Montag, 7. Dezember 2009
Vor Weihnachten
Generell lässt meine Motivation vor Weihnachten etwas zu wünschen übrig. Man ist ja auch ständig abgelenkt, muss Geschenke kaufen, oder zumindest über Geschenke nachdenken, muss sich Geschenke wünschen, dann wieder Geschenke verpacken. Außerdem sich auf die Doktorfeier vorberereiten (nein, leider nicht meine eigene), was einen ganz schön in Abschiedsstimmung versetzen kann. "Wir werden Doktor" ist das neue geflügelte Wort im Labor. Dann die ganzen Dinge, die man unerledigt gelassen hat. Zum Beispiel das unfertige Bild auf der Staffelei, das einen jeden Tag anschaut und das man im Gegenzug kritisch beäugt. Dann der Französisch-Schnellkurs, dem man gern mehr Zeit widmen möchte, als die zwei U-Bahn-Stationen am Morgen. Oder die Vorbereitungen des WG-Kochens, weil man doch auch mal zumindest ein paar Ideen beisteuern könnte/wollte/müsste. Und nicht zuletzt das vorgenommene Schwimmen-gehen, das diese Woche schon wieder auszufallen droht. Wegen Zeitmangel. Oder eigentlich wegen zu vielen Aktivitäten [/ratgeberliteraturslang]. Ich glaube, es ist Zeit zu schlafen. Schlaf ist wichtig und schlafen macht Spaß.
Donnerstag, 26. November 2009
Erfolgsgeschichten
Mittwoch, 25. November 2009
Von Katzen
Donnerstag, 19. November 2009
Jetzt aber mal
So. Anonsten...
Habe Urlaub gemacht! Ein Wochenende voller Romantik. Mit Keksen. Mit Kuscheln. Ganz viel Kuscheln. Und mit Enten. Und Natur. Und mit Zweisamkeit. Und sehr, sehr leckerem Essen. Genau das Richtige für den Herbst.
So. Weiteres...
Ich war schwimmen! Endlich haben wir den lang gehegten Plan in die Tat umgesetzt. War gut und wird demnächst öfter gemacht.
Hm. Berlin zeigt sich von seiner schönen Seite mit herrlich warmen Temperaturen und Sonnenschein. Ich habe ein spontanes Sommerrevival gestartet und einen Sommerrock angezogen. Im November, ja, aber es ist warm, es ist herrlich, ich muss das ausnutzen bevor es hier schneit. Demnächst bestimmt.
So. Jetzt mach ich mich mal auf den Weg zu Lieblingsmensch, der mir auch noch eine ganz dolle Umarmung versprochen hat. Tihi.
Montag, 12. Oktober 2009
Ich packe meinen Koffer...
Samstag, 3. Oktober 2009
Von Hobbies und anderen Verunglimpfungen des Zeitvertreibs
Karate stagniert dafür etwas. Ich übe und übe, doch trete scheinbar auf der Stelle. Es wird mal wieder Zeit für einen weiteren Sprung. Zum Glück ist die nächste Prüfung nicht mehr fern; das hebt meine Motivation sicher ebenfalls. Klar, der Weg ist das Ziel, gerade hier. Trotzdem.
Leben ist sonst gut. Ich könnte mich natürlich über das unzumutbare Arbeitspensum beschweren, dass mir auferlegt wurde. Statt dessen werde ich wie immer den Teil davon ignorieren, der mir am wenigsten zusagt. Ist schließlich meine Arbeit. Und mein Doktortitel. Also hoffentlich. So Irgendwann. Ansonsten... habe ich den wahrscheinlich wunderbarsten Menschen an meiner Seite. Der einfach so aufgetaucht ist, und mit dem sich alles so natürlich anfühlt. Der so klar ist und es mir so klar macht, dass ich manchmal kaum glauben kann, wie einfach und leicht das Schöne sein kann.
