zwei Tage Urlaub sind wirklich wie im Flug vergangen und ich hab jetzt schon wieder Fernweh. Den ersten Arbeitstag hab ich immerhin überstanden. Und ich bin voller Motivation jetzt auf den letzten Metern. Wenn nur endlich Frühling wäre!

Samstag, 12. März 2011

Ist das schon der Frühling?

Draußen im Garten grillen die Nachbarn. Sind die mutig. Noch ist mir das zu kalt, aber ich saß schon mit Tee aus der Thermoskanne draußen auf der Bank. Als die Sonne noch schien. Das war ganz schön.
Heute ist Samstag. Ich war am Vormittag fleißig auf Arbeit. Danach gab es leckere Pizza in dem kleinen, italienischen Bistro hier um die Ecke. Sehr, sehr lecker. Und später geht's dann Cocktails trinken. Ich freu mich so! Ich glaube, ich habe eine Schwäche für Cocktails. (Wenn mich mal Jemand beim Bewerbungsgespräch nach meinen Schwächen fragt, dann sag ich einfach 'Cocktails'. Hoffentlich gibt's viele Bewerbungsgespräche. - Nein, hoffentlich gibt's nicht soo viele, ich will ja 'nen Job!) However,... morgen fahren wir in Urlaub. Jawohl. In ein süßes, schnuckeliges Hotel mit See vor der Tür und leckerem Essen. Ich habe auch eine Schwäche für Essen. Bis Mittwoch hab ich frei. Das ist gut. Danach ist dann schon Endsport. Ich werde schreiben, schreiben, schreiben, einen Abstecher nach Karlsruhe machen, schreiben, schreiben... und tata! Fertig!

Freitag, 11. März 2011

Freitag Abend

Erschöpft. Ich arbeite einfach zu viel. Jap. Aber jetzt sind's nur noch sieben Wochen. Sieben Wochen und dann bin ich frei! Gleich geh ich zum Karate. Endlich mal wieder nach fast zwei Wochen Zwangspause auf Grund einer fiesen Erkältung. Ich hab bestimmt schon alles vergessen, das kann ja was werden. Puh. Diese Woche hat mich echt gestresst. Ich bin nicht mal mehr fähig hier einen anständigen Text zu schreiben, sorry. Kaputt. Müde Wochenende ich komme! Und vor allem: Urlaub ich komme! Montag und Dienstag hab ich frei. Juhu!

Dienstag, 1. März 2011

Jippie!

Ich fahre bald in Urlaub! Juhu! Ich freu mich sooooo! Ist zwar "nur" für ein langes Wochenende aber trotzdem. Urlaub tut so gut und ich kann den gerade wirklich gebrauchen. Ausschlafen! Frühstücksbuffet! (Ich bin Frühstücksbuffet-Anbeterin. Was gibt es Schöneres an einem Morgen?) Schon übernächstes Wochenende!
Tippeltapp - so gut gelaunt lauf ich gerade auf Arbeit umher.

Samstag, 26. Februar 2011

Guten Abend!

Es ist Samstag Abend, und somit der schönste Tag der Woche. Neben Freitag. Und Sonntag. Ich habe diesen Tag auch anständig begangen. Mit Ausschlafen heute Morgen, mit Tee trinken und Zeitung lesen, mit Sonne-auf-den-Kopf-scheinen-lassen. Mir lecker selbstgemachtem Kartoffegratin (siehe unten). Anschließend wurden die Katzen beschmust und Schokoquark gegessen. Mehr brauch ich nicht zum Glücklichsein.
Rezept in Kurzform:
Kartoffeln, Zwiebeln, Lauch, saure Sahne, Feta, Salz, Pfeffer, Muskat, Paprika (süß), Gouda. Schmeckt lecker!

Dann... die dunkle Seite: Nur noch neun Wochen bis mein Arbeitsvertrag ausläuft. Owehoweh. Und noch so viel zu tun. Es ist schon gemein, wenn man für so wenig Geld arbeiten möchte und dann doch nicht weitermachen darf. Aber hey, so ist das vielleicht immer am Ende einer Doktorarbeit. Hach, das Ende, ich freu mich schon sehr auf den Tag der Abgabe. Das wird ein Fest! Das wird gefeiert.

