Ich wage nun einen Tag vor dem Jahreswechsel einen kleinen Rückblick auf das vergangene Jahr. Zuerst kommen mir die zahlreichen Reisen in Erinnerung. Im Februar war ich - beruflich, ja, aber es war auch eine gern gemachte Reise - in München. Zwar musste ich tagsüber arbeiten, aber ich hatte das große Glück, dass Lieblingsmensch mich für eine Woche besuchen kam. So hatten wir die Abende und das Wochenede für uns und unsere Entdeckungen der Stadt. Es hat sich als erstaunlich schwierig herausgestellt, eine nette Kneipe zu finden, was im Nachhinein etwas lustig scheint, da ich mir vorstellen kann, dass es in München nur so vor netten Kneipen willem muss. Oder wie man sagt von 'Wirtschaften'. Wir hatten nichtsdestotrotz unsere Mühe, aber wir sind fündig geworden!
Im März stand dann unser Umzug ins neue, traute Heim an. Das war vielleicht ein Kraftakt. Fast die ganze Wohnung musste gestrichen werden. Zudem zwei Haushalte (meiner war zum Glück nur klein) verlagert werden und das alles, ohne Urlaubstage. Aber irgendwann war es vollbracht und auch die zahlreichen IKEA-Besuche lagen hinter uns. Unser Heim war fertig und wir waren glücklich.
Im Juni ging es dann schon wieder auf Reisen, dieses Mal stand richtiger Urlaub an. Zwei Wochen Zakynthos, Griecheland. Eine ganze Insel, die wir entdeckt haben, von Nord bis Süd und Ost bis West. Jeden Tag im Meer schwimmen und ein Auto, das uns fast im Stich gelassen hätte, aber uns doch noch sicher zurückgebracht hat, sind meine bleibenden Erinnerungen. Oh, jetzt da sich draußen der Schnee türmt, sehne ich mich zurück dorthin, unter die Sonne, in die Wärme, in der man nur T-shirt und Rocken tragen muss und nicht fünf Schichten anziehen, von denen zwei aus Fliesstoff bestehen.
Der dritte Urlaub brachte uns dann in meine alten Heimatstädte Würzburg und Bayreuth. Wie sich dort kaum etwas verändert hatte in den Jahren! Wir waren mehrmals lecker essen und anschließend auf der Hochzeit einer Freundin. Das war im August.
Im Oktober dann ging es nach Dänemark in ein kleines, niedliches Holzhäuschen, nur ein paar Schritte vom Strand entfernt und mit einem Holzofen, den ich jeden Morgen kräftig einheizen durfte. Wir hatten so unsere Probleme mit dem Auswärtsessen - wir sind ja große Fans davon, Mittags einen Imbiss unterwegs zu uns zu nehmen, gerade im Urlaub, aber das war schwerer als gedacht. Unsere (oder zumindest meine als Vegetarierin) einzige Anlaufstelle wurde dann bald der einzige Sandwichladen von ganz Sonderborg. Der war aber lecker! Abends haben wir uns dann am Ofen eingekuschelt, gekocht, Kerzen angezündet und viel gelesen. Ich glaube, ich habe noch nie in einer Woche soviel gelesen!
So blicke ich zurück auf dieses Jahr. Es sind also die Reisen, die einem in Erinnerung bleiben. Und nächstes Jahr? Auf nächstes Jahr blicke ich mit zwei Augen, einem freudigem und einen ängstlichen. 2011 wird für mich ein Jahr der Veränderung, denn ich werde wohl mein vertrautes und geliebtes Studentendasein hinter mir lassen. Das heißt dann auch, meine Doktorarbeit abgeben und mir einen vernünftigen Job suchen. Es wird spannend und ich glaube, die freudige Aussicht überwiegt. So viele Wege stehen mir wieder offen und ich bin sicher, dass ich einen davon im Dickicht finden werde. Auf alles Andere will ich noch gar keinen Blick riskieren und ich würde es auch nicht wissen wollen, was auf mich zukommt. Alles zu seiner Zeit, denke ich mir. Deshalb mache ich auch keine Pläne noch Neujahrsvorsätze. Ich nehme die Dinge, wie sie kommen und habe alles Andere, was mir besonders am Herzen lag, bisher auch ohne Jahreswechseltermin in die Tat umgesetzt. Den morgigen Tag möchte ich dieses Mal jedoch ganz anders verbringen, als bisher. Ich werde auf keine Party gehen, ich werde keine Leute einladen, sonder ich werde hier mit Lieblingsmensch zu zweit sein und den Abend ganz entspannt ohne Verpflichtungen verbringen. Wir machen hier Käsefondue. Am frühen Abend gehen wir ins Kino und danach sind wir daheim bei den Kätzchen. Ich werde dann ein Glas Sekt trinken und vermutlich - falls keine Party uns stört - gegen 1 Uhr ins Bett fallen. Klingt gar nicht so schlecht.
Donnerstag, 30. Dezember 2010
Donnerstag, 23. Dezember 2010
Einen Tag vor Weihnachten
Morgen ist es dann also soweit: Es ist Weihnachten. Dieses Jahr werde ich das erste Mal nicht mit meiner Familie feiern. Dafür mit Familie von Lieblingsmensch. Ich freu mich schon auf Morgen. Geschenke vergeben und selbst Geschenke bekommen. Dazu etwas Leckeres zu essen und einen Spaziergang im Schnee um den See. Ich hab schon alle Geschenke verpackt und sie warten gut versteckt bis morgen. Heute werde ich also rundherum entspannen und garnix tun. Nur die Vorfreude genießen.
Samstag, 18. Dezember 2010
Today is awesome.
