So, da hier ja Manche mitlesen, kann ich gar nicht verkünden, welch wunderbares Weihnachtsgeschenk ich gerade in den Händen gehalten habe. Aber wenn das nichts Tolles ist, dann weiß ich auch nicht weiter. Trotzdem bin ich ziemlich sicher, dass es zu gefallen weiß. Mein Arbeitstag war dafür eher durchschnittlich - Nein, Halt. Stimmt gar nicht. Es gab immerhin diesen vortrefflichen Kuchen, den unsere neue Doktorandin gebacken hat. Dabei hatten wir noch gar nichts angedeutet, von wegen Einstandskuchen oder so. Sehr vorbildlich. Außerdem kam noch eine Lieferung Marzipanstollen an. Auch überhaupt nicht schlecht. Und nein, wir sind nicht bestechlich. ...
Generell lässt meine Motivation vor Weihnachten etwas zu wünschen übrig. Man ist ja auch ständig abgelenkt, muss Geschenke kaufen, oder zumindest über Geschenke nachdenken, muss sich Geschenke wünschen, dann wieder Geschenke verpacken. Außerdem sich auf die Doktorfeier vorberereiten (nein, leider nicht meine eigene), was einen ganz schön in Abschiedsstimmung versetzen kann. "Wir werden Doktor" ist das neue geflügelte Wort im Labor. Dann die ganzen Dinge, die man unerledigt gelassen hat. Zum Beispiel das unfertige Bild auf der Staffelei, das einen jeden Tag anschaut und das man im Gegenzug kritisch beäugt. Dann der Französisch-Schnellkurs, dem man gern mehr Zeit widmen möchte, als die zwei U-Bahn-Stationen am Morgen. Oder die Vorbereitungen des WG-Kochens, weil man doch auch mal zumindest ein paar Ideen beisteuern könnte/wollte/müsste. Und nicht zuletzt das vorgenommene Schwimmen-gehen, das diese Woche schon wieder auszufallen droht. Wegen Zeitmangel. Oder eigentlich wegen zu vielen Aktivitäten [/ratgeberliteraturslang]. Ich glaube, es ist Zeit zu schlafen. Schlaf ist wichtig und schlafen macht Spaß.
Montag, 7. Dezember 2009
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