Dann... zum Abschluss noch ein Bild von der armen Katzenkreatur mit ihrem gemeinen Kragen. Zum Glück ist der inzwischen ab und das Finchen kann wieder ungestört toben. Es tat mir auch ganz leid, armes Flauschetier.

Sonntag, 13. Februar 2011

Heute.

Geschlafen. Katze bespaßt. Im Bett gelesen. Gegessen. Aufgeräumt. Spazieren gegangen. Eingekauft. Gelesen. Gegessen. Soooo faul gewesen. Schön.

Samstag, 12. Februar 2011

Ich darf präsentieren...

... eine selbstgemachte Quiche! Mit vielen leckeren Tomaten, Lauch und Käse. Mein hocheigenes Mittagessen. Mjam! Ich hab aber nur einen kleinen Teil geschafft, den Rest darf Lieblingsmensch heute Abend haben.

Ich darf präsentieren, Teil 2... die beiden Katzen! Lümmeln bequem auf der Heizung, dem akutellen Lieblingsplatz im Winter.


Seit zwei Tagen muss Klein-Fine (links im Bild) leider einen Halskragen tragen, denn das arme Ding wurde kastriert. Einmal hat sie es schon geschafft, sich den Kragen vom Kopf zu reißen. Wie auch immer sie das gemacht hat. Geschicktes Tierchen. Aber ich pass auf, dass es nicht wieder passiert. Eine Woche muss sie durchhalten. Armes Mäuschen.

Dienstag, 8. Februar 2011

Entwarnung

Doch nicht der Weisheitszahn. Gut. Habe dafür zwei Röntgenbilder bekommen. Mit kleinen Zähnchen drauf. Nur was ist es dann? Wahrscheinlich eine Art kümmerliche, einseitige Halsschmerzen, die extrem weit oben liegen und sich deshalb so anfühlen, als steckten sie in der Zahnwurzel. Oder irgendwo im Mittelohr. Keine Ahnung. Ich weiß nur, dass es irgendwo dort weh tut. Hmmmm.

Aua

Okay. Kurzer Statusbericht. Ich stecke bis zum Hals in Arbeit, gerade so, dass mein Kopf noch rausschaut und ich den nächsten Riesenberg auf mich zurollen sehen kann. Doch ausgerechnet jetzt (es ist immer dann, wenn man es am wenigstens gebrauchen kann, ist es nicht so?), meldet sich mein Weisheitszahn. Zumindest glaube ich, dass es mein Weisheitszahn ist. Einer von vieren, die mir gegönnt sind. Meine leichte Hysterie hat sich dann beim Telefonat mit der Zahnarzthelferin in milde Panik umgewandelt. Sie meinte: Joaaa, das klingt doch sehr typsich nach dem Weisheitszahn.
Okay. Gestern waren es "bloß" Halsschmerzen. Heute fühlt es sich schon eher nach einem Kieferproblem an. Ja, ich gehe zum Zahnarzt. Ja, ich werde ganz doll tapfer sein. Ja, ich werde es überleben.