Heute bin ich durch solche Unmengen an Schnee gestapft, kaum zu glauben. Ich bin nämlich zu Besuch bei meinen Eltern und die wohnen fast schon im Erzgebirge. Hier liegt ein halber Meter Schnee! Mindestens! Auf jedenfall so viel, dass mir die Schneedecke bis zum Knie reicht. Ich bin zum Geburtstag meiner lieben Mama hierher gefahren und heute musste ich noch einige Besorgungen machen. Insgesamt hab ich wohl drei Stunden mit Schneewaten verbracht. Bei fast jedem Schritt bin ich im Schnee oder Matsch versunken und es hat solchen Spaß gemacht! Ich glaube, die Räumdienste haben es aufgegeben, sich auf Fußwege zu konzentrieren. Es war eine lustige Rutschparty. An den Stellen, an denen der Schnee schon ziemlich niedergetreten war und die Farbe von hellbraunem Matsch angenommen hatte, offenbarte sich das Eis, das sich darunter versteckt hielt. Es war aber lustig, so durch die Straßen zu rutschen. Ich habe jetzt auch endlich alle Geschenke für Weihnachten beisammen. Puh. Und nun tun mir die Füße weh.
Samstag, 11. Dezember 2010
Rückblick. Oder: Zustände der letzten Wochen
Ja, es gibt mich noch. In den letzten Wochen herrschte hier leichtes Chaos, ich musste leider das Bloggen etwas vernachlässigen. Ich gelobe Besserung! Was war passiert?
Zum Einen hat natürlich der vorweihnachtliche Betrieb begonnen. Vorfreude auf die freien Tage, auf Zuhause, auf den geschmückten Tannenbaum. Aufhängen von Lichterketten, Aufstellen von Kerzen, Backen von Plätzchen, Kaufen von Geschenken. Und in diese Zeit fällt auch immer der Wunsch, möglichst noch Dieses und Jenes vor dem Jahreswechsel zum Abschluss zu bringen. Das hieß, viel arbeiten. Und nebenbei die diversen Weihnachtsfeiern begehen.
Damit bin ich beim Zweiten: den Weihnachtsfeiern. Gestern war die alljährliche, ausufernde Karateweihnachtsfeier. Das heißt gewöhnlich, zuerst ins Freitagabendtraining, Doppelstunde, und anschließend zur Feier mit leckerem Buffet und reichlich Alkohol. Oh ja, so nahm die Feier ihren Lauf. Spät am Abend wurde dann zum Karaoke übergegangen. Ich gestehe, ich habe mich rege beteiligt. Noch später am Abend wurde dann getanzt und die zwischendurch geführten Gespräche wurden zunehmend zugleich sinnfreier und lustiger. Immerhin konnte ich mich halb drei losreißen und mit der Tram nach Hause fahren, so dass ich doch noch eine Portion Schlaf abbekommen habe. (Ich erinnere mich an die Weihnachtsparty vor zwei Jahren. Soweit meine Erinnerung reicht, war ich gegen 5 Uhr auf dem Weg zur Tram und habe sie nur durch Hilfe gefunden. Im gemütlichen Ruckeln der Bahn bin ich fast eingeschlafen. Nein, so wild treibe ich es nicht mehr.)
Ich bleibe beim Karate und komme zum Punkt Drei. Letzten Samstag war ich nun doch endlich (nach mehren Anläufen und erfolgreichen Michdrückens) auf meinem ersten Karatewettkampf, mit dem wunderbaren Titel "Shotokan Cup Berlin". Nach leicht bis mäßigem Drängen meines Karatelehrers bin ich dort in der Kategorie "Kata. Senioren bis 4. Kyu" angetreten. Was für eine Beschreibung! Dass ich schon zu den Senioren zähle, war mich nicht bewusst, ich bin doch erst 26. Nun gut, immerhin gibt es nochmal Gruppen von 30+, 40+, 50+ sowie 60+. Soll ja alles ganz fair sein. Jedenfalls hab ich mich der Herausforderung gestellt und bin Zweite geworden. (Von vier. Das sollte ich vielleicht dazuschreiben.) Aber immerhin Zweite! Yay me! Ich durfte dafür dann ganz stolz einen Silbermedaille mit nach Hause nehmen. Und dank Videoaufnahmen von Lieblingsmensch weiß ich jetzt auch, an welchen Stellen ich mich noch verbessern kann. Deshalb folgt Eins aus dem Anderen: Ich war diese Woche gleich dreimal im Training.
Vier. Das Kochen und Backen. Oh ja, davon hab ich eine Menge praktiziert in den letzten Wochen. Ich habe drei Sorten Plätzchen gebacken, zwei Sorten Kuchen und jede Menge Dinge gekocht: Auberginen, Zucchini mit Tomatenfüllung, Nudelsalat, belegte Pizzateiglinge, Zwieback mit Käse und Tomaten, Blätterteig (okay, der war fertig aus dem Tiefkühlregal) mit Belag. Und Lieblingsmensch hat eine wirklich grandiose Fischsuppe gezaubert! Ich wollte ja schon länger mal Fischsuppe essen, aber ich habe mich nie getraut, die irgendwo zu bestellen, weil ich immer fürchtete, sie würde mir dann nicht schmecken. Ich bin zwar inzwischen schon ein bisschen Fischfan, aber als Supe oder Eintopf konnte ich mir das nicht vorstellen. Und ganz billig ist es ja meistens auch nicht. Also war ich sehr gespannt. Und es war lecker! Die steht jetzt also mit auf der Liste, der Rezepte, die wiederholt werden.
Fünfter und letzter Punkt. Eine weitere Party. Heute Abend gehe ich wieder aus. Oh weh, dabei fühle ich mich noch gar nicht erholt von gestern Nacht. Aber ich freu mich. Und werde den Alkohol nur in Maßen genießen. Doch jetzt leg ich mich erst nochmal ein bisschen auf die Couch und blättere in der Zeitung.
Zum Einen hat natürlich der vorweihnachtliche Betrieb begonnen. Vorfreude auf die freien Tage, auf Zuhause, auf den geschmückten Tannenbaum. Aufhängen von Lichterketten, Aufstellen von Kerzen, Backen von Plätzchen, Kaufen von Geschenken. Und in diese Zeit fällt auch immer der Wunsch, möglichst noch Dieses und Jenes vor dem Jahreswechsel zum Abschluss zu bringen. Das hieß, viel arbeiten. Und nebenbei die diversen Weihnachtsfeiern begehen.
