Es ist Samstag Abend, und somit der schönste Tag der Woche. Neben Freitag. Und Sonntag. Ich habe diesen Tag auch anständig begangen. Mit Ausschlafen heute Morgen, mit Tee trinken und Zeitung lesen, mit Sonne-auf-den-Kopf-scheinen-lassen. Mir lecker selbstgemachtem Kartoffegratin (siehe unten). Anschließend wurden die Katzen beschmust und Schokoquark gegessen. Mehr brauch ich nicht zum Glücklichsein.
Rezept in Kurzform:
Kartoffeln, Zwiebeln, Lauch, saure Sahne, Feta, Salz, Pfeffer, Muskat, Paprika (süß), Gouda. Schmeckt lecker!
Dann... die dunkle Seite: Nur noch neun Wochen bis mein Arbeitsvertrag ausläuft. Owehoweh. Und noch so viel zu tun. Es ist schon gemein, wenn man für so wenig Geld arbeiten möchte und dann doch nicht weitermachen darf. Aber hey, so ist das vielleicht immer am Ende einer Doktorarbeit. Hach, das Ende, ich freu mich schon sehr auf den Tag der Abgabe. Das wird ein Fest! Das wird gefeiert.
Dann... zum Abschluss noch ein Bild von der armen Katzenkreatur mit ihrem gemeinen Kragen. Zum Glück ist der inzwischen ab und das Finchen kann wieder ungestört toben. Es tat mir auch ganz leid, armes Flauschetier.
Samstag, 26. Februar 2011
Sonntag, 13. Februar 2011
Heute.
Geschlafen. Katze bespaßt. Im Bett gelesen. Gegessen. Aufgeräumt. Spazieren gegangen. Eingekauft. Gelesen. Gegessen. Soooo faul gewesen. Schön.
Samstag, 12. Februar 2011
Ich darf präsentieren...
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Experimente,
Miau
... eine selbstgemachte Quiche! Mit vielen leckeren Tomaten, Lauch und Käse. Mein hocheigenes Mittagessen. Mjam! Ich hab aber nur einen kleinen Teil geschafft, den Rest darf Lieblingsmensch heute Abend haben.
Ich darf präsentieren, Teil 2... die beiden Katzen! Lümmeln bequem auf der Heizung, dem akutellen Lieblingsplatz im Winter.
Seit zwei Tagen muss Klein-Fine (links im Bild) leider einen Halskragen tragen, denn das arme Ding wurde kastriert. Einmal hat sie es schon geschafft, sich den Kragen vom Kopf zu reißen. Wie auch immer sie das gemacht hat. Geschicktes Tierchen. Aber ich pass auf, dass es nicht wieder passiert. Eine Woche muss sie durchhalten. Armes Mäuschen.
Ich darf präsentieren, Teil 2... die beiden Katzen! Lümmeln bequem auf der Heizung, dem akutellen Lieblingsplatz im Winter.
Seit zwei Tagen muss Klein-Fine (links im Bild) leider einen Halskragen tragen, denn das arme Ding wurde kastriert. Einmal hat sie es schon geschafft, sich den Kragen vom Kopf zu reißen. Wie auch immer sie das gemacht hat. Geschicktes Tierchen. Aber ich pass auf, dass es nicht wieder passiert. Eine Woche muss sie durchhalten. Armes Mäuschen.
Dienstag, 8. Februar 2011
Entwarnung
Doch nicht der Weisheitszahn. Gut. Habe dafür zwei Röntgenbilder bekommen. Mit kleinen Zähnchen drauf. Nur was ist es dann? Wahrscheinlich eine Art kümmerliche, einseitige Halsschmerzen, die extrem weit oben liegen und sich deshalb so anfühlen, als steckten sie in der Zahnwurzel. Oder irgendwo im Mittelohr. Keine Ahnung. Ich weiß nur, dass es irgendwo dort weh tut. Hmmmm.
Aua
Okay. Kurzer Statusbericht. Ich stecke bis zum Hals in Arbeit, gerade so, dass mein Kopf noch rausschaut und ich den nächsten Riesenberg auf mich zurollen sehen kann. Doch ausgerechnet jetzt (es ist immer dann, wenn man es am wenigstens gebrauchen kann, ist es nicht so?), meldet sich mein Weisheitszahn. Zumindest glaube ich, dass es mein Weisheitszahn ist. Einer von vieren, die mir gegönnt sind. Meine leichte Hysterie hat sich dann beim Telefonat mit der Zahnarzthelferin in milde Panik umgewandelt. Sie meinte: Joaaa, das klingt doch sehr typsich nach dem Weisheitszahn.