Sonntag, 30. Januar 2011

Vom Vergnügen der Speisen und der Bücher

Guten Abend. Heute war ein schöner Tag. Ungefähr so, wie Sonntage sein müssen: entspannend vor der neuen Woche. Ich mag es ja sehr, bekocht zu werden, das finde ich gut. Dieses Mal mit Sauerkraut-Fisch-Kartoffel-Auflauf. Ich habe, glaub' ich, noch nie etwas Vergleichbares gegessen. Sehr lecker war das. Danach ging's in die Sauna. Danach gab's köstlichen Kuchen und ich hab' eine ganze Tasse schwarzen Kaffee getrunken ohne total aufgedreht zu sein. Und zum Abendessen hatte ich leckere Brötchen. Luxus! Mein persönlicher. Zwischen diesen Mahlzeiten gab es viel zu Lesen, ich hab ein neues Buch angefangen, das mir bis jetzt (ich bin etwa bei der Hälfte) ziemlich gut gefällt. Wie es heißt, verrate ich erst, wenn ich es ausgelesen habe. Dafür nun ein anderes:
Dieses Buch las ich davor und es war eine Enttäuschung. "Zusammen ist man weniger allein" heißt es und ist von Anna Gavalda und scheint laut Amazon ein richtiger Renner zu sein. Wurde ja auch schon verfilmt. Und der Film soll ganz niedlich sein. Ich fand es einigermaßen furchtbar. Die Dialoge haben mich teilweise richtig verwirrt und nach jedem zweiten Satz (oder häufiger?) gab es eine Absatz. Die 551 Seiten konnte ich dafür also recht schnell durchblätt- ... durchlesen. Aber es hat mich geärgert. Geärgert, weil ich in manchen Abschnitten gar nicht wusste, worum es geht. Geärgert, weil nicht klar war, welche Figur im Dialog gerade spricht. Oder mit wem. Geärgert, weil über viele Seiten hinweg einfach rein gar nichts passiert. Gefreut, weil ich es zu Ende gelesen hatte und mich wieder einem schöneren Buch widmen kann. Keine Ahnung, warum dieser Roman bei Amazon mit 4,5 Sternen bewertet wird. Keine Ahnung, keine Ahnung, keine Ahnung.

Doch nun dieses Schmuckstück hier:

Nichts liegt auf meiner persönlichen Lesegenussskala weiter vom letzten Buch entfernt, als dieses hier: "Der Schatten des Windes" von Carlos Ruiz Zafón. Genau nach so einem Buch hatte ich gesucht: eins, das mich fesselt, das mich mitnimmt, das mich am Abend vom Schlafen abhält, das mich berührt, das mich traurig macht und auch sehr glücklich. Dieses Buch hat es und ich bin froh, dass ich es nach Jahren endlich gelesen habe, nachdem ich oft am Buchladen daran vorbeigegangen war und oft das Cover meinen Blick gefangen hatte. Und nachdem ich es vor Jahren schon einer lieben Freundin geschenkt hatte. Letztes Weihnachten habe ich es mir als Geschenk gewünscht und in den ersten Januarwochen gelesen. Und gerade liegt Lieblingsmensch auf der Couch neben mir und liest dieses Buch. Es kommt nicht oft vor, dass mich die erste Seite eines Buches anrührt. Ich weiß nicht genau, was es auf dieser Seite war, aber ich mochte sogleich die Sprache. Es war, als wäre der Text direkt für mich geschrieben worden, als würde mich jemand direkt ansprechen. Okay, das ist Quatsch, aber ich hatte dieses Gefühl, also warum nicht? Die schöne Sprache setzte sich das ganze Buch hindurch fort und ich konnte mich immer wieder über eine besonders schöne Stelle freuen. Hinzu kam, dass die Geschichte ziemlich spannend ist - aber nicht zu spannend, ich bin da recht empfindlich. Eben genau richtig spannend. Und die Figuren allesamt so liebenswürdig und realistisch in ihren Eigenschaften, ohne aufdringlich zu sein. Ohne, dass man sie wirklich mögen muss - man mag sie einfach. Mit ihren Fehlern, in ihrer ganzen Durchschnittlichkeit. Jetzt möchte ich nur umsomehr nach Barcelona reisen und diese Stadt selbst sehen. So wunderbar dicht wurde die Atmosphäre dort beschrieben. Hach, wenn man in ein Buch verliebt sein kann, so bin ich gerade in dieses Buch verliebt. Absolute Leseempfehlung!