Damit bin ich beim Zweiten: den Weihnachtsfeiern. Gestern war die alljährliche, ausufernde Karateweihnachtsfeier. Das heißt gewöhnlich, zuerst ins Freitagabendtraining, Doppelstunde, und anschließend zur Feier mit leckerem Buffet und reichlich Alkohol. Oh ja, so nahm die Feier ihren Lauf. Spät am Abend wurde dann zum Karaoke übergegangen. Ich gestehe, ich habe mich rege beteiligt. Noch später am Abend wurde dann getanzt und die zwischendurch geführten Gespräche wurden zunehmend zugleich sinnfreier und lustiger. Immerhin konnte ich mich halb drei losreißen und mit der Tram nach Hause fahren, so dass ich doch noch eine Portion Schlaf abbekommen habe. (Ich erinnere mich an die Weihnachtsparty vor zwei Jahren. Soweit meine Erinnerung reicht, war ich gegen 5 Uhr auf dem Weg zur Tram und habe sie nur durch Hilfe gefunden. Im gemütlichen Ruckeln der Bahn bin ich fast eingeschlafen. Nein, so wild treibe ich es nicht mehr.)
Ich bleibe beim Karate und komme zum Punkt Drei. Letzten Samstag war ich nun doch endlich (nach mehren Anläufen und erfolgreichen Michdrückens) auf meinem ersten Karatewettkampf, mit dem wunderbaren Titel "Shotokan Cup Berlin". Nach leicht bis mäßigem Drängen meines Karatelehrers bin ich dort in der Kategorie "Kata. Senioren bis 4. Kyu" angetreten. Was für eine Beschreibung! Dass ich schon zu den Senioren zähle, war mich nicht bewusst, ich bin doch erst 26. Nun gut, immerhin gibt es nochmal Gruppen von 30+, 40+, 50+ sowie 60+. Soll ja alles ganz fair sein. Jedenfalls hab ich mich der Herausforderung gestellt und bin Zweite geworden. (Von vier. Das sollte ich vielleicht dazuschreiben.) Aber immerhin Zweite! Yay me! Ich durfte dafür dann ganz stolz einen Silbermedaille mit nach Hause nehmen. Und dank Videoaufnahmen von Lieblingsmensch weiß ich jetzt auch, an welchen Stellen ich mich noch verbessern kann. Deshalb folgt Eins aus dem Anderen: Ich war diese Woche gleich dreimal im Training.
Vier. Das Kochen und Backen. Oh ja, davon hab ich eine Menge praktiziert in den letzten Wochen. Ich habe drei Sorten Plätzchen gebacken, zwei Sorten Kuchen und jede Menge Dinge gekocht: Auberginen, Zucchini mit Tomatenfüllung, Nudelsalat, belegte Pizzateiglinge, Zwieback mit Käse und Tomaten, Blätterteig (okay, der war fertig aus dem Tiefkühlregal) mit Belag. Und Lieblingsmensch hat eine wirklich grandiose Fischsuppe gezaubert! Ich wollte ja schon länger mal Fischsuppe essen, aber ich habe mich nie getraut, die irgendwo zu bestellen, weil ich immer fürchtete, sie würde mir dann nicht schmecken. Ich bin zwar inzwischen schon ein bisschen Fischfan, aber als Supe oder Eintopf konnte ich mir das nicht vorstellen. Und ganz billig ist es ja meistens auch nicht. Also war ich sehr gespannt. Und es war lecker! Die steht jetzt also mit auf der Liste, der Rezepte, die wiederholt werden.
Fünfter und letzter Punkt. Eine weitere Party. Heute Abend gehe ich wieder aus. Oh weh, dabei fühle ich mich noch gar nicht erholt von gestern Nacht. Aber ich freu mich. Und werde den Alkohol nur in Maßen genießen. Doch jetzt leg ich mich erst nochmal ein bisschen auf die Couch und blättere in der Zeitung.
Dienstag, 23. November 2010
Es wird kalt.
Nachdem ich gestern so doll gefroren habe, hab ich mich heute in eine Extraschicht gepackt und siehe da - mir war ausreichend warm. Nicht, dass ich freiwillig mehrere Stunden in der Kälte draußen zubringen möchte, aber es war zum Aushalten auf dem Weg zur Tram.
Heute hab ich ganz viel gelernt. Im Photoshop-Kurs. Es ist wirklich faszinierend, welche tollen Funktionen es dort gibt und was man damit alles anstellen kann. Ohne, dass man hinterher sieht, wo das Foto bearbeitet wurde. Ich mag ja schon lange diese "gephotoshopten" Gesichter und Körper in all den Hochglanzmagazinen nicht. Jetzt hab ich eine noch bessere Vorstellung davon, was man alles machen kann. Naja, und ich hab' den Kurs natürlich für meine Arbeit gebraucht.
Für den Rest des Abends hab' ich's mir bequem gemacht. Gerade hab ich eine große Portion Spaghetti mit leckerer Tomatensose verdrückt, nun trink ich einen Weißwein und lass es mir gut gehen...
Heute hab ich ganz viel gelernt. Im Photoshop-Kurs. Es ist wirklich faszinierend, welche tollen Funktionen es dort gibt und was man damit alles anstellen kann. Ohne, dass man hinterher sieht, wo das Foto bearbeitet wurde. Ich mag ja schon lange diese "gephotoshopten" Gesichter und Körper in all den Hochglanzmagazinen nicht. Jetzt hab ich eine noch bessere Vorstellung davon, was man alles machen kann. Naja, und ich hab' den Kurs natürlich für meine Arbeit gebraucht.
Für den Rest des Abends hab' ich's mir bequem gemacht. Gerade hab ich eine große Portion Spaghetti mit leckerer Tomatensose verdrückt, nun trink ich einen Weißwein und lass es mir gut gehen...
Samstag, 20. November 2010
Bei uns weihnachtet es schon!
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Schöne Orte
Seit ich ein Kind war, liebe ich Weihnachtskalender! Besonders wenn sie selbstgemacht sind, und sie dann selbstgefüllt werden. Das habe ich dann heute auch getan. Hier das Ergebnis in unserem Bücherregal:

