Montag, 5. April 2010

Nieselregen vorm Fenster

Ein freier Montag. Meine Eltern sind wieder gefahren, das heißt dieser Tag gehört wieder uns allein. Er gestaltet sich in Ausruhen, Lesen, Herumsitzen, Nichtstun. Gut.
Alles ist auf langsam gestellt. Ich sitze im Sessel an der Heizung. Durchs Fenster schaut nur der trübe Tag hinein. Nichts als Wolken am Himmel, eine einzige hellgraue Wolkendecke. Den Laptop auf dem Schoss, die Katze spaziert wieder umher, Tippgeräusche von Lieblingsmensch aus dem Nebenzimmer, zu dem die Tür offen steht. Langsam ist alles heute. Langsam ist gut. Die Gedanken und Schritte nicht beschleunigen wollen. Ich wippe leicht im Poäng-Sessel auf und ab.

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