Montag, 24. Januar 2011

Müdigkeit

Puh. Montag Abend. Der erste Wochentag schafft mich immer so. Warum eigentlich? Dafür wird es ab Mittwoch meist besser. Wahrscheinlich ist das die Umstellung vom Wochenende. (Ich will wieder Wochenende!) Dafür hab ich heute wieder fleißig am Text gearbeitet, jawohl. Und ich war endlich, endlich beim Frisör! Jetzt geht's mir besser. Die Katzen tollen gerade unglaublich durch die Wohnung. Na, kein Wunder, wenn sie tagsüber so viel schlafen.
Und ich bin auch müde. Sehr müde. Ich könnte wahrscheinlich auf der Stelle einschlafen, also nichts wie ab ins Bett mit mir.

Sonntag, 23. Januar 2011

Appell an die Kreativität. Immerhin Sonntags.

Natürlich ist schon wieder Sonntag. Natürlich ist schon wieder eine Woche vergangen. Na, immerhin schreibe ich einmal jede Woche. Ich versuche ja wirklich, öfter zu schreiben. Aber das Leben! Es ist so vollgepackt mit Aktivitäten. Aber der Hauptgrund liegt darin, dass ich gerade viel für die Arbeit schreibe. Den ganzen Tag an einem Schreibtisch sitzen und Fachliteratur lesen, das fördert nicht unbedingt die Kreativität für andere Texte. Die Muse zum Blog finde ich erst nach einen ganzen, freien Samstag, wenn die Alltagsgedanken sich irgendwo niedergesetzt haben und sich neue ihren Platz erobern. Aber auch das ist zur Zeit nur eingeschränkt der Fall. Meine Arbeit verfolgt mich durch's Wochenende. Zu meiner Schande muss ich gestehen, dass ich am Freitag sogar einen Fachartikel mit nach Hause gebracht habe. Ja, nach Hause! Arbeit! Nun ja, zumindest kann ich mich nicht mangelnder Motivation beklagen. Tatsächlich verspüre ich in den letzten Wochen einen gewissen Arbeitsdrang. Wenn ich richtig gezählt habe, sind es noch genau 13 Wochen bis zum Ende. Owehoweh. Bis dahin muss ich noch viele Seite zu Papier bzw. Bildschirm bringen. (Gerade läuft eine Katze über die Tastatur.) Aber die Aussicht auf ein Ende des ganzen Unterfangens, was sich Doktorarbeit nennt, beflügelt mich. Ich freu mich! Okay, ich hab auch Angst! Aber gerade eben in diesem Moment freue ich mich darauf. Ein Licht am Ende des Tunnels. Unendliche Möglichkeiten. Ein neuer Lebensabschnitt. Nicht mehr Studentsein - oh, das ist schade. Das heißt dann wieder mehr Fahrradfahren um die Tickets zu sparen. Und mehr Eintritt im Museum zu bezahlen. Heute war ich übrigens in der Ausstellung Berlins Vergessene Mitte, in der Hauptsache eine Fotodokumentation über den Stadtkern von 1840 bis Heute. Lohnt sich zumindest als Berliner, der ich ja jetzt seit fast drei Jahren bin. Und wie schön die Hauptstadt früher war. Ja, sie ist auch heute noch (oder wieder) schön, jedoch auf eine ganz andere Weise. Schmuck war sie früher. Dieses Wort scheint mir passender. Und unglaublich, wieviel sich allein in den letzten paar Jahrzehnten verändert hat.

Sonntag, 16. Januar 2011

Die Zeit fliegt so und ich hol sie heute nicht mehr ein!

Wie schnell so eine Woche vergeht. Ich komme immer nur Sonntags zum Schreiben. Und nun ist das Wochenende schon fast wieder vorbei. Was mach ich nur immer mit meiner Zeit? Naja, Arbeiten - ist ja auch wichtig. Dienstags und Donnerstags geh ich zum Karate - auch sehr wichtig und möchte ich wirklich nicht mehr missen. Letzten Freitag Abend hab ich erfolgreich einfach garnichts getan. Ich bin tatsächlich von der Arbeit heimgekommen und hab ich in Ruhe hingelegt, Musik angemacht und gedöst. Sooo erholsam. Und auch danach war nicht mehr viel mit mir anzufangen, ich hab mich also in die Badewanne gelegt. Ein gelungener Start in's Wochenende, wie ich finde. Dafür war ich dann Samstag ganz schön aktiv. Zuerst ging's mit Lieblingsmensch nach Kreuzberg, ein bisschen durch die Straßen und Läden bummeln. Danach - juhu! - waren wir im allerliebsten "Mio" essen. Das Mio ist ein kleines Café/Restaurant, in das wir schon länger mal wieder gehen wollten und uns in sehr guter Erinnerung geblieben ist. Leider hatte das jedes Mal geschlossen, wenn wir davor standen. Doch diesen Samstag nicht! Es war toll! Es gab Kürbis-Ingwer-Suppe, frischen Minztee und das tolle "Mio-Brot" mit Schafskäse, Tomaten und Knoblauch. Das roch anscheinend so gut, dass unsere Tischnachbarin gleich wissen wollte, was das ist und es bestellt hat. Abends ging die Aktivität weiter, wir waren im Kino und haben uns "Howl" angeschaut, ein Film, der mich ganz doll begeistert hat. Ich will auch schreiben! Ich will ganz viel Schreiben! Ich will Schriftstellerin werden!
Na gut.
Der Sonntag heute war dagegen ruhig. Ich war für eine kurze Runde joggen, aber mehr für's Gefühl, denn für die Fitness. Also, ich hab mich nicht verausgabt. Aber es war angenehm. Und gerade hab ich mir zwei Akte X-Folgen gegönnt, denn ich bin nun bereits stolze Besitzerin der zweiten Staffel. Da Lieblingsmensch gerade unterwegs ist, hab ich die Gunst der Stunde genutzt. Hach, ich mag diese Serie noch immer sehr. Und irgendwie bleibt sie in meiner Erinnerung immer verbunden mit früher. Damals in der Schulzeit und so. Als ich ganz verrückt danach war und -jede- Folge auf Video aufgezeichnet habe. Hihi.

Dienstag, 4. Januar 2011

Erster Jahreszwischenbericht

Nur zwei Tage gearbeitet und schon so erschöpft. Warum müssen erste Wochen immer so anstrengend sein? Da ist doch gleich der ganze Erholungseffekt vom Urlaub dahin. Na immerhin bin ich wieder ein kleines Bisschen voran gekommen, aber das Schreiben ist mühsam. Um jeden Satz habe ich wieder gerungen und am Ende vom Tag war es nicht mal eine halbe Seite. Aber macht nichts, Hauptsache ich sitz überhaupt dran.
Diese ersten Tage des Jahres standen zudem ganz im Zeichen der Kultur. Wir waren bereits im Theater, in der Oper und gehen morgen ins Museum. Wenn das kein guter Schnitt ist! Ich bin begeistert. Und nun hundemüde. Gute Nacht!

Sonntag, 2. Januar 2011

Nur vier Zeilen

Es tauen die Blumen da draußen im Meer.
Und sie rasten nicht mehr.
Sandströme treiben uns vorwärts.
Versinken wir? Blicken wir hinab?

Samstag, 1. Januar 2011

Willkommen!

Das Neujahr schleicht sich ins Haus: Wir haben die Weihnachtsdekoration (bis auf eine Lichterkette, die wollte ich so gern noch ein paar Tage behalten) abgehängt und den neuen Kalender auf Januar umgedreht. Ist er nicht grandiost toll?

Er stammt von zozoville, einem Zusammenschluss zweier Künstler hier aus Friedrichshain. Jetzt hängt eines der seltenen Expemplare an unserer Wand im Flur. Ansonsten gestaltet sich der Tag wie alle Neujahrstage recht langsam und ruhigt. Alles, wozu wir uns aufraffen konnten, war ein Spaziergang durch den grau-braunen Matsch und ein Loch in der Wand zu spachteln (immerhin!). Jetzt bin ich schon müde, dabei ist es noch nichtmal 19 Uhr. Na, das muss am Sekt liegen, den ich in der Nacht getrunken habe. Morgen ist tragischerweise der letzte Sonntag bevor ich wieder arbeiten gehe. Aber umso besser, denn je früher ich anfange, desto früher bin ich auch fertig. So.