Es sind so viele Säckchen (also natürlich 24), dass sie gar nicht alle auf ein Bild gepasst haben. Ich freu mich schon auf's Auspacken! Lieblingsmensch auch.

Es sind so viele Säckchen (also natürlich 24), dass sie gar nicht alle auf ein Bild gepasst haben. Ich freu mich schon auf's Auspacken! Lieblingsmensch auch.
Mein neuestes Werk
Darf ich vorstellen: meine letzte Kreation. Eine Quiche, noch heiß, kurz vor dem Anschneiden. Mit Tomaten und Käse. Und Spinat. Und Zwiebeln. Und Lachs. Hab' ich mir, nachdem ich viele Rezepte gelesen hatte, selbst so zusammengedacht. Und sie hat auch noch für zwei Tage danach gereicht. Ich glaube, ich werde öfters Quiche machen.
Montag, 15. November 2010
Aus meinem Leben. Oder: Worüber und worauf ich mich freue.
Vorhin hab ich vier Kerzen angezündet und gemütliches Herbstlicht in's Wohnzimmer gebracht. War wirklich mal nötig, denn draußen ist es immer schon dunkel, wenn ich von der Arbeit nach Hause fahre. Dafür bin ich heute laaange U-Bahn gefahren. Auch nach drei Jahren macht mir das noch Spaß. Und inzwischen traue ich mich auch mehrmaliges Umsteigen ohne U-Bahnplan in der Tasche. Ich bin nämlich nach Kreuzberg gefahren um mir in dem winzigen Lieblingssportladen den neuen Karategürtel zu kaufen. Den hab ich dann ganz stolz in der Tasche nach Hause getragen. Morgen werde ich ihn dann zum ersten Mal im Training tragen. Oh, ich freu mich schon!
Und immer mehr freue ich mich auch auf Weihnachten. Nach Hause fahren. Den Weihnachtsbaum anschauen. Geschenke verschenken und bekommen. Plätzchen!! Sowohl backen, als auch essen. Schnee, ich möchte ganz viel Schnee haben! So richtig mit kalten Füßen und kalter Nase. Und Glühwein trinken. Ach ja, das wird schön. Und Lieblingsmensch ist dabei.
Und immer mehr freue ich mich auch auf Weihnachten. Nach Hause fahren. Den Weihnachtsbaum anschauen. Geschenke verschenken und bekommen. Plätzchen!! Sowohl backen, als auch essen. Schnee, ich möchte ganz viel Schnee haben! So richtig mit kalten Füßen und kalter Nase. Und Glühwein trinken. Ach ja, das wird schön. Und Lieblingsmensch ist dabei.
Sonntag, 14. November 2010
Sonntag
Was für ein warmer, sonniger Tag und das mitten im November. Wir haben heute Mittag draußen gegessen. Ich hab einen gar leckeren Chai Latte getrunken und mir den Rücken von der Sonne wärmen lassen. Meinem Rücken geht es auch wieder etwas besser, nachdem ich mir drei professionelle Massagen gegönnt habe und jeden Tag ein paar Lockerungs- und Dehnübungen mache. Ich hab es auch schon geschafft, mir der Verspannung bewusst zu werden, wenn sie beginnt. Dann kann ich schnell meine Position ändern oder ein bisschen die Schultern bewegen. Oh - und noch eine wunderbare Neuigkeit! Ich habe jetzt einen blauen Gürtel im Karate. Ich war wieder soo aufgeregt vor der Prüfung. Als ich dann dabei war, ließ die Aufregung etwas nach und ich war sehr, sehr froh, dass ich's geschafft hatte. Ein paar Andere müssen leider wiederholen. Morgen geh ich dann gleich los und kaufe mir einen neuen Gürtel. Jippijajei! Jetzt aber erst mal was zu essen machen, ich hab nämlich einen Riesenhunger!
Samstag, 13. November 2010
Samstagsbrunch
Heute waren wir zum Brunch bei einer Freundin eingeladen. Wir waren 5 Stunden dort - das sagt ja schon Alles. Und hab ich viele leckere Sachen gegessen! Alles in Allem so etwa das Folgende: Brötchen mit Honig und Marmelade, Nutellabrot, fünf verschiedene Sorten Käse, Lachs mit Meerrettich, Nudelsalat mit Parmesan, Grüner Salat mit Croûtons und Käse, warmen Kirsch-Gries-Auflauf, karibische Tomatensuppe mit Erdnüssen und Banane. Dazu gab's Sekt mit Kaffee und Tee und Orangensaft - irgendwie so wanderte die bunte Mischung in meinen Bauch. Glücklich, zufrieden und kugelrund sind wir dann wieder gefahren. Als wir zu Hause waren, war's auch schon wieder dunkel.
Heute hab ich auch schon die Sachen zum Adventskalender-Füllen eingekauft. Ich freu mich so auf Weihnachten! Und wir haben einen ganz zauberhaften, genähten Adventskalender mit kleinen Säckchen zum Jedes-Jahr-neu-Füllen. (Fast hätte ich auch wieder Schuhe gekauft, aber ich bin stark geblieben.)
Heute hab ich auch schon die Sachen zum Adventskalender-Füllen eingekauft. Ich freu mich so auf Weihnachten! Und wir haben einen ganz zauberhaften, genähten Adventskalender mit kleinen Säckchen zum Jedes-Jahr-neu-Füllen. (Fast hätte ich auch wieder Schuhe gekauft, aber ich bin stark geblieben.)
Samstag, 6. November 2010
Mein Leben überholt mich gerade
Ich komm ja kaum noch zum Schreiben. Hilfe, mein Leben rennt mir davon! Letzte Woche war ich dreimal zum Karate (muss einfach mehr üben), ich hab fleißig gearbeitet (und sogar ein paar Seiten aufs Papier gebracht - juhu!), hab ganze zweimal gekocht (das ist schon ein guter Schnitt) und heute Abend war ich im Theater. Und, oh weh, ich hatte heute Vormittag einen klitzekleinen Shoppingrausch: Jeans, zwei Pullis, Handschuhe, Socken, Schlafanzug... naja, halt alles so Dinge, die man wirklich braucht. Jawohl. Einfach mal wieder einen Tag auf der Couch rumliegen, das wär toll. Seltsam irgendwie, dass die nächste Woche auch schon wieder so verplant ist. Wenn ich's im Kopf überschlage, hab ich da nur noch einen freien Abend. Hmm, muss mehr Zeit frei bekommen. Heißt, ich darf nicht mehr so viel verplanen. Schwierig. Sind ja alles Hobbies und so. Und Freunde! Das ist ja wichtig. Sollte vielleicht weniger arbeiten. Hmm.
Sonntag, 31. Oktober 2010
Nachgereicht.
Ich geb' es zu, ich hinke etwas hinterher mit meinen Blogeintragungen. Zur Feier des Tages gibt es dafür nun sogar ein paar Fotos aus Dänemark.