Okay. Gestern waren es "bloß" Halsschmerzen. Heute fühlt es sich schon eher nach einem Kieferproblem an. Ja, ich gehe zum Zahnarzt. Ja, ich werde ganz doll tapfer sein. Ja, ich werde es überleben.
Okay. Gestern waren es "bloß" Halsschmerzen. Heute fühlt es sich schon eher nach einem Kieferproblem an. Ja, ich gehe zum Zahnarzt. Ja, ich werde ganz doll tapfer sein. Ja, ich werde es überleben.
Sonntag, 30. Januar 2011
Vom Vergnügen der Speisen und der Bücher
Guten Abend. Heute war ein schöner Tag. Ungefähr so, wie Sonntage sein müssen: entspannend vor der neuen Woche. Ich mag es ja sehr, bekocht zu werden, das finde ich gut. Dieses Mal mit Sauerkraut-Fisch-Kartoffel-Auflauf. Ich habe, glaub' ich, noch nie etwas Vergleichbares gegessen. Sehr lecker war das. Danach ging's in die Sauna. Danach gab's köstlichen Kuchen und ich hab' eine ganze Tasse schwarzen Kaffee getrunken ohne total aufgedreht zu sein. Und zum Abendessen hatte ich leckere Brötchen. Luxus! Mein persönlicher. Zwischen diesen Mahlzeiten gab es viel zu Lesen, ich hab ein neues Buch angefangen, das mir bis jetzt (ich bin etwa bei der Hälfte) ziemlich gut gefällt. Wie es heißt, verrate ich erst, wenn ich es ausgelesen habe. Dafür nun ein anderes:
Dieses Buch las ich davor und es war eine Enttäuschung. "Zusammen ist man weniger allein" heißt es und ist von Anna Gavalda und scheint laut Amazon ein richtiger Renner zu sein. Wurde ja auch schon verfilmt. Und der Film soll ganz niedlich sein. Ich fand es einigermaßen furchtbar. Die Dialoge haben mich teilweise richtig verwirrt und nach jedem zweiten Satz (oder häufiger?) gab es eine Absatz. Die 551 Seiten konnte ich dafür also recht schnell durchblätt- ... durchlesen. Aber es hat mich geärgert. Geärgert, weil ich in manchen Abschnitten gar nicht wusste, worum es geht. Geärgert, weil nicht klar war, welche Figur im Dialog gerade spricht. Oder mit wem. Geärgert, weil über viele Seiten hinweg einfach rein gar nichts passiert. Gefreut, weil ich es zu Ende gelesen hatte und mich wieder einem schöneren Buch widmen kann. Keine Ahnung, warum dieser Roman bei Amazon mit 4,5 Sternen bewertet wird. Keine Ahnung, keine Ahnung, keine Ahnung.
Doch nun dieses Schmuckstück hier:

Nichts liegt auf meiner persönlichen Lesegenussskala weiter vom letzten Buch entfernt, als dieses hier: "Der Schatten des Windes" von Carlos Ruiz Zafón. Genau nach so einem Buch hatte ich gesucht: eins, das mich fesselt, das mich mitnimmt, das mich am Abend vom Schlafen abhält, das mich berührt, das mich traurig macht und auch sehr glücklich. Dieses Buch hat es und ich bin froh, dass ich es nach Jahren endlich gelesen habe, nachdem ich oft am Buchladen daran vorbeigegangen war und oft das Cover meinen Blick gefangen hatte. Und nachdem ich es vor Jahren schon einer lieben Freundin geschenkt hatte. Letztes Weihnachten habe ich es mir als Geschenk gewünscht und in den ersten Januarwochen gelesen. Und gerade liegt Lieblingsmensch auf der Couch neben mir und liest dieses Buch. Es kommt nicht oft vor, dass mich die erste Seite eines Buches anrührt. Ich weiß nicht genau, was es auf dieser Seite war, aber ich mochte sogleich die Sprache. Es war, als wäre der Text direkt für mich geschrieben worden, als würde mich jemand direkt ansprechen. Okay, das ist Quatsch, aber ich hatte dieses Gefühl, also warum nicht? Die schöne Sprache setzte sich das ganze Buch hindurch fort und ich konnte mich immer wieder über eine besonders schöne Stelle freuen. Hinzu kam, dass die Geschichte ziemlich spannend ist - aber nicht zu spannend, ich bin da recht empfindlich. Eben genau richtig spannend. Und die Figuren allesamt so liebenswürdig und realistisch in ihren Eigenschaften, ohne aufdringlich zu sein. Ohne, dass man sie wirklich mögen muss - man mag sie einfach. Mit ihren Fehlern, in ihrer ganzen Durchschnittlichkeit. Jetzt möchte ich nur umsomehr nach Barcelona reisen und diese Stadt selbst sehen. So wunderbar dicht wurde die Atmosphäre dort beschrieben. Hach, wenn man in ein Buch verliebt sein kann, so bin ich gerade in dieses Buch verliebt. Absolute Leseempfehlung!

