Samstag, 18. April 2009

Tagträumen und Kräftigungsübungen

Ich hab mich heute exzessiv dem Tagträumen hingegeben. Kreativität auf hohem Niveau sozusagen. Und gezieltes Träumen kann manchmal auch ganz schön anstrengend sein. Ein guter Ausgleich allerdings für die stressige Woche. Mitdrei Tage Sport hintereinander - Mittwoch, Donnerstag, Freitag und insgesamt 6 Stunden - hab ich meine Kondition ganz schön auf die Probe gestellt. Jetzt fühl ich mich aber wesentlich besser, denn entgegen voreiliger Schlüsse bewegt man sich auf Reisen gar nicht so viel. Viel Zeit verbringt man dagegen mit Warten in Wartehallen oder in engen Verkehrsmitteln wie Zügen, Flugzeugen oder U-Bahnen. Deshalb hab ich das jetzt aufgeholt. Am Donnerstag war ich dann auch in meinem neuen Yoga-Pilates-Kurs. Meine Güte! Es ist erstaunlich zu welchen Verrenkungen ein Mensch in der Lage ist. Oder besser sein könnte. Ich werde also fleißig üben. Vielleicht kann ich dann irgendwann auch mal in der Vorwärtskrätsche einen Arm unter das vordere Bein auf den Rücken legen, und mit der anderen Hand von oben her greifen. Okay, schon allein die Beschreibung dieser Übung scheint mir unmöglich, geschweige denn die praktische Umsetzung. Aber nächsten Donnerstag versuch ichs wieder. Wäre doch gelacht, wenn ich das nicht hinkriege! (Was der Trainer kann, will ich auch können - Alter Ehrgeiz von mir.) Am Freitag war dann das obligatorische Karatedoppeltraining. Nach der ersten Stunde war ich schon recht fertig und hab den Beginn des Yogamuskelkaters gespürt. Hab natürlich die Zähne zusammengebissen und weitergemacht, so gut es ging. Überaschenderweise hat dann plötzlich meine Zehe geblutet. Keine Ahnung, wie das passiert ist. Tat auch nicht weh, sah nur beunruhigend aus.
Um zum Schluss zu kommen: Heute hab ich mich einfach mal ausgeruht. Und was tut der rege Geist, wenn der Körper müde ist? Genau, Tagträumen. Und ich hab ihn nicht daran gehindert. Sehr angenehm.

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