Außen an meinem Fenster türmen sich Schneekristalle. Auf den Ästen der alten Birke liegt gleichmäßig verteilt eine Schneeschicht. Es ist nicht besonders kalt, das perfekte Wetter für Winterspaziergänge. Gerade bin ich durch den Schnee gestapft und habe frische, kalte Schneeluft in meinen Lungen gelassen. Heute ist der 1. Januar; das Jahr beginnt in gewohnter Ruhe. Kaum Menschen sind in der Stadt unterwegs. Sie ruhen wohl aus von der Silvesternacht. Auch gestern Nacht sind wir durch den Schnee gestapft. Mit Sekt und Wunderkerze in der Hand haben wir den Raketen zugesehen, und den Menschen die Raketen und kleine Heißluftballons in die Luft schickten. Warum sie das wohl jedes Jahr aufs Neue tun?
Und was wünsche ich mir für das nächste Jahr? Dass es genauso schön wird, wie die letzten Monate. Nichts soll anders werden, nichts möchte ich vermissen, genauso möchte ich es haben. Ich gehöre wohl gerade zu den zufriedensten Menschen auf der Welt.
Freitag, 1. Januar 2010
Montag, 7. Dezember 2009
Vor Weihnachten
So, da hier ja Manche mitlesen, kann ich gar nicht verkünden, welch wunderbares Weihnachtsgeschenk ich gerade in den Händen gehalten habe. Aber wenn das nichts Tolles ist, dann weiß ich auch nicht weiter. Trotzdem bin ich ziemlich sicher, dass es zu gefallen weiß. Mein Arbeitstag war dafür eher durchschnittlich - Nein, Halt. Stimmt gar nicht. Es gab immerhin diesen vortrefflichen Kuchen, den unsere neue Doktorandin gebacken hat. Dabei hatten wir noch gar nichts angedeutet, von wegen Einstandskuchen oder so. Sehr vorbildlich. Außerdem kam noch eine Lieferung Marzipanstollen an. Auch überhaupt nicht schlecht. Und nein, wir sind nicht bestechlich. ...
Generell lässt meine Motivation vor Weihnachten etwas zu wünschen übrig. Man ist ja auch ständig abgelenkt, muss Geschenke kaufen, oder zumindest über Geschenke nachdenken, muss sich Geschenke wünschen, dann wieder Geschenke verpacken. Außerdem sich auf die Doktorfeier vorberereiten (nein, leider nicht meine eigene), was einen ganz schön in Abschiedsstimmung versetzen kann. "Wir werden Doktor" ist das neue geflügelte Wort im Labor. Dann die ganzen Dinge, die man unerledigt gelassen hat. Zum Beispiel das unfertige Bild auf der Staffelei, das einen jeden Tag anschaut und das man im Gegenzug kritisch beäugt. Dann der Französisch-Schnellkurs, dem man gern mehr Zeit widmen möchte, als die zwei U-Bahn-Stationen am Morgen. Oder die Vorbereitungen des WG-Kochens, weil man doch auch mal zumindest ein paar Ideen beisteuern könnte/wollte/müsste. Und nicht zuletzt das vorgenommene Schwimmen-gehen, das diese Woche schon wieder auszufallen droht. Wegen Zeitmangel. Oder eigentlich wegen zu vielen Aktivitäten [/ratgeberliteraturslang]. Ich glaube, es ist Zeit zu schlafen. Schlaf ist wichtig und schlafen macht Spaß.
Generell lässt meine Motivation vor Weihnachten etwas zu wünschen übrig. Man ist ja auch ständig abgelenkt, muss Geschenke kaufen, oder zumindest über Geschenke nachdenken, muss sich Geschenke wünschen, dann wieder Geschenke verpacken. Außerdem sich auf die Doktorfeier vorberereiten (nein, leider nicht meine eigene), was einen ganz schön in Abschiedsstimmung versetzen kann. "Wir werden Doktor" ist das neue geflügelte Wort im Labor. Dann die ganzen Dinge, die man unerledigt gelassen hat. Zum Beispiel das unfertige Bild auf der Staffelei, das einen jeden Tag anschaut und das man im Gegenzug kritisch beäugt. Dann der Französisch-Schnellkurs, dem man gern mehr Zeit widmen möchte, als die zwei U-Bahn-Stationen am Morgen. Oder die Vorbereitungen des WG-Kochens, weil man doch auch mal zumindest ein paar Ideen beisteuern könnte/wollte/müsste. Und nicht zuletzt das vorgenommene Schwimmen-gehen, das diese Woche schon wieder auszufallen droht. Wegen Zeitmangel. Oder eigentlich wegen zu vielen Aktivitäten [/ratgeberliteraturslang]. Ich glaube, es ist Zeit zu schlafen. Schlaf ist wichtig und schlafen macht Spaß.
