Freitag, 14. Mai 2010

Auf zu neuen Ufern?

Gerade treibt mich wieder ein alter Gedanke um: Nochmal studieren. Nachdem ich heute Morgen den Chancen-Teil der Zeit gelesen habe, mit einem Spezial über den Bachelor, juckt es mich wieder in den Fingern mich einzuschreiben. Aber zuerst liegt noch mindestens ein Jahr Doktorarbeit vor mir, wahrscheinlich mehr. Aber dann...? Um mal gleich ein altes Klischee aus dem Weg zu räumen: Nein, ich bin nicht der typische, faule Langzeitstudent, und will das auch nicht werden. Es geht mir nicht um die Bequemlichkeit des Studiums oder Vorteile des Studentenlebens. So bequem war das nämlich bisher auch überhaupt nicht. Und überhaupt könnte ich Gefallen am Arbeitsleben finden, zum Beispiel wenn ich an den Traum der Creperie-Buchhandlung denke, den ich mir wohl zwar nicht erfüllen werde, aber vor dem mich auch nicht die harte Arbeit abschrecken würde. Zudem reizt mich auch ein "normales" Angestelltenverhältnis mit festen Arbeitszeiten, hatte ich bisher ja noch nie, und so eine Sicherheit ist nicht zu unterschätzen. Mich kitzeln nur eben auch die unzähligen anderen Fachgebiete, in die man in der Freizeit doch nie so tief eintauchen kann, wie das mit einem Studium möglich wäre. Nur was sollte ich studieren? Philosophie? Meine alte Leidenschaft Psychologie? Oder lieber es Neuartiges, Spezielles wie einen der vielen Bachelors, deren Namen ich noch gar nicht kenne. Möglicherweise gibt es dort draußen längst einen Studiengang, der sowohl meinen Wissensdurst stillt, als auch sich nahtlos an meine Ausbildung als Biologin anschließt. Ich werde jedenfalls mal die Fühler ausstrecken.

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