Mittwoch, 22. September 2010

Dinge, die ich im Winter tun möchte

Ich freue mich auf den Winter! Deshalb hier meine Liste mit Dingen, die ich tun will, wenns draußen kalt und weiß ist:
  • Dick eingepackt mit Mütze, Handschuhen und Schal durch den Wald spazieren. Hoffentlich knarrt der Schnee unter den Füßen.
  • Einen Adventskalender haben und jeden Tag ein Türchen aufmachen.
  • Auf der Couch liegen und die Abende mit schönen Büchern verbringen.
  • Ganz unbedingt Plätzchen backen.
  • Zu meinen Eltern fahren und den Weihnachtsbaum anschauen.

Dienstag, 21. September 2010

Herbst, oh, Herbst, komm doch bald!

Woohoo! Ich freu mich auf den Herbst. Heute Morgen wieder eine erste Vorahnung von der kühlen Jahreszeit, mit all ihren raschelnden Blättern. Kastanien auf dem Weg zur Arbeit, ich hab mir eine erste in die Jackentasche gesteckt. Und bald ist es wieder so weit, dass ich mich zu Hause auf dem Sofa einkuscheln kann um Harry Potter zu lesen. Klar könnte ich das auch jetzt schon machen, aber ich finde, Harry Potter liest sich einfach am schönsten, wenn's draußen kalt und ein bisschen ungemütlich ist und ich mich unter die Sofadecke kuscheln kann.

Samstag, 18. September 2010

Ein ganz normaler Wochenendtag

Es ist Samstag Morgen, die Sonne scheint. Ich war schon recht fleißig und hab die beiden schwarzen Miezies einer Freundin gefüttert und bespaßt. Außerdem die eigenen Miezies beschmust und davon abgehalten, meine Müslischüssel vorschnell auszulecken. Sie bekommen immer den Rest, wenn ich fertig bin, so das letzte Tröpfchen Milch. Da sind sie ganz wild drauf. Und da es wirklich nicht besonders viel ist, gönne ich ihnen auch den Spaß. Ein weiterer Spaß für die kleine Miez ist es auch mit Schokoladenpapier zu spielen. Deshalb bekommt sie öfter mal so einen Aluschnipsel, auf den sie sich jedes Mal gierig stürzt. Beide Miezies haben vorhin auch gemeinsam eine Fliege erlegt. Dabei haben sie sich natürlich sehr viel Zeit gelassen; das arme Fliegentier konnte am Ende nur noch mühsam versuchen vor den Beiden davonzukrabbeln. Es hat ihm natürlich nichts genützt.

Donnerstag, 16. September 2010

Pizza aus Leidenschaft

Gestern Abend gab's Pizza. Nach gefühlten drei Stunden in der Küche war sie heiß und dampfend auf dem Tisch. Und sie war lecker! Ich bin sehr stolz auf mich. Denn ich hab sie komplett selbst gemacht. Auch den Gästen hat's geschmeckt, und sie haben alles restlos verputzt. Heute hab ich aus Teig- und Tomatenrest noch zwei kleine Calzoni gemacht; für Lieblingsmensch und mich jeweils eine. Auch sehr lecker. Und morgen gibt es Zwiebelkuchen. Ganze vier Bleche sind geplant. Mensch, ich bin nur noch am Schlemmen.

Montag, 13. September 2010

Zum Einkaufen nach Mailand


Ich bin wieder zurück. Ein laaanges Wochenende in Mailand liegt hinter mir und ich bin so richtig müde. War aber schön! Vier Mädels erobern Mailand. Wir haben den Freitag und Samstag wie geplant mit Shoppen verbracht und sind die Einkaufsstraßen auf und ab gelaufen. Zwischendurch gab es natürlich trotzdem noch ein bisschen Sightseeing. Und Kaffee trinken. Und Eis essen - sehr wichtig. Am Sonntag haben wir beschlossen, uns auch noch Bergamo anzuschauen. Das ist sogar hübscher aus Mailand und auch da haben wir wieder etwas eingekauft. Ach ja, und immer wieder Pizza und Pasta gegessen natürlich auch. Und ich habe den besten Cappuccino getrunken. Also, wirklich den besten. Ich frage mich, ob es irgendwo in Berlin einen vergleichbaren gibt. Muss ihn finden!

Fazit: Mailand lohnt sich für ein Wochenende. Länger zu bleiben, wird wahnsinnig anstrengend, die Stadt schläft nie. Zum Essen lohnt sich Italien natürlich auch immer, klar. Abends darf man nicht vor halb Acht essen gehen. Man wird nämlich nicht ins Restaurant gelassen und erntet missmutige Blicke, wenn man es doch versucht. Man kann ohne Angst Straßen überqueren, die Autos halten tatsächlich an (wir haben das getestet). Man braucht eine Menge Geld fürs Ausgehen, ein Cocktail unter 8 Euro ist sehr schwer zu kriegen. Bus und U-Bahn fahren ist dagegen unglaublich günstig, 1 Euro pro Fahrt oder 3 Euro für den ganzen Tag. Einkaufen kann man dort auch zu moderarten Preisen. Neben fast jedem Luxus-Laden findet man auch einen H&M. Die meisten Italiener verstehen zumindest etwas Englisch, nur nach Sonnencreme sollte man nicht fragen. Die kann man ab September aber sowieso kaum noch irgendwo bekommen. Und ja, die Sonne ist stark!

Dienstag, 7. September 2010

Tagebuch schreiben im alten Stil

Heute das Gefühl gehabt, dass der Herbst nicht mehr weit weg ist. Bin zumindest über erste, gelblich rote Blätter auf dem Gehweg gelaufen. Außerdem windig gewesen. Dunkel wird's auch schon recht früh, vor Neun Uhr. Es ist also wirklich nicht mehr lang hin, bis zum Abend auf dem Sofa, mit der Tasse Kräutertee in der einen und dem Roman in der anderen Hand. Winterpullover aus dem Schrank kramen, die Stiefel vom Boden holen, frierende Füße, laufende Nasen. Ich will nochmal einen schönen Altweibersommer! Mit schon bunten Blättern, aber wärmender Sonne im Rücken. In drei Tagen geht's Richtung Süden. Genau das Richtige jetzt bei dem regnerischen Wetter, das sich in Berlin für die nächsten Tage angekündigt hat. Leider muss Lieblingsmensch zu Hause bleiben. Auf die Katzen aufpassen, wobei 'aufpassen' übertrieben ist. Die machen sowieso was sie wollen. Aber Futter wollen sie natürlich. Und Streicheleinheiten. Inzwischen - wie wunderbar! - spielen die beiden Miezies miteinander, jagen sich von einem Zimmer ins Nächste. Wie knuffig, ich glaub' sie freunden sich an! Wenn ich die zwei so zusammen sehe, geht mir direkt das Herz auf.

Sonntag, 5. September 2010

Im Spätsommer

Ach ja, ich mag Sonntage. Vor allem solche wie heute, an denen die Sonne scheint und man gemütlich über einen Kunst-und-Krempel-und-Bücher-Flohmarkt bummeln kann. Und an dem man anschließend einen Crêpe mit Schokosose in einem kleinen, süßen Café essen kann. Danach muss man sich natürlich erst mal ausruhen und auf dem Sofa ausgiebig mit den Katzen kuscheln.

So Wochenenden gehen immer viel zu schnell vorbei. Möp. Aber die nächste Woche besteht nur aus vier Arbeitstagen, denn am Freitag - tata! - geht's nach Mailand! Jawohl, Urlaub für ein Wochenende. Wir, vier Mädels, die sich in einer Sektlaune ausgedacht haben, für ein Wochenende zum Einkaufen und Kaffee trinken man eben nach Mailand zu fliegen. Ein bisschen dekandent, ich weiß. Aber so lange die Flüge noch günstig zu haben sind. Und außerdem war ich noch nie da. Und außerdem gibt's dort sicher leckere Pasta. Und lustig wird es auch. Den Montag hab ich mir wohlweißlich frei genommen, um mich von dem Trip zu erholen. Hach, das wird schön, ich freu mich jetzt schon (obwohl ich immer noch leichte Flugangst habe). Das wird dann schon der dritte Urlaub in diesem Jahr. Ich bin ganz schön verwöhnt.

Donnerstag, 2. September 2010

Müde

Ich bin hundemüde. Katezenmüde - das trifft es auch ganz gut. Die kleinen Fellknäule haben nämlich eine ausgeprägte Leidenschaft fürs Schlafen und rollen sich gern bis zu fünfmal am Tag für ein kleines Nickerchen zu einem Kringel. Die Schlafgewohnheiten hätte ich vermutlich auch, wenn ich keinen durchgeplanten Tagesablauf hätte. Ich glaube, in Wahrheit bin ich einer Katze gar nicht so unähnlich. Vielleicht liegt meine Müdigkeit auch daran, dass es die erste Arbeitswoche nach dem Urlaub ist. Die ist immer besonders anstrengend. Oder an dem grauen Nieselwetter heute. Bäh. Ich werde mich nun jedenfalls ins Bett einkuscheln. Vorher noch die Miezekätzchen füttern (obwohl die gerade nicht so aussehen, als möchten sie heute nochmal aufstehen) und der Fine die Augentropfen verabreichen. Dann ab in's Bett und schlaaafen. Morgen: Freitag. Sehr gut. Da gibt es wieder Brunch auf Arbeit. Und Übermorgen kommt Lieblingsmensch wieder nach Hause! Juchu! Ich vermiss ihn hier schon ganz arg und die Wohnung hier ist viel zu leer ohne ihn, trotz Katzen. (Also, komm schnell zurück, hörst du?)
Gute Nacht!

Mittwoch, 1. September 2010

Das Finchen ist krank.

Armes Finchen. Heute Morgen saß Mietzekatze mit einem tränenden Auge vor mir und schaute gar jämmerlich. Gefressen wurde nur das Nötigste. Schnell wurde sich wieder unter dem Schrank verkrochen und der Welt die kalte Schulter gezeigt. Oh weh, dachte ich, das Finchen ist doch nicht krank? Tatsächlich, unter dem Schrank hervorgeholt, sah ich das Unglück: Ein Äuglein war zugeschwollen und tränte stark. Also wurde Mietzi in die Box gepackt und zur Tierärztin gebracht. Eine Bindehautentzündung! Armes kleines Ding. Nun hockte es da und ließ sich nur widerwillig und mit viel gutem Zureden (und Pfötchen festhalten) die Tropfen in die Augen träufeln.
Wer krank ist, darf in's Bett, beschloss ich. Also sollte das arme Flauschebündel ins Schlafzimmer einziehen und sich ordentlich von dem Schock am frühen Morgen erholen. Mit ganz viel Schlaf und ohne Streit mit Katze Lucy, die inzwischen schon vor geschlossener Schlafzimmertür Position eingenommen hatte und sich wunderte. Heute Abend durfte Finchen wieder raus und sitzt schon etwas besser gelaunt auf ihrem Stammplatz: in der Spüle. Gute Besserung, Flauschi, ich kümmer mich um dich.