Donnerstag, 26. November 2009
Erfolgsgeschichten
Trotz Kranksein war ich heute für eine Weile auf Arbeit. Immerhin hatte mein Chef Mitleid mit mir und vielleicht sogar ein bisschen sowas wie ein schlechtes Gewissen, dass er mich hergeholt hat. Hihi. Hat sich aber dennoch gelohnt für die Besprechung zu kommen. Uuund ich hab gleich die Gelegenheit beim Schopf gepackt um die Dienstreise abzusagen. Manchmal muss man einfach den richtigen Zeitpunkt erwischen... Jetzt hab ich mich erst mal wider dick eingepackt ins Bett gelegt. Fein das.
Mittwoch, 25. November 2009
Von Katzen
Labels:
Miau
Miez 1 und Miez 2 sind am Sonntag eingezogen. Sie haben noch (fast) nichts gekaputt gemacht, sehr lieb. Kratzen nicht am Sofa (oder nur dort, wo man es nicht sieht). Benutzen auch die Katzentoilette (meistens). Und mögen das Trockenfutter. Miez 2 fängt jetzt auch das Schmusen an und läuft einem hinterher. Wusste doch, dass das nicht lange dauern kann. Miez 1 lebt nach wie vor ihren Spieltrieb aus und versucht durch die "verbotene" Tür zu kommen. Sind auf jeden Fall sehr liebe Kätzchen. Okay, die Rangeleien untereinander halten an, aber ich bin guter Hoffnung, dass sich das auch noch klärt. Immerhin haben sie zwei Menschen, die versuchen ihnen jeden Wunsch von den Augen abzulesen.
Donnerstag, 19. November 2009
Jetzt aber mal
Okay, neuen Entschluss gefasst: Weniger klagen. Vor allem nicht über Dinge, die ich so nicht ändern kann. Wozu mir selbst das Leben schwer machen? Habe ein Wannenbad genommen um den Entschluss zu besiegeln. Bin nun frisch und frei im Kopf. Und außerdem ist morgen Freitag.
So. Anonsten...
Habe Urlaub gemacht! Ein Wochenende voller Romantik. Mit Keksen. Mit Kuscheln. Ganz viel Kuscheln. Und mit Enten. Und Natur. Und mit Zweisamkeit. Und sehr, sehr leckerem Essen. Genau das Richtige für den Herbst.
So. Weiteres...
Ich war schwimmen! Endlich haben wir den lang gehegten Plan in die Tat umgesetzt. War gut und wird demnächst öfter gemacht.
Hm. Berlin zeigt sich von seiner schönen Seite mit herrlich warmen Temperaturen und Sonnenschein. Ich habe ein spontanes Sommerrevival gestartet und einen Sommerrock angezogen. Im November, ja, aber es ist warm, es ist herrlich, ich muss das ausnutzen bevor es hier schneit. Demnächst bestimmt.
So. Jetzt mach ich mich mal auf den Weg zu Lieblingsmensch, der mir auch noch eine ganz dolle Umarmung versprochen hat. Tihi.
So. Anonsten...
Habe Urlaub gemacht! Ein Wochenende voller Romantik. Mit Keksen. Mit Kuscheln. Ganz viel Kuscheln. Und mit Enten. Und Natur. Und mit Zweisamkeit. Und sehr, sehr leckerem Essen. Genau das Richtige für den Herbst.
So. Weiteres...
Ich war schwimmen! Endlich haben wir den lang gehegten Plan in die Tat umgesetzt. War gut und wird demnächst öfter gemacht.
