Samstag, 21. Januar 2012

Uff!

Anstrengend ist das. Aber mein Blick ist jetzt auf das Ziel gerichtet; ich befinde mich auf der Zielgerade. Nur noch drei Tage. (Panik! Hektik! Hilfe!) Also gut, ab morgen Endspurt.

Lernerfolg heute: Ich halte mich ganz wacker. Habe in drei Etappen zwischen den Mahlzeiten gelernt. Muss allerdings zugeben, dass meine Gedanken öfter mal ein Eigenleben entwickeln und sich sonstwo rumtreiben. Können sie nicht mal bitte für mich arbeiten? Muss mich also mehr oder weniger zwingen.
Panikstufe: Seltsamerweise hab ich mich seit gestern wieder etwas beruhigt. Mag sein, dass nach dem Schock, den der Anblick des Raums ausgelöst hat, die Verdrängung wieder eingesetzt hat. So lange ich an meinem Schreibtisch sitze, ist die Prüfung ganz weit weg. 4 von 10.
Motivation: Lässt dummerweise proportional zur Panik ebenfalls nach. Fühle mich sehr, sehr träge. Die gefühlte Trägheit wächst, wenn ich mir den Berg anschaue, der sich noch auf meinem Schreibtisch türmt. Und den ich durchlesen wollte. Naja, wollte ist das richtig Wort. Alles werde ich ohnehin nicht mehr schaffen. Konzentriere mich jetzt auf das Wesentliche und versuche zumindest ein paar Dinge richtig zu wissen, als alles nur halb bzw. dann gar nicht. Hoffe, mich dadurch in der Prüfung sicherer zu fühlen. An dieser Stelle, danke für den Tipp!

Werde nun für heute das Lernen einstellen und mir zur Abwechslung auf einem Konzert Musik in den Kopf pusten lassen. Auf dass die Aufregung verschwinde!

Freitag, 20. Januar 2012

Zwischenstand

Wieder ein Tag vorbei und ich hab sooo wenig gelernt. Wahh! Dafür hab ich heute schon mal einen kurzen Blick auf den Raum erhaschen dürfen, in dem die Prüfung stattfindet. Nervenkitzel! Lustigerweise war darin gerade eine Veranstaltung, irgendwas mit Mathematik. Die drei anwesenden Studenten haben sich natürlich ganz neugierig zu mir umgedreht, als ich meinen Kopf zur Tür hineingesteckt habe. Hab dann die Tür schnell wieder zugemacht. Jedenfalls... es ist ein großer Raum. Ein sehr großer Raum. Ein Saal. Ich werde laut reden müssen. Uiuiui. Atmen.

Lernerfolg heute: Sehr mäßig. War den Vormittag an der Uni unterwegs und nachmittags shoppen. Ähem. Danach schlechtes Gewissen und versucht schnell was in meinen Kopf zu bringen. Hat natürlich wunderbar funktioniert.
Panikstufe: Leichtes Unwohlsein am Morgen, längeres Auf-die-Stelle-Starren-ohne-zu-Zwinkern, zwischenzeitliches Hin- und Herlaufen durch mehrere Räume: Definitiv 5 von 10 überschritten.
Motivation: Nicht. wirklich. da. Möchte nicht mehr lernen. Lernen bäh.
Sonstiges: Huste und schnupfe vor mich hin. Kann ich wirklich nicht gebrauchen im Moment. Ich bin ein sehr bemitleidenswertes Wesen. Jawohl.

Mittwoch, 18. Januar 2012

Ich bin dann mal...

... lernen!

Jawoll.

Zeit bis zur Prüfung: 1 Woche minus 1 Stunde.
Aufregung: Schwankend zwischen 2 und 5 (Skala von 0 bis 10)
Lernerfolg heute: Nicht ganz schlecht.
Motivation: Vorfreude auf die Party danach. Hab Plastik-Sektgläser gekauft (ich schämte mich bereits beim Kauf für diese Umweltsünde). Stelle mir das leckere Belohnungsessen vor.

Sonntag, 1. Januar 2012

Willkommen, neues Jahr!

Hach. Und immer noch kein Schnee. Dafür nass-kalt draußen, bäh.

Aber egal. Hallo liebes, neues, junges Jahr, da bin ich! Bin gespannt, was du mir bringst. Hab Angst und Vorfreude gleichermaßen, denn ich glaube, schon im Januar wird es sehr, seeehr spannend werden.