Mittwoch, 23. September 2009
Augenblicke
Poesie
Im Alltag ertranken die Frauen
Recken schwimmend Köpfe zum Meer
Ozeanien konnten sie nicht finden
Die Prophezeihung wurde nicht wahr
Wahrhaft begann glaubhaft zu werden
Immerfort und der Zeit voraus
Mit Regengüssen umtriebene Männer
Spülen ihre Seelen hinaus
Schamhaft verderben die Früchte
Regen gleicht Wiedergeburt
Verwahrlost die Körper dort liegen
Tags drauf im Eis erfrorn
Donnerstag, 17. September 2009
Vorboten
Eben dann durch den Park gefahren. Dann auf dem Balkon gesessen und mit Mitbewohnerin geplaudert. Überhaupt war heute ein schöner Tag. Im Labor wurde lange nicht mehr so viel gelacht, und morgen steht der bayrische Brunch auf dem Plan, mitten in Berlin Wedding. Und zur Krönung des Tages hab ich mich für die nächste Karateprüfung angemeldet. Auf unbedingtem Anraten des Lehrers! Er hat mich sozusagen gezwungen, und das kann ich dann zu meiner Verteidigung angeben, wenn ich mich blöd anstellen sollte. Ich bin jetzt schon aufgeregt.
Sonntag, 30. August 2009
Beginnen
Ein Gedicht aus einer anderen Zeit
Kaum berührte ich es, schon entglitt es meinen Händen.
Du ließest dich nicht fassen, warst da und doch gleich wieder entglitten.
Kaum konnte ich dich anrühren, für einen Moment
In deine Seele blicken, schon warst du wieder fort.
Ja, du bist in dir selbst gefangen. Du hast dich selbst
Eingeschlossen und nun lässt du Keinen an dich heran.
Nähe auf Raten. Einen Schritt vor und einen zurück.
Hinterlässt dabei Arme, die ins Leere greifen.
Wie gern ich dich gehalten hätte!
Wie gern ich dir diesen Schutzwall genommen hätte,
Doch ich weiß du lässt es niemals zu.
Das Feuer brannte kurz, nun bin ich fast leergebrannt.
Spür kein Verlangen mehr, nur Wehmut.
Wir werden uns nie finden, egal wie nahe wir uns kommen.
Die Mauer zwischen uns ist undurchdringbar stark.
Viele Jahre muss es dich der Bau gekostet haben,
Nun wird sie keiner mehr so leicht einreißen.
Du brennst heiß, doch nur für dich allein.
Aber kein Flamme wird je heiß genug sein, um deine Gier zu stillen.
Ich lass dich ziehen, denn du brennst nicht für mich.
Du suchst nur Feuer für deine kalte Seele, die du weggeschlossen hast.
Gegen den Stolz
Darauf will ich tanzen.
Gegen die Ungerechtigkeit.
Gegen den Stolz.
Gegen alle Zyniker der Welt.
Legt euch blos nicht mit mir an!
Ihr kriegt mich ja doch nicht
Auf Eure trostlose Seite.
Eines Spätsommer Tages...
Mich selbst leben lassen.
Das heißt Atmen. Durchatmen. Freiatmen.
Und ab und an in den Himmel hinein lächeln.
Donnerstag, 20. August 2009
Grenzen ziehen
You wanted to talk to me, but I could not hear the things you say, I would not understand. My mind is blind to the pains of the heart. Theres a wall between you and me in thin air. I look right through you as if you're not even there. A sad situation, an individual affair, a burden in my life and I don't think its fair. You're trying just too hard to get to know me but Im telling you, you're not getting through. Its not your fault and its not even mine, another time it could be fine. Can you picture the future or remember the past. Life is so short we grow so old so fast. You've got the right idea but the wrong approach. I am not your jewel, a pendant or a broach. I am miles away from you today.
(Chamber, "Miles away")
Freitag, 14. August 2009
So ist es hier im Sommer
Am Mittwoch Abend gab es für mich dann einen riesigen Eisbecher im wohl meistbesuchten Eiscafé am Potsdamer Platz. Anschließend wurde aus dem geplanten Sternschnuppenschauen nur Wolkenschauen. Aber auch schön, so zwischen Kanzleramt und Spree entlang zu schlendern, philosophische Themen anzustoßen und in einen kurzen Regenschauer zu geraten. Auf jeden Fall hab ich später tief und wohlig geschlafen. So ist es hier in Berlin. So ist es hier im Sommer.