Hm. Berlin zeigt sich von seiner schönen Seite mit herrlich warmen Temperaturen und Sonnenschein. Ich habe ein spontanes Sommerrevival gestartet und einen Sommerrock angezogen. Im November, ja, aber es ist warm, es ist herrlich, ich muss das ausnutzen bevor es hier schneit. Demnächst bestimmt.
So. Jetzt mach ich mich mal auf den Weg zu Lieblingsmensch, der mir auch noch eine ganz dolle Umarmung versprochen hat. Tihi.
Montag, 12. Oktober 2009
Ich packe meinen Koffer...
... denn ich fliege nach Paris! In einer Stunde geht's los und ich bin sicher, wieder Irgendetwas vergessen zu haben. Aber was soll's, bisher hat es ja immer geklappt. Ich entwickel gerade wieder eine leichte Flugangst. Zum Glück muss ich dieses Mal nicht allein fliegen. (Ich am Steuer wär auch eine Katastrophe.) Und so lange dauert der Flug ja auch nicht. Ob es was zu essen gibt? Besser ich esse vorher nochmal. Mit meinen nichtvorhandenen Sprachkenntnissen bestelle ich sonst noch etwas Falsches. So wie beim letzten Mal, als fast ein Hummer meinetwegen sterben musste. Ich hab mir eingebildet, seine ängstlichen Blicke durchs Aquariumglas zu sehen. Ich muss unbedingt Französisch lernen! Ich fang gleich im Flugzeug damit an!
Samstag, 3. Oktober 2009
Von Hobbies und anderen Verunglimpfungen des Zeitvertreibs
Ich hab also das Gitarrespielen wiederentdeckt. Meine Finger sind ganz schön eingerostet, doch so langsam und allmählich werden sie weder wach. Nicht, dass ich jemals besonders gut gewesen wäre, aber ein paar alte Griffe hab ich wieder entstaubt. Jetzt widme ich mich also voller Enthusiasmus einem lang vergessenen Hobby. Ich hab das Gefühl, es wird noch Lichtjahre dauern bis ich mein geliebtes "Nothing else matters" spielen kann, aber das stört mich nicht im Geringsten. Dafür ist es ja ein Hobby.... und der Weg ist das Ziel und so.
Karate stagniert dafür etwas. Ich übe und übe, doch trete scheinbar auf der Stelle. Es wird mal wieder Zeit für einen weiteren Sprung. Zum Glück ist die nächste Prüfung nicht mehr fern; das hebt meine Motivation sicher ebenfalls. Klar, der Weg ist das Ziel, gerade hier. Trotzdem.
Leben ist sonst gut. Ich könnte mich natürlich über das unzumutbare Arbeitspensum beschweren, dass mir auferlegt wurde. Statt dessen werde ich wie immer den Teil davon ignorieren, der mir am wenigsten zusagt. Ist schließlich meine Arbeit. Und mein Doktortitel. Also hoffentlich. So Irgendwann. Ansonsten... habe ich den wahrscheinlich wunderbarsten Menschen an meiner Seite. Der einfach so aufgetaucht ist, und mit dem sich alles so natürlich anfühlt. Der so klar ist und es mir so klar macht, dass ich manchmal kaum glauben kann, wie einfach und leicht das Schöne sein kann.
Karate stagniert dafür etwas. Ich übe und übe, doch trete scheinbar auf der Stelle. Es wird mal wieder Zeit für einen weiteren Sprung. Zum Glück ist die nächste Prüfung nicht mehr fern; das hebt meine Motivation sicher ebenfalls. Klar, der Weg ist das Ziel, gerade hier. Trotzdem.
Leben ist sonst gut. Ich könnte mich natürlich über das unzumutbare Arbeitspensum beschweren, dass mir auferlegt wurde. Statt dessen werde ich wie immer den Teil davon ignorieren, der mir am wenigsten zusagt. Ist schließlich meine Arbeit. Und mein Doktortitel. Also hoffentlich. So Irgendwann. Ansonsten... habe ich den wahrscheinlich wunderbarsten Menschen an meiner Seite. Der einfach so aufgetaucht ist, und mit dem sich alles so natürlich anfühlt. Der so klar ist und es mir so klar macht, dass ich manchmal kaum glauben kann, wie einfach und leicht das Schöne sein kann.
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