Zuerst unser schönes, rotes Ferienhaus:

Das hier ist der Ofen, den ich jeden Tag (und vor allem auch jeden Abend) anheizen durfte:

Wir haben Ponys getroffen:

Und zum Abschluss, ein Schaf:
Samstag, 16. Oktober 2010
La le und lu
Puh. Was für eine Woche! Endlich ist zum Glück Wochenende. Das war die erste Woche nach meinem Urlaub, und somit die schlimmste Woche. Kaum ist man erholt, ist man das Arbeiten gar nicht mehr gewöhnt. Aber ich denke, es hat sich gelohnt. Immerhin hab ich jetzt tatschlich ein bisschen was aufgeschrieben für die Doktorarbeit. Ja, ich bin schon etwas stolz auf mich. Ich will das Ganze ja in etwa sechs Monaten abgeben, also gerade die richtige Zeit um das Schreiben anzufangen. Es schleppt sich - natürlich. War ja klar. Ich tröste mich mit dem Gedanken daran, dass ich dann fertig bin. Und dann hab ich einen richtigen Beruf. Oder sowas Ähnliches. Jedenfalls was Anderes. Bin mal gespannt.
Heute hab ich mich erst mal wohlverdient ausgeruht, war in der Badewanne. War shoppen. War meinen Lieblingsfalafel essen. Und Kuchen. Und nun... mache ich es mir mit Hermann Hesse (Unterm Rad) gemütlich.
Heute hab ich mich erst mal wohlverdient ausgeruht, war in der Badewanne. War shoppen. War meinen Lieblingsfalafel essen. Und Kuchen. Und nun... mache ich es mir mit Hermann Hesse (Unterm Rad) gemütlich.
Dienstag, 12. Oktober 2010
Es wird kälter und das find ich gut.
Der Herbst ist da. Letzte Woche bin ich schon raschelnd durch dänische, bunte Blätter gelaufen. Zurück in Berlin merkt man jetzt auch die kalte Luft, die sich nun überall ausbreitet. Morgens liegt Nebel über der Stadt und der Wind ist eisig. Trotzdem bin ich guter Dinge, was den Herbst betrifft. Ich freue mich. Die Urlaubswoche habe ich schon dafür genutzt, einen ganzen Harry Potter-Band durchzulesen. Und gerade mache ich es mir im schön warmen Wohnzimmer im Sessel gemütlich, Lieblingsmensch und die Katzen liegen auf der Couch neben mir. Und ich schreibe einen Blogeintrag. - Ja.
Ich war auch heute endlich wieder im Karate. Habe zur Zeit das Gefühl, gar keine Fortschritte zu machen. Gut, immerhin werde ich auch nicht schlechter, denke ich, hoffe ich, aber ich trete auf der Stelle. Hmpf. Dabei strenge ich mich wirklich an. Doch mir kommt einfach keine Leichtigkeit in die Bewegungen. Es "fließt" nicht, oder so ähnlich. Naja, vielleicht stecke ich ja nur vorübergehend fest und irgendwann mache ich wieder einen Sprung vorwärts. Im Frühling und Sommer war halt einfach wenig Zeit zum Üben und das merke ich jetzt. Ab dieser Woche mache ich aber weniger Urlaub und habe mehr Zeit zum trainieren, dann wird das schon wieder werden.
Ich war auch heute endlich wieder im Karate. Habe zur Zeit das Gefühl, gar keine Fortschritte zu machen. Gut, immerhin werde ich auch nicht schlechter, denke ich, hoffe ich, aber ich trete auf der Stelle. Hmpf. Dabei strenge ich mich wirklich an. Doch mir kommt einfach keine Leichtigkeit in die Bewegungen. Es "fließt" nicht, oder so ähnlich. Naja, vielleicht stecke ich ja nur vorübergehend fest und irgendwann mache ich wieder einen Sprung vorwärts. Im Frühling und Sommer war halt einfach wenig Zeit zum Üben und das merke ich jetzt. Ab dieser Woche mache ich aber weniger Urlaub und habe mehr Zeit zum trainieren, dann wird das schon wieder werden.
Montag, 11. Oktober 2010
Einmal kräftig vom Wind durchpusten, bitte!
Da bin ich nun wieder frisch aus dem Urlaub eingetroffen und habe soeben meinen ersten Arbeitstag hinter mich gebracht. Wenn die restlichen Wochentage so werden, wie dieser Montag, dann wird es eine anstrengede Woche. Aber egal- ich bin frohen Mutes und erholt von einer Woche Dänemark zurück! Wir hatten ein wunderbares, kleines und gemütliches Holzhäuschen mit Holzofen, ganz nah am Wasser. Also viel Natur, viel Spazieren gehen, Muscheln sammeln, aber auch viel mit dem Auto umher fahren und die kleinen Örtchen mit ihren weißen Kirchen erkunden. Wir hatten sogar ein großes Trampolin auf "unserem" Grundstück. Ich war Hauptverantworliche für den Ofen. Wir haben kiloweise Holz verbrannt. Damit war uns dann auch mollig warm. Draußen war der Wind nämlich öfter ziemlich frisch und hat uns am Strand so richtig durchgepustet. Ich hab superleckeres Baguette gegessen. Und auch eine Menge Pommes. Die Dänen essen scheinbar sehr viele Pommes und irgendwann konnte ich sie nicht mehr sehen. Wir haben wieder festgestellt, dass wir sehr vom Auswärtsessen in Berlin verwöhnt sind. Hier ist es um Längen günstiger und um Weiten vielfältiger (gerade für mich als Kein-Fleisch-Esserin). Dafür gibts in Dänemark die schöneren Wanderwege genau zwischen Strand auf der einen und Feldern auf der anderen Seite.
Wir haben dann noch die Rückfahrt genutzt um uns Schwerin anzuschauen. Und es hat sich wirklich gelohnt. Ich war sehr begeistert vom Schloss, vom Garten. Und vom Eis.
Wir haben dann noch die Rückfahrt genutzt um uns Schwerin anzuschauen. Und es hat sich wirklich gelohnt. Ich war sehr begeistert vom Schloss, vom Garten. Und vom Eis.
Mittwoch, 22. September 2010
Dinge, die ich im Winter tun möchte
Ich freue mich auf den Winter! Deshalb hier meine Liste mit Dingen, die ich tun will, wenns draußen kalt und weiß ist:
- Dick eingepackt mit Mütze, Handschuhen und Schal durch den Wald spazieren. Hoffentlich knarrt der Schnee unter den Füßen.
- Einen Adventskalender haben und jeden Tag ein Türchen aufmachen.
- Auf der Couch liegen und die Abende mit schönen Büchern verbringen.
- Ganz unbedingt Plätzchen backen.
- Zu meinen Eltern fahren und den Weihnachtsbaum anschauen.
Dienstag, 21. September 2010
Herbst, oh, Herbst, komm doch bald!
Woohoo! Ich freu mich auf den Herbst. Heute Morgen wieder eine erste Vorahnung von der kühlen Jahreszeit, mit all ihren raschelnden Blättern. Kastanien auf dem Weg zur Arbeit, ich hab mir eine erste in die Jackentasche gesteckt. Und bald ist es wieder so weit, dass ich mich zu Hause auf dem Sofa einkuscheln kann um Harry Potter zu lesen. Klar könnte ich das auch jetzt schon machen, aber ich finde, Harry Potter liest sich einfach am schönsten, wenn's draußen kalt und ein bisschen ungemütlich ist und ich mich unter die Sofadecke kuscheln kann.
Samstag, 18. September 2010
Ein ganz normaler Wochenendtag
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Miau
Es ist Samstag Morgen, die Sonne scheint. Ich war schon recht fleißig und hab die beiden schwarzen Miezies einer Freundin gefüttert und bespaßt. Außerdem die eigenen Miezies beschmust und davon abgehalten, meine Müslischüssel vorschnell auszulecken. Sie bekommen immer den Rest, wenn ich fertig bin, so das letzte Tröpfchen Milch. Da sind sie ganz wild drauf. Und da es wirklich nicht besonders viel ist, gönne ich ihnen auch den Spaß. Ein weiterer Spaß für die kleine Miez ist es auch mit Schokoladenpapier zu spielen. Deshalb bekommt sie öfter mal so einen Aluschnipsel, auf den sie sich jedes Mal gierig stürzt. Beide Miezies haben vorhin auch gemeinsam eine Fliege erlegt. Dabei haben sie sich natürlich sehr viel Zeit gelassen; das arme Fliegentier konnte am Ende nur noch mühsam versuchen vor den Beiden davonzukrabbeln. Es hat ihm natürlich nichts genützt.
Donnerstag, 16. September 2010
Pizza aus Leidenschaft
Labels:
Experimente
Gestern Abend gab's Pizza. Nach gefühlten drei Stunden in der Küche war sie heiß und dampfend auf dem Tisch. Und sie war lecker! Ich bin sehr stolz auf mich. Denn ich hab sie komplett selbst gemacht. Auch den Gästen hat's geschmeckt, und sie haben alles restlos verputzt. Heute hab ich aus Teig- und Tomatenrest noch zwei kleine Calzoni gemacht; für Lieblingsmensch und mich jeweils eine. Auch sehr lecker. Und morgen gibt es Zwiebelkuchen. Ganze vier Bleche sind geplant. Mensch, ich bin nur noch am Schlemmen.
Montag, 13. September 2010
Zum Einkaufen nach Mailand