Sonntag, 9. August 2009
Lyrisches für den Sommer
Da fliegt, als wir im Felde gehen,
Ein Sommerfaden über Land,
Ein leicht und licht Gespinst der Feen,
Und knüpft von mir zu ihr ein Band.
Ich nehm' ihn für ein günstig Zeichen,
Ein Zeichen, wie die Lieb' es braucht.
O Hoffnungen der Hoffnungsreichen,
Aus Duft gewebt, von Luft zerhaucht!
("Der Sommerfaden" von Ludwig Uhland)
Es war, als hätt der Himmel
Die Erde still geküsst,
Dass sie im Blütenschimmer
Von ihm nun träumen müsst.
Die Luft ging durch die Felder,
Die Ähren wogten sacht,
Es rauschten leis die Wälder,
So sternklar war die Nacht.
Und meine Seele spannte
Weit ihre Flügel aus,
Flog durch die stillen Lande,
Als flöge sie nach Haus.
Am See
Mittwoch, 5. August 2009
Etwas Nettes
INKARNATIONSVERTRAG
§1 Sie erhalten einen Körper. Dieser Körper ist neu und einmalig. Niemand sonst bekommt den gleichen.
§2 Sie erhalten ein Gehirn. Es kann nützlich sein, es zu benutzen.
§3 Sie erhalten ein Herz. Die besten Resultate erzielen Sie, wenn Hirn und Herz ausgewogen benutzt werden.
§4 Sie erhalten Lektionen. Niemand bekommt exakt die selben Lektionen wie Sie oder kann sie Ihnen abnehmen.
§5 Sie können tun, was Sie wollen. Sie müssen mit den Konsequenzen leben.
§6 Eine Lektion wird so lange wiederholt, bis sie begriffen wurde, und zwar inkarnationsübergreifend.
§7 Dieser Vertrag ist für alle gleich. Es gibt keine Privilegien, auch wenn einige das behaupten. Handschriftliche Änderungen haben keine Gültigkeit.
§8 Wenn Ihr Körper zerstört wird oder aufhört, zu funktionieren, bekommen Sie einen neuen. Es kann zu Wartezeiten kommen.
§9 Der Inkarnationsvertrag läuft erst aus, wenn alle Lektionen zu einem befriedigenden Ergebnis geführt haben.
§10 Was befriedigend ist, bestimmen Sie!
Nützliche Hinweise:
Ziel ist es nicht, beim Verlassen eines Körpers möglichst viel Geld zu haben. Es gibt keinen Bonus für Berühmtheit oder Beliebtheit. Sie müssen sich nicht an den Fehlern anderer orientieren. Regeln sind dazu da, überprüft zu werden. Behauptungen anderer über das Ziel können Ablenkungen sein. Sie können nichts falsch machen. Es kann höchstens länger dauern. Sie haben Zugriff auf alle Antworten über eine spezielle Verbindung in Ihrem Herzen. Niemand kann Ihnen die Verantwortung abnehmen.
Gewalt führt niemals zu einer Lösung. Es kann nützlich sein, darauf zu achten, welche Situationen sich wiederholen. Drogen (legale und illegale) können die Wahrnehmung der Lektionen verfälschen. Nur, weil alle sich auf eine Weise verhalten, muss das nicht bedeuten, dass es richtig ist. Es gibt selten nur eine richtige Lösung. Sie können einen Antrag auf Vergebung stellen. Es gibt keine Extraklauseln für niemanden. Sie werden geliebt. Alles andere ist gelogen. Lektionen sind besondere Gelegenheiten, sich zu entwickeln und keine böse Absicht. Es kann riskant sein, seinen Körper anderen anzuvertrauen. Andere in der Entwicklung zu behindern, bringt keinen Vorteil.
Sie bekommen (vorzugsweise während der Nachtstunden) Gelegenheit, den Körper zu verlassen. Herumspielen an Ihrem Körper ist Ihr gutes Recht. An den Körpern anderer erfordert deren Einwilligung. Abgucken ist sinnlos! Das mutwillige Beenden einer Inkarnation führt zu viel unnützem Papierkram. Wissenschaftliche Gutachten und heilige Schriften dienen der Verwirrung. Es geht nicht darum, Erster zu sein. Es geht nicht darum, cool auszusehen. Niemand macht in Ihrer Situation eine bessere Figur als Sie. Sie sind nicht der Einzige, der am Sinn des Inkarnationsvertrages zweifelt.