Dieses Buch las ich davor und es war eine Enttäuschung. "Zusammen ist man weniger allein" heißt es und ist von Anna Gavalda und scheint laut Amazon ein richtiger Renner zu sein. Wurde ja auch schon verfilmt. Und der Film soll ganz niedlich sein. Ich fand es einigermaßen furchtbar. Die Dialoge haben mich teilweise richtig verwirrt und nach jedem zweiten Satz (oder häufiger?) gab es eine Absatz. Die 551 Seiten konnte ich dafür also recht schnell durchblätt- ... durchlesen. Aber es hat mich geärgert. Geärgert, weil ich in manchen Abschnitten gar nicht wusste, worum es geht. Geärgert, weil nicht klar war, welche Figur im Dialog gerade spricht. Oder mit wem. Geärgert, weil über viele Seiten hinweg einfach rein gar nichts passiert. Gefreut, weil ich es zu Ende gelesen hatte und mich wieder einem schöneren Buch widmen kann. Keine Ahnung, warum dieser Roman bei Amazon mit 4,5 Sternen bewertet wird. Keine Ahnung, keine Ahnung, keine Ahnung.
Doch nun dieses Schmuckstück hier:

Nichts liegt auf meiner persönlichen Lesegenussskala weiter vom letzten Buch entfernt, als dieses hier: "Der Schatten des Windes" von Carlos Ruiz Zafón. Genau nach so einem Buch hatte ich gesucht: eins, das mich fesselt, das mich mitnimmt, das mich am Abend vom Schlafen abhält, das mich berührt, das mich traurig macht und auch sehr glücklich. Dieses Buch hat es und ich bin froh, dass ich es nach Jahren endlich gelesen habe, nachdem ich oft am Buchladen daran vorbeigegangen war und oft das Cover meinen Blick gefangen hatte. Und nachdem ich es vor Jahren schon einer lieben Freundin geschenkt hatte. Letztes Weihnachten habe ich es mir als Geschenk gewünscht und in den ersten Januarwochen gelesen. Und gerade liegt Lieblingsmensch auf der Couch neben mir und liest dieses Buch. Es kommt nicht oft vor, dass mich die erste Seite eines Buches anrührt. Ich weiß nicht genau, was es auf dieser Seite war, aber ich mochte sogleich die Sprache. Es war, als wäre der Text direkt für mich geschrieben worden, als würde mich jemand direkt ansprechen. Okay, das ist Quatsch, aber ich hatte dieses Gefühl, also warum nicht? Die schöne Sprache setzte sich das ganze Buch hindurch fort und ich konnte mich immer wieder über eine besonders schöne Stelle freuen. Hinzu kam, dass die Geschichte ziemlich spannend ist - aber nicht zu spannend, ich bin da recht empfindlich. Eben genau richtig spannend. Und die Figuren allesamt so liebenswürdig und realistisch in ihren Eigenschaften, ohne aufdringlich zu sein. Ohne, dass man sie wirklich mögen muss - man mag sie einfach. Mit ihren Fehlern, in ihrer ganzen Durchschnittlichkeit. Jetzt möchte ich nur umsomehr nach Barcelona reisen und diese Stadt selbst sehen. So wunderbar dicht wurde die Atmosphäre dort beschrieben. Hach, wenn man in ein Buch verliebt sein kann, so bin ich gerade in dieses Buch verliebt. Absolute Leseempfehlung!
Montag, 24. Januar 2011
Müdigkeit
Puh. Montag Abend. Der erste Wochentag schafft mich immer so. Warum eigentlich? Dafür wird es ab Mittwoch meist besser. Wahrscheinlich ist das die Umstellung vom Wochenende. (Ich will wieder Wochenende!) Dafür hab ich heute wieder fleißig am Text gearbeitet, jawohl. Und ich war endlich, endlich beim Frisör! Jetzt geht's mir besser. Die Katzen tollen gerade unglaublich durch die Wohnung. Na, kein Wunder, wenn sie tagsüber so viel schlafen.
Und ich bin auch müde. Sehr müde. Ich könnte wahrscheinlich auf der Stelle einschlafen, also nichts wie ab ins Bett mit mir.
Und ich bin auch müde. Sehr müde. Ich könnte wahrscheinlich auf der Stelle einschlafen, also nichts wie ab ins Bett mit mir.
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