Samstag, 10. April 2010

Samstag

Kaffee. Selbstgebackener, warmer Lieblingskuchenkuchen (es ist Zupfkuchen). Sonne. Blüten am Baum vorm Fenster. Spatzen. Die Katze auf dem Fensterbrett.

Montag, 5. April 2010

Nieselregen vorm Fenster

Ein freier Montag. Meine Eltern sind wieder gefahren, das heißt dieser Tag gehört wieder uns allein. Er gestaltet sich in Ausruhen, Lesen, Herumsitzen, Nichtstun. Gut.
Alles ist auf langsam gestellt. Ich sitze im Sessel an der Heizung. Durchs Fenster schaut nur der trübe Tag hinein. Nichts als Wolken am Himmel, eine einzige hellgraue Wolkendecke. Den Laptop auf dem Schoss, die Katze spaziert wieder umher, Tippgeräusche von Lieblingsmensch aus dem Nebenzimmer, zu dem die Tür offen steht. Langsam ist alles heute. Langsam ist gut. Die Gedanken und Schritte nicht beschleunigen wollen. Ich wippe leicht im Poäng-Sessel auf und ab.

Samstag, 3. April 2010

Sonne, Gardinenstangen und Currywurst

Es ist Samstag Morgen und die Sonne scheint. Ich habe frei und das endlich mal ein paar Tage länger. Die letzten Wochen haben mich ganz schön ausgelaugt. Nun bin ich frohen Mutes, denn ich habe zum ersten Mal auf einergroßen, öffentlichen Tagung einen Vortrag gehalten. Vor über 100 Menschen, vielleicht waren es auch 200. Und es lief gut! Und es war Englisch! Und ich konnte zu allen gestellten Fragen etwas sagen. Auchauf Englisch. Und überhaupt, ich hab die Nervosität besiegt. Danach war ich ganz schön erleichtert. Es ist gut zu wissen, dass man sowas kann, dass man sich nicht blamiert und dass man nicht vor Aufregung ohnmächtig wird. Oder sonstwelche Sachen.
Jetzt sitze ich hier in der neuen Wohnung, alles ist eingerichtet, aufgeräumt, verstaut. Die Katze spaziert umher und jagt eine Alufolienkugel. Sogar die meisten Bilder hängen schon an den Wänden. Vorgestern haben wir in einem Kraftakt noch die letzten Arbeiten verrichtet. Zum Beispiel, Gardinenstangen anbringen. Gar nicht so leicht bei diesen Betonwänden. Gestern kamen dann auch meinen Eltern, um sich mal das neue Heim ihrer Tochter samt Freund mal anzuschauen. Gestern saßen wir auch schon draußen im Garten. Das ist eigentlich ein Innenhof, aber da wir ganz unten wohnen und es so nur ein paar Meter sind, kann man Garten dazu sagen. Da stehen Bänke in der Sonne und es gibt mindestens ein Eichhörnchen. Eine kleine Oase mitten in der Stadt. Joar, und später gehen wir dann Currywurst essen. Also ich nicht, ich esse ja gar keine Currywurst. Aber die anderen drei, die sollen das mal haben. Ich suche mir irgendwas Leckeres in der Kastanienallee.
Und morgen ist dann Ostern.