Da Sie diesem Vertrag zugestimmt haben, ist es unnütz, sich darüber zu beschweren, dass Sie hier sind.
Montag, 3. August 2009
Ein bisschen Fernweh.
- Nicht zu wissen, wo man am Abend das Zelt aufschlägt.
- Jedoch die Gewissheit, dass man immer ein Zelt im Kofferraum hat.
- Die schwedische laktosefreie Milch.
- Und vor allem das allerbeste Müsli, das ich je in einem Supermarkt gekauft habe.
- Das Land ist gar nicht soo teuer.
- Die Sonnenuntergänge dürfen natürlich nicht unerwähnt bleiben.
- Marienkäfer
- Ein guter, warmer Schlafsack und dieses Mal sogar ein richtiges Kissen. Luxus im Zelt!
- Ein fast unerschöpfbarer Musikvorrat.
- Der wohlverdiente Dornfelder am fünften Abend, zur Feier unseres Ankommens in Stockholm.
- Das fehlende Europakennzeichen.
- Kreative Namensgebung für Steine: Sitzstein, Erschlagstein, Franks Stein ...
- Der Hot-Dog-Konservierungshund
- Die Schweden machen ausgezeichneten Kaffee. Angeblich wird deren Kaffeekonsum nur noch von den Finnen getoppt.
- Noch mehr Sonnenbrillen.
- Schwimmen in der Ostsee mit richtigen Wellen.
- Eine warme Dusche zu schätzen wissen.
- Die unvergessene eiskalte Dusche, dank fehlender Münze.
- Spontanes Baden gehen am Rastplatz.
- Wald, Wald, Wald.
- Zelten in der Wildnis neben einem mannhohen Ameisenhaufen.
- Tagelang barfuß laufen.
- Nur ein verregneter Tag.
- Postkarten kaufen und schreiben.
- Über Kieselsteine laufen.
- Dankbarkeit darüber, eine Kreditkarte zu besitzen. Ohne die wären wir manchmal wohl verloren gewesen.
Sonntag, 2. August 2009
Einmal Stockholm und zurück
Donnerstag, 9. Juli 2009
Was für eine Woche.
Einem Montag mit Open-Air-Jazzmusik im Amphitheater folgte ein ereignisreicher Dienstag. Früh am Morgen ging es mit dem Bus nach Wittenberg. Luther an jeder Ecke und italienischen Milchcafé zwischendurch. In Ferropolis hab ich dann das erste Mal seit Jahren mit den nackten Füßen im Sand gewühlt, bin durch Wasser gewatet und hab Steine gesammelt. Dann hat uns der Regen entgültig eingeholt und wir haben dieses Zeichen genutzt, den Heimweg anzutreten. Nach dem Karatetraining bin ich wiederum totmüde ins Bett gefallen. Am Mittwoch war die Zeit reif, endlich einmal nichts zu tun. Nur Lesen, Baden, Lesen. Und Schlafen.
Heute hab ich mir dann eine Massage gegönnt. Die erste professionelle meines Lebens. Das tat gut, die gesamte Aufmerksamkeit und Achtsamkeit eines Menschen zu spüren. Und nun ist es wieder Zeit fürs Schlafen gehen...
Sonntag, 21. Juni 2009
Oh happy day!
- Ausschlafen und noch während man im Bett liegt einen netten Anruf bekommen.
- Frühstücken, mindestens anderthalb Stunden lang.
- In der Sonne auf dem Balkon liegen und dabei im Internet surfen (Das ist Dekadenz und ich liebe es!)
- Eine plötzliche Erkenntnis haben, die einen die Welt besser verstehen lässt. Und obendrein noch sich selbst besser verstehen lässt.
- Die Faulheit genießen, weil man eigentlich ja Dinge tun könnte, die man aber gerade nicht tun will, die aber nicht so wichtig sind, dass sie einem ein schlechtes Gewissen verursachen.