Ich bin wieder zurück. Ein laaanges Wochenende in Mailand liegt hinter mir und ich bin so richtig müde. War aber schön! Vier Mädels erobern Mailand. Wir haben den Freitag und Samstag wie geplant mit Shoppen verbracht und sind die Einkaufsstraßen auf und ab gelaufen. Zwischendurch gab es natürlich trotzdem noch ein bisschen Sightseeing. Und Kaffee trinken. Und Eis essen - sehr wichtig. Am Sonntag haben wir beschlossen, uns auch noch Bergamo anzuschauen. Das ist sogar hübscher aus Mailand und auch da haben wir wieder etwas eingekauft. Ach ja, und immer wieder Pizza und Pasta gegessen natürlich auch. Und ich habe den besten Cappuccino getrunken. Also, wirklich den besten. Ich frage mich, ob es irgendwo in Berlin einen vergleichbaren gibt. Muss ihn finden!
Fazit: Mailand lohnt sich für ein Wochenende. Länger zu bleiben, wird wahnsinnig anstrengend, die Stadt schläft nie. Zum Essen lohnt sich Italien natürlich auch immer, klar. Abends darf man nicht vor halb Acht essen gehen. Man wird nämlich nicht ins Restaurant gelassen und erntet missmutige Blicke, wenn man es doch versucht. Man kann ohne Angst Straßen überqueren, die Autos halten tatsächlich an (wir haben das getestet). Man braucht eine Menge Geld fürs Ausgehen, ein Cocktail unter 8 Euro ist sehr schwer zu kriegen. Bus und U-Bahn fahren ist dagegen unglaublich günstig, 1 Euro pro Fahrt oder 3 Euro für den ganzen Tag. Einkaufen kann man dort auch zu moderarten Preisen. Neben fast jedem Luxus-Laden findet man auch einen H&M. Die meisten Italiener verstehen zumindest etwas Englisch, nur nach Sonnencreme sollte man nicht fragen. Die kann man ab September aber sowieso kaum noch irgendwo bekommen. Und ja, die Sonne ist stark!
Dienstag, 7. September 2010
Tagebuch schreiben im alten Stil
Heute das Gefühl gehabt, dass der Herbst nicht mehr weit weg ist. Bin zumindest über erste, gelblich rote Blätter auf dem Gehweg gelaufen. Außerdem windig gewesen. Dunkel wird's auch schon recht früh, vor Neun Uhr. Es ist also wirklich nicht mehr lang hin, bis zum Abend auf dem Sofa, mit der Tasse Kräutertee in der einen und dem Roman in der anderen Hand. Winterpullover aus dem Schrank kramen, die Stiefel vom Boden holen, frierende Füße, laufende Nasen. Ich will nochmal einen schönen Altweibersommer! Mit schon bunten Blättern, aber wärmender Sonne im Rücken. In drei Tagen geht's Richtung Süden. Genau das Richtige jetzt bei dem regnerischen Wetter, das sich in Berlin für die nächsten Tage angekündigt hat. Leider muss Lieblingsmensch zu Hause bleiben. Auf die Katzen aufpassen, wobei 'aufpassen' übertrieben ist. Die machen sowieso was sie wollen. Aber Futter wollen sie natürlich. Und Streicheleinheiten. Inzwischen - wie wunderbar! - spielen die beiden Miezies miteinander, jagen sich von einem Zimmer ins Nächste. Wie knuffig, ich glaub' sie freunden sich an! Wenn ich die zwei so zusammen sehe, geht mir direkt das Herz auf.
Sonntag, 5. September 2010
Im Spätsommer
Ach ja, ich mag Sonntage. Vor allem solche wie heute, an denen die Sonne scheint und man gemütlich über einen Kunst-und-Krempel-und-Bücher-Flohmarkt bummeln kann. Und an dem man anschließend einen Crêpe mit Schokosose in einem kleinen, süßen Café essen kann. Danach muss man sich natürlich erst mal ausruhen und auf dem Sofa ausgiebig mit den Katzen kuscheln.
So Wochenenden gehen immer viel zu schnell vorbei. Möp. Aber die nächste Woche besteht nur aus vier Arbeitstagen, denn am Freitag - tata! - geht's nach Mailand! Jawohl, Urlaub für ein Wochenende. Wir, vier Mädels, die sich in einer Sektlaune ausgedacht haben, für ein Wochenende zum Einkaufen und Kaffee trinken man eben nach Mailand zu fliegen. Ein bisschen dekandent, ich weiß. Aber so lange die Flüge noch günstig zu haben sind. Und außerdem war ich noch nie da. Und außerdem gibt's dort sicher leckere Pasta. Und lustig wird es auch. Den Montag hab ich mir wohlweißlich frei genommen, um mich von dem Trip zu erholen. Hach, das wird schön, ich freu mich jetzt schon (obwohl ich immer noch leichte Flugangst habe). Das wird dann schon der dritte Urlaub in diesem Jahr. Ich bin ganz schön verwöhnt.
So Wochenenden gehen immer viel zu schnell vorbei. Möp. Aber die nächste Woche besteht nur aus vier Arbeitstagen, denn am Freitag - tata! - geht's nach Mailand! Jawohl, Urlaub für ein Wochenende. Wir, vier Mädels, die sich in einer Sektlaune ausgedacht haben, für ein Wochenende zum Einkaufen und Kaffee trinken man eben nach Mailand zu fliegen. Ein bisschen dekandent, ich weiß. Aber so lange die Flüge noch günstig zu haben sind. Und außerdem war ich noch nie da. Und außerdem gibt's dort sicher leckere Pasta. Und lustig wird es auch. Den Montag hab ich mir wohlweißlich frei genommen, um mich von dem Trip zu erholen. Hach, das wird schön, ich freu mich jetzt schon (obwohl ich immer noch leichte Flugangst habe). Das wird dann schon der dritte Urlaub in diesem Jahr. Ich bin ganz schön verwöhnt.
Donnerstag, 2. September 2010
Müde
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Miau
Ich bin hundemüde. Katezenmüde - das trifft es auch ganz gut. Die kleinen Fellknäule haben nämlich eine ausgeprägte Leidenschaft fürs Schlafen und rollen sich gern bis zu fünfmal am Tag für ein kleines Nickerchen zu einem Kringel. Die Schlafgewohnheiten hätte ich vermutlich auch, wenn ich keinen durchgeplanten Tagesablauf hätte. Ich glaube, in Wahrheit bin ich einer Katze gar nicht so unähnlich. Vielleicht liegt meine Müdigkeit auch daran, dass es die erste Arbeitswoche nach dem Urlaub ist. Die ist immer besonders anstrengend. Oder an dem grauen Nieselwetter heute. Bäh. Ich werde mich nun jedenfalls ins Bett einkuscheln. Vorher noch die Miezekätzchen füttern (obwohl die gerade nicht so aussehen, als möchten sie heute nochmal aufstehen) und der Fine die Augentropfen verabreichen. Dann ab in's Bett und schlaaafen. Morgen: Freitag. Sehr gut. Da gibt es wieder Brunch auf Arbeit. Und Übermorgen kommt Lieblingsmensch wieder nach Hause! Juchu! Ich vermiss ihn hier schon ganz arg und die Wohnung hier ist viel zu leer ohne ihn, trotz Katzen. (Also, komm schnell zurück, hörst du?)
Gute Nacht!
Gute Nacht!
Mittwoch, 1. September 2010
Das Finchen ist krank.
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Miau
Armes Finchen. Heute Morgen saß Mietzekatze mit einem tränenden Auge vor mir und schaute gar jämmerlich. Gefressen wurde nur das Nötigste. Schnell wurde sich wieder unter dem Schrank verkrochen und der Welt die kalte Schulter gezeigt. Oh weh, dachte ich, das Finchen ist doch nicht krank? Tatsächlich, unter dem Schrank hervorgeholt, sah ich das Unglück: Ein Äuglein war zugeschwollen und tränte stark. Also wurde Mietzi in die Box gepackt und zur Tierärztin gebracht. Eine Bindehautentzündung! Armes kleines Ding. Nun hockte es da und ließ sich nur widerwillig und mit viel gutem Zureden (und Pfötchen festhalten) die Tropfen in die Augen träufeln.
Wer krank ist, darf in's Bett, beschloss ich. Also sollte das arme Flauschebündel ins Schlafzimmer einziehen und sich ordentlich von dem Schock am frühen Morgen erholen. Mit ganz viel Schlaf und ohne Streit mit Katze Lucy, die inzwischen schon vor geschlossener Schlafzimmertür Position eingenommen hatte und sich wunderte. Heute Abend durfte Finchen wieder raus und sitzt schon etwas besser gelaunt auf ihrem Stammplatz: in der Spüle. Gute Besserung, Flauschi, ich kümmer mich um dich.
Wer krank ist, darf in's Bett, beschloss ich. Also sollte das arme Flauschebündel ins Schlafzimmer einziehen und sich ordentlich von dem Schock am frühen Morgen erholen. Mit ganz viel Schlaf und ohne Streit mit Katze Lucy, die inzwischen schon vor geschlossener Schlafzimmertür Position eingenommen hatte und sich wunderte. Heute Abend durfte Finchen wieder raus und sitzt schon etwas besser gelaunt auf ihrem Stammplatz: in der Spüle. Gute Besserung, Flauschi, ich kümmer mich um dich.
Dienstag, 24. August 2010
Schöne Orte 4
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Schöne Orte