Samstag, 31. Dezember 2011

Letzter Tag

Ja, es ist soweit. Der letzte Tag des Jahres. Juchee!

Wir haben einen Fernseher gekauft. Spontankauf, zumindest für mich. Jetzt steht er groß und schwarz im Wohnzimmer. Ich werde erwachsen - ich kaufe Fernseher. Und er gefällt mir. Jetzt kann man auch wieder richtig was erkennen. Der alte war im Laufe seiner 15 Jahre doch schon etwas unscharf geworden. Ich freu mich auf das erste Mal Herr-der-Ringe-Schauen.

Übrigens bin ich auch sehr fleißig jetzt zwischen den Jahren. Ich bastel nämlich ganz vorbildlich an meinem Vortrag. Dem - hoffentlich - letzten großen Vortrag. Irgendwann Anfang des nächsten Jahres werde ich meine Dissertation verteiden (müssen). Ich bin aufgeregt. Ich bin nervös. Ich werde hektisch im Kreis laufen. Ich werde es überstehen, irgendwie.

Na gut, dann kauf ich mal lecker Sachen ein für den letzten Abend des Jahres.

Freitag, 23. Dezember 2011

Vorfreude!

Ohh! Morgen ist tatsächlich schon Weihnachten! Gerade war noch Herbst und nun steht diese wunderbare, plätzchenwarme Zeit vor der Tür. Ich freu mich gerade so! Iin manchen Dingen werd' ich nie erwachsen. Heute Abend werde ich noch den Weihnachtsmarkt besuchen. Ist zwar viel zu warm draußen und auch kein Schnee im Anflug, aber ich werde soviel Weihnachtsstimmung um mich herum verbreiten, dass das egal sein wird. Leckeren Glühwein werd ich sicher auch trinken. Hach. Und morgen dann ist Weihnachten. Hoffentlich bekomm' ich viele Geschenke! Ich freu mich schon sehr aufs beschenken und beschenkt werden. Und auf's Essen - ja, ich schwache Seele. Plätzchen sind mein Verderben. An den kommenden drei Tagen werde ich sicher hervoragend speisen, denn es sind diverse Verwandtenbesuche geplant.
In unserer Wohnung läuchtet es auch schon sehr weihnachtslich an allen Ecken. Kerzen und Fensterbilder und ein Lichterbogen. Somit kann ich sogar diese dunkle Jahreszeit überstehen. Den dunkelsten Tag haben wir zum Glück schon hinter uns gebracht (vorgestern), jetzt wird es langsam wieder immer ein bisschen heller. Ich bin auch schon sehr gespannt, was das neue Jahr für mich bringt. Es wird sich ganz sicher noch mal eine ganze Menge dramatisch verändert. Drückt mir die Daumen, dass ich bald meine Doktorarbeit gänzlich zu Ende gebracht habe. Das wird dann aber ordentlich gefeiert!
Nun erst mal los. Weihnachtsmarkt...

Samstag, 12. November 2011

Spätherbst

Es dämmert bereits draußen. Brrr. Kalt. Ich hab mich schon an die kuschelige Heizung zurückgezogen. Das hält ja Keiner aus so eine Kälte. Aber ich freu mich auf Weihnachten. Überhaupt freu ich mich auf so viele Dinge in den nächsten Wochen: Morgen geht's nach Berlin. Lieblingsmensch und Lieblingskatzen wieder um mich haben. Bald dann Ostsee gucken. Dann die diversen Weihnachtsfeiern wie jeden Dezember absolvieren. Schokolade herstellen. Ins winterliche Erzgebirge. Glühwein trinken. Plätzchen backen. Plätzchen verteilen. Vorbestellten Stollen verdrücken. Wird alles schön. Den Dezember mag ich ja. Januar und Februar können wir gern überspringen und direkt mit März weitermachen. Da hätte ich nichts dagegen. Wer braucht schon nass-kalten Winter ohne Weihnachtslichter? Eben.
In wenigen Minuten geht's erst mal zum Weihnachtsbaum gucken auf den Markt. Evetuell die Hände am ersten Glühwein wärmen und danach zurück ins kuschelige Heim. Unter die Decke. Buch schnappen. Welt vergessen.