Mittwoch, 26. Mai 2010

Darf ich vorstellen... die Katze!

Das ist Lucy. Die Katze. Auf einem ihrer Stammplätze: auf dem Fensterbrett. Dort verbringt sie an sonnigen Tagen gern ihre Nachmittage. Zumindest falls sie nicht gerade auf ihrem Lieblingssessel, unserem Bett, ihrer bevorzugten Sofaecke oder auf einem der Bücherregale liegt. Gerade sitzt sie auf dem kleinem Expedit (Ich glaube, jeder zweite Haushalt in Deutschland besitzt inzwischen ein Ikea-Expedit-Regal, sei es in groß, mittelgroß, etwas klein oder ganz klein) und schaut die Wand an. Katzen können ja erstaunlicherweise ziemlich lange Zeit Wände anschauen, selbst wenn für Menschenaugen dort nichts Anderes zu sehen ist, als die Erhebungen und Senken der Raufasertapete. Vielleicht sitzt dort irgendwo in einer der Senken jedoch eine winzig kleine Fliege, für Menschaugen unsichtbar wohlgemerkt, die jedoch von einer Katze mit großem Interesse betrachtet wird. Wenn sie dann plötzlich einen hohen Laut von sich gibt (die Katze), ihr Schwanz sich heftiger bewegt und kurz darauf noch eine Pfote Richtung Wand ausstreckt wird, dann ist mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit dort wirklich mehr als nur Raufasertapete an der Wand.
Die Katze hat inzwischen ihren Platz gewechselt und sitzt nun auf ihrer Lieblingssofaecke und schaut ins... Nichts. Glaube ich zumindest, denn ihre Augen sind inzwischen nur noch zur Hälfte offen und sie gibt sich wohl gerade einem wunderbaren Tagtraum hin, der vielleicht von kleinen Fliegen, Vögeln, Mäusen oder Brekkis handelt. Ich bin mir jedenfalls sicher, dass, wenn Frau Katze träumt, es irgendetwas mit Essen zu tun hat.

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