Ein neues Bild aus meiner aktuellen und gar wunderbaren Reihe 'Schöne Orte'.
Wir waren gestern bei Ikea einkaufen. Ich mag es ja, bei Ikea einzukaufen. Nach den Polstermöbeln im Restaurant etwas essen oder einen Kaffee trinken (gestern gab's Apfelstrudel mit Vanillesose), und sich dann genüsslich durch die Kleinkramabteilung zu arbeiten. Allerhand mehr oder weniger 'Kleinigkeiten' sind dann auch im Einkaufswagen gelandet. Unter anderem die beiden Bilderrahmen, oben zu sehen. Zu Hause angekommen, hab ich mir einen alten van Gogh-Kalender von Lieblingsmensch geschnappt, aus zwei Bildern Ausschnitte ausgeschnitten und in die Rahmen geklappt. Dann noch zwei Nägel in die Wand geschlagen, Bilder rangehängt, fertig ist ein neuer Schöner Ort. Kaum 5 Minuten hat das Ganze gedauert - ohne die Ikeafahrt, da komme ich für gewöhnlich nicht unter zwei Stunden wieder raus. Ich lass mich da halt auch gern inspirieren. Und so.
Donnerstag, 19. August 2010
Wichtigkeiten
Wieder lange gearbeitet. Philipp Rösler getroffen. Aber nicht die Hand geschüttelt. Auch nicht mit ihm gesprochen. Ehrlich gesagt, ich hab ihn nur aus 10 Metern Entfernung gesehen, aber egal.
Philipp Rösler wurde mal ein Karnevalsorden verliehen ...
Heute hab ich hier daheim Sturmfrei! Das heißt: Mädelsabend. Ich und die zwei Katzen. Passenderweise beginnt heute auf Pro7 das Casting zur neuen Popstars-Girlgroup. Warum nicht Mädelsband? Nur "Band" dürften die sich ja nicht nennen, das klingt zu sehr nach selbstgemachter Musik. Sie werden eher ein Fernseh-Popprodukt. Und "wir daheim an den Bildschirmen" dürfen abstimmen, welches arme Mädel dabei sein wird und welches Mädel gleich bittere Tränen vergießen wird. Ein Produkt für die Menschheit, für die Welt, für uns Alle!
Philipp Rösler wurde mal ein Karnevalsorden verliehen ...
Heute hab ich hier daheim Sturmfrei! Das heißt: Mädelsabend. Ich und die zwei Katzen. Passenderweise beginnt heute auf Pro7 das Casting zur neuen Popstars-Girlgroup. Warum nicht Mädelsband? Nur "Band" dürften die sich ja nicht nennen, das klingt zu sehr nach selbstgemachter Musik. Sie werden eher ein Fernseh-Popprodukt. Und "wir daheim an den Bildschirmen" dürfen abstimmen, welches arme Mädel dabei sein wird und welches Mädel gleich bittere Tränen vergießen wird. Ein Produkt für die Menschheit, für die Welt, für uns Alle!
Mittwoch, 18. August 2010
Warten auf ...
Ich sitz' mal wieder auf Arbeit fest. Ich bin die Letzte. Ein Experiment, das auf sich warten lässt. Manchmal wünschte ich, ich könnte die Natur der Dinge beschleunigen. (Manchmal auch nicht) Ich möchte bezahlte Überstunden!
Aber! Dies ist mein 100. Post! Jippijajey! So viel hat sich in den letzten zwei Jahren hier gesammelt. Wenn ich die alten Sachen lese, erkenne ich mich manchmal kaum wieder.
Ich glaube, in einer halben Stunde kann ich nach Hause gehen.
Und jetzt scheint immerhin die Sonne. Das erste Mal an diesem Tag. Schön.
Aber! Dies ist mein 100. Post! Jippijajey! So viel hat sich in den letzten zwei Jahren hier gesammelt. Wenn ich die alten Sachen lese, erkenne ich mich manchmal kaum wieder.
Ich glaube, in einer halben Stunde kann ich nach Hause gehen.
Und jetzt scheint immerhin die Sonne. Das erste Mal an diesem Tag. Schön.
Montag, 16. August 2010
Schöne Orte 3
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Schöne Orte
Samstag, 14. August 2010
Schöne Orte 2
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Schöne Orte
Freitag, 13. August 2010
Schöne Orte 1
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Schöne Orte
Heute starte ich eine neue Serie, die da heißt: Schöne Orte. Und genau darum soll es auch gehen. Um schöne Orte, die ich hier und dort gefunden habe und die nun in eher unregelmäßigen Abständen hier gezeigt werden. Dazu gibt es hin und wieder auch eine kleine Geschichte.
Ich beginne mit einer schönen Ecke unserer Wohnung.

