Anstrengend ist das. Aber mein Blick ist jetzt auf das Ziel gerichtet; ich befinde mich auf der Zielgerade. Nur noch drei Tage. (Panik! Hektik! Hilfe!) Also gut, ab morgen Endspurt.
Lernerfolg heute: Ich halte mich ganz wacker. Habe in drei Etappen zwischen den Mahlzeiten gelernt. Muss allerdings zugeben, dass meine Gedanken öfter mal ein Eigenleben entwickeln und sich sonstwo rumtreiben. Können sie nicht mal bitte für mich arbeiten? Muss mich also mehr oder weniger zwingen.
Panikstufe: Seltsamerweise hab ich mich seit gestern wieder etwas beruhigt. Mag sein, dass nach dem Schock, den der Anblick des Raums ausgelöst hat, die Verdrängung wieder eingesetzt hat. So lange ich an meinem Schreibtisch sitze, ist die Prüfung ganz weit weg. 4 von 10.
Motivation: Lässt dummerweise proportional zur Panik ebenfalls nach. Fühle mich sehr, sehr träge. Die gefühlte Trägheit wächst, wenn ich mir den Berg anschaue, der sich noch auf meinem Schreibtisch türmt. Und den ich durchlesen wollte. Naja, wollte ist das richtig Wort. Alles werde ich ohnehin nicht mehr schaffen. Konzentriere mich jetzt auf das Wesentliche und versuche zumindest ein paar Dinge richtig zu wissen, als alles nur halb bzw. dann gar nicht. Hoffe, mich dadurch in der Prüfung sicherer zu fühlen. An dieser Stelle, danke für den Tipp!
Werde nun für heute das Lernen einstellen und mir zur Abwechslung auf einem Konzert Musik in den Kopf pusten lassen. Auf dass die Aufregung verschwinde!
Samstag, 21. Januar 2012
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