Honig um den Mund am Sonntag Morgen
>>Sie können stolz auf sich sein - und bleiben sicher trotzdem bescheiden: Dieses Ergebnis bescheinigt ein überdurchschnittlich hohes Weisheits-Niveau. Der Wert zeugt von Selbsterkenntnis und dem Talent, aus Fehlern zu lernen und Verantwortung nicht auf andere abzuschieben. Zum Glück sind auch die Einsichtigsten und Umsichtigsten beim Thema Weisheit nie endgültig am Ziel. Denn sie wissen, dass es "selbst im Hirn des weisesten Mannes einen törichten Winkel" gibt, wie Aristoteles es formulierte.<<Dieser Weisheitstest ist zu finden bei Geo.de unter
http://www.geo.de/GEO/interaktiv/wissenstests/50033.html
Samstag, 20. Juni 2009
Argh!
Montag, 8. Juni 2009
Abend daheim
Donnerstag, 4. Juni 2009
Geschichten aus meinem Leben
Das Wochenende hab ich auch schon wieder halb verplant, obwohl ich das ja immer zu vermeiden versuche. Aber ich habe mir hartnäckig den Sonntag frei gehalten. Komplett frei. Nur der Tag und ich. Es passieren ja sowieso wieder unvorhersehbare Dinge und die kann ich dann in diesen Tag schieben wie eine Art Reservetag. Armer guter Sonntag. Mit etwas Glück könnte der noch zu meinem Lieblingstag werden.
Heute Firmabesichtigung. Nein, Firmavorstellung. Einblicke in eine wirklich, wirklich große Pharmafirma. Ziemlich interessant, aber ich bin noch nicht sicher, ob das zu mir passt. In all diesen langen, weißen Korridoren musste ich plötzlich denken: Wann baue ich endlich Gemüse in meinem eigenen Garten an und sitze auf der Terasse im Schaukelstuhl? Schon gut, wahrscheinlich ist es bis dahin einfach noch ein Stückchen Weg durchs Arbeitsleben. Aber irgendwann sitz ich da. Sonntags. Und trinke ein Glas Rotwein.
Sonntag, 24. Mai 2009
Zur Ruhe kommen
Dunkler erfrorener See. Im Schweigen erstickte Töne. Und Worte, die nie gesprochen wurden. Wiederkehrende Zeiten. Sie kommen nun zurück zu mir. Ich atme sie ein. Ich atme auf.
Montag, 18. Mai 2009
Mein Tag.
- Weil mir sogar mein Arzt gratuliert halt. Okay, auf seine eigene sarkastische Art, aber hey, es ist ein guter Arzt.
- Weil heute morgen auf meinem Schreibtisch eine Sonnenblume stand. Begründung: Sonnenblumen passen so gut zu mir. Wie Recht sie doch hat.
- Weil ich mir mirin meinem Lieblingsrestaurant mein Lieblingsessen aussuchen konnte, ohne zu bezahlen versteht sich.
- Weil ich die beste Freundin der Welt habe, dir mir sogar aus London ein Päckchen schickt.
- Weil meine Eltern einfach unschlagbar sind.
- Weil ich ganz viel leckeres Eis geschenkt bekommen hab.
- Weil ich auf Arbeit Sekt trinken darf.
- Weil mich heute morgen ein Anruf geweckt hat. Normalerweise bin ich da leicht missmutig bis ziemlich grummelig, aber heute verzeih ich das.
Dienstag, 5. Mai 2009
Neuigkeiten
- Ich habe meinen ersten Praktikanten und er hört auf mich. Sehr gut.
- Ich darf nächste Woche einen Vortrag für den Institutschef halten. Weniger gut. Aber ich versuche zu denken: Problem = Herausforderung.
- Training läuft regelmäßig drei- bis viermal die Woche und ich musste mich bisher kein einziges Mal überreden. Sehr gut.
- Blaue Flecken an Knöchel und Unterarm. Naja, ich wollte ja richtig trainieren, also okay.
- Trotz Regen voller Freude und mit Trotz Fahrrad gefahren. Ebenfalls gut.
- Einladungen für Geburtstagsfeier verschickt. Sehr gut.
- Erste Reisepläne für Schweden ausgedacht. Zelten! Meer! Vorfreude! Richtig gut.
