Zurück aus London. Um diese Stadt zu beschreiben, nutze ich das Wort von Susi: Exhausting. Das trifft es ganz gut. Aber gleichzeitig aufregend, interessant, anziehend, verlierend, taumelnd, pulsierend, lebendig, frei und treibend. In dieser Stadt spürt man das Leben in jeder Straße, die Freude am Leben. Hinter jeder Ecke wartet eine Überaschung. Und so bin ich durch die Straßen gelaufen, staunend, voller Erwartung und konnte mich nicht sattsehen an den Menschen, den Bussen, den bunte Läden. Die Briten waren wie erwartet sehr freundlich, nur da Englisch manchmal schwierig zu verstehen. Ich hatte gar nicht gewusst, dass in London so viele unterschiedliche Dialekte gesprochen werden. Mit einigen hab ich mich leichter getan, mit anderen schwieriger. Wunderbare Häuser gibt es da. Und viele Museen haben freien Eintritt. Das haben wir für einen Besuch in der Nationalgalerie genutzt. Ich wieder staunend, kaum mich sattsehend. Der Tag in Oxford kam daher sehr gelegen. Trotz der vielen Besucher strahlt Oxford eine starke Ruhe aus. Und ich habe mich in der Zeit zurückverstetzt gefühlt. Schlendert man durch die Straßen so stößt man immer wieder auf eines der vielen Colleges der Universität, von denen die ersten aus dem 13. Jahrhundert stammen! Eins davon haben wir dann näher besichtigt. Eine schöne Atmosphäre zum Lernen; hier hätte es mir auch gefallen. Noch ein Spaziergang am Fluss und ein großes Cider im Biergarten (der erste dieses Jahr) und zurück ging es nach London, hinein ins Großstadtleben. Und nun bin ich zurück in meiner Stadt und auch ein wenig froh über die Ruhe und Langsamkeit in Berlin.
London, du gefällst mir und ich besuche dich gern immer wieder, aber leben möchte ich in dir nicht.
Mittwoch, 15. April 2009
Abonnieren
Kommentare zum Post (Atom)
Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen