Sonntag, 1. Februar 2009

Regungslos taumelnd

Bedecke meinen Geist mit Vergessen, zu aufgewühlt sind meine Gedanken. Vor und zurück taumeln die Gedanken, sie erzählen von gestern, heute oder von irgendwann, erst langsam dann schnell, später schleichen sie vorbei, jetzt flüstern sie und im nächsten Moment schreien sie wieder ihren Schmerz heraus. Erinnerungen. Gelebte Augenblicke. Wie Funken aus der Vergangenheit tauchen sie auf. Wie gern würde ich meinen müden Geist zur Ruhe betten, möchte ihn zärtlich schlafen legen, so dass er sich erholen kann bis zum nächsten Morgen. Doch Schlaf will mir nicht gelingen. Und so wander ich zwischen Küche, Bad und Schlafzimmer umher, tue Dieses und Jenes, um den Geist abzulenken. Doch so einfach lässt er sich nicht austricksen. Bin ich laut, so ist er leise, doch sein Flüstern kann ich über Allem hören. 'Es war richtig', sagt plötzlich eine Stimme zu mir. Doch ich weiß nicht, ob sie Recht hat.

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