Samstag, 18. April 2009
Tagträumen und Kräftigungsübungen
Um zum Schluss zu kommen: Heute hab ich mich einfach mal ausgeruht. Und was tut der rege Geist, wenn der Körper müde ist? Genau, Tagträumen. Und ich hab ihn nicht daran gehindert. Sehr angenehm.
Mittwoch, 15. April 2009
Ode an London
London, du gefällst mir und ich besuche dich gern immer wieder, aber leben möchte ich in dir nicht.
Freitag, 10. April 2009
Kurzer Zwischenstop
Also dann, ich bin weg!
Freitag, 3. April 2009
Sehr schön.
Beunruhigenderweise freue ich mich trotzdem...
Sonntag, 29. März 2009
Endlich!
Sonntag, 15. März 2009
schöne Tage im Vorfrühling
Freitag, 6. März 2009
Schön!
Wieviel besser kann es denn eigentlich noch werden?
Samstag, 28. Februar 2009
Ganz werden
Ich möchte nicht Verblassen.
Kein Taubwerden als Selbstschutz.
Kein Verwelken meiner Seele.
Heute, die ersten Vorboten des Frühlings in der Stadt...
Freitag, 20. Februar 2009
Berlin.
Inzwischen ist Berlin immer noch schnell, dreckig, chaotisch und laut. Aber ich mag es. Diese Stadt ist mir tatsächlich ans Herz gewachsen, mit ihrem ganz eigenen Charakter und ihrem besonderen Charme. Jeden Tag andere Menschen in der U-Bahn. Ich kann untergehen in dieser Masse und genieße es. Ich kann nachts durch den Dschungel wandern und es darauf anlegen, verloren zu gehen und das gut zu finden. Oder ich kann durch vertraute Straßen schlendern, mein Lieblingsbrot beim Lieblingsbäcker kaufen und in die kleine Kneipe nebenan gehen. Ich habe mich noch nie zuvor an einem Ort so frei gefühlt. Und auch noch nie so gut aufgehoben wie hier.
Berlin. Heimat.
Sonntag, 15. Februar 2009
Vom Schmerz und vom Heilen
Freitag, 6. Februar 2009
Neu
Sonntag, 1. Februar 2009
Regungslos taumelnd
Am Anfang
Jetzt stehe ich an einem Anfang und an einem Ende. Ich blicke sowohl nach vorne, als auch zurück. Ich bin erwachsen geworden in diesen drei Jahren. Jetzt, da ich in meiner dritten Wohnung in der dritten Stadt lebe, habe ich zum ersten Mal das Gefühl, wirklich erwachsen geworden zu sein. Eine lange Zeit habe ich mich dagegen gewehrt, wollte nicht erwachsen werden, wollte die Verantwortung nicht tragen und habe mich mehr oder weniger in diese Position gedrängt gefühlt. Nun bin ich auch innerlich herangereift und ich habe gemerkt, dass es gar nicht so schlimm ist, erwachsen zu werden. Und dass es auch nicht schlimm ist, älter zu werden um irgendwann eben alt zu sein. Ich freu mich jedenfalls drauf.
Vorbei
Donnerstag, 22. Januar 2009
Über das Entdecken
- Neuseeland
- Island
- Norwegen
- Schweden
- Borneo
- Niederlande
- Die Ostsee
- Kanada
Donnerstag, 8. Januar 2009
Kalt.
Trotzdem kalt. Ich wickel mich morgens schon in zwei Pullover plus Mantel und friere trotzdem noch. Das Tolle aber ist: Ich kann U-Bahn fahren. Und das so lange und so oft ich will. Wie habe ich das Studentenleben mit all seinen Vorteilen vermisst!
Montag, 5. Januar 2009
Dienstag Morgen halb Acht...
Wintertag
Sonntag, 4. Januar 2009
Angekommen
Donnerstag, 1. Januar 2009
Alles neu
Positive Punkte:
- Liebenswerte Menschen
- Ein Grund zum Feiern
- Dieses Mal guter Sekt
- Eine richtige Toilette
- Zwei warme Schlafsäcke übereinander
- Meine Rakete hat einen ganz besonders bösen Geist vertrieben
Negative Punkte:
- Kein fließendes Wasser
- Kein Grillkäse