Das hier ist ein Teil unserer Küche. Hier sitze ich jeden Morgen und trinke schwarzen Tee (außer am Wochenende, da trinke ich den auch mal im Bett). Am Abend sitzen wir uns hier oft bei Käse und Wein am großen Esstisch gegenüber. Über dem Tisch haben wir ein kleines Regal angebracht, das als Standfläche für's Radio, für eine Laterne und einen Kaktus dient, und außerdem als Halterung für eine Lampe, die schönes Licht auf's Essen zaubert. In der Küche wohnt übrigens auch die kleine Fine, zumindest schläft sie hier nachts oder tags auf einem der Stühle oder sitzt im Obstkorb. Katze sowie Obstkorb sind nicht im Bild.
Ich beginne mit einer schönen Ecke unserer Wohnung.

Das hier ist ein Teil unserer Küche. Hier sitze ich jeden Morgen und trinke schwarzen Tee (außer am Wochenende, da trinke ich den auch mal im Bett). Am Abend sitzen wir uns hier oft bei Käse und Wein am großen Esstisch gegenüber. Über dem Tisch haben wir ein kleines Regal angebracht, das als Standfläche für's Radio, für eine Laterne und einen Kaktus dient, und außerdem als Halterung für eine Lampe, die schönes Licht auf's Essen zaubert. In der Küche wohnt übrigens auch die kleine Fine, zumindest schläft sie hier nachts oder tags auf einem der Stühle oder sitzt im Obstkorb. Katze sowie Obstkorb sind nicht im Bild.
Montag, 9. August 2010
Am Sonntag gibt's Mozartkugeln.
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Experimente
Und ich mache sie zum ersten Mal selbst! Hier zeige ich Euch nun in Etappen dieses Experiment:
Eins. Man forme aus Nougatmasse kleine Kügelchen und mache sich die Hände dabei sehr, sehr schokoladig.

Zwei. Man wickle nun in liebevoller Handarbeit Marzipanmasse um jedes kleine Nougatkügelchen.

Drei. Man tauche die Kügelchen vorsichtig in geschmolzene Zartbitterschokolade.

Vier. Abkühlen lassen. Fertig!
Eins. Man forme aus Nougatmasse kleine Kügelchen und mache sich die Hände dabei sehr, sehr schokoladig.

Zwei. Man wickle nun in liebevoller Handarbeit Marzipanmasse um jedes kleine Nougatkügelchen.

Drei. Man tauche die Kügelchen vorsichtig in geschmolzene Zartbitterschokolade.

Vier. Abkühlen lassen. Fertig!
Samstag, 7. August 2010
Den ersten freien Tag der Woche beginnen
Ich sitze hier im Arbeitszimmer (Schrägstrich) der Bibliothek und schaue in unseren Garten. Die Gardinen habe ich zur Seite geschoben. Das Gras ist durch den Regen der letzten Wochen wieder genauso grün wie die Bäume. Der Himmel ist blass, fast weiß. Ein wolkiger Tag im August. Nicht dunkel, nicht trüb wie einer im April. Nein, bloß ohne Sonne. Ich habe heute Morgen Heidelbeeren gekauft und alle Zutaten um das erste Mal selbst Mozartkugeln herzustellen. Der schwarze Tee, den ich vor einer Stunde getrunken habe, belebt mich nun von innen. Später gibt es Fischbrötchen auf die Hand. Und einen Abend voller Bücher.
Sonntag, 1. August 2010
Sonntag
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Miau
Sonntag steht bei mir seit Jahren in der Tradition der ruhigste Tag der Woche zu sein. So ist es auch heute. Na gut, nicht ganz. Lieblingsmensch und ich waren schon ziemlich fleißig für einen gewöhnlichen Sonntag. Es wurde schon Farbe an die Wände gebracht, der Staubsauger repariert, gesaugt, Wäsche sortiert und gekocht. Das Alles an einem Vormittag, an dem wir doch "heute mal nur Lesen" wollten. Aber dafür haben wir fein im Garten gegessen, mit unseren hocheigenen Gartenmöblen. Schön.Den Nachtmittag will ich dann aber wirklich mal zum Faulsein nutzen. Ich hab ja gestern schon wieder ein neues Buch gekauft. Die ungelesenen stapeln sich. Ich schäme mich. Aber Bücher kann man eigentlich fast nie genug haben. Man müsste sie halt nur auch lesen. Aber gerade ist mir eher nach Zeitungslektüre. Ist ja auch nicht das Schlechteste für einen Sonntag. Wenn sich jetzt nicht gerade die kleine Miez auf meinem Schoß bequem gemacht hätte und mir ihre Krallen ins Bein jagen würde, würde ich mich nun gern noch ein wenig raus in den Garten setzen.
Eine typische Katze-trifft-Katze-Situation:
Eine typische Katze-trifft-Katze-Situation:
Montag, 26. Juli 2010
Dinge aus meinem Leben
Heute hab ich beim Billard ein Unentschieden rausgeholt. Obwohl ich gar nicht soo schlecht bin, komm ich gegen Lieblingsmensch einfach nicht an. Dieses Mal war ich immerhin nah dran. Zum Spiel hab ich einen Cocktail getrunken. Der war riesengroß! Wahrscheinlich hab ich nur deswegen nicht gewonnen. Oder - Moment. Gegen Ende hab ich eigentlich sogar besser gespielt. Sehr merkwürdig das Alles. Den Alkohol merk ich jetzt trotzdem ein bisschen.
Morgen steht ein ganz großer Versuch auf meinem Laborplan. Mag nicht. Aber jetzt kann ich mich nicht mehr drücken. Und dann ist er vorbei und ich kann mich aufs Kino freuen. Eclipse! Was bin ich gespannt. Wahrscheinlich muss ich kichern. Und ein bisschen den Kopf schütteln. Aber hach! Romantik! Ich hab gerade nochmal den Trailer angeschaut. Tihi. Mehdchenkrams. Aber schöner Krams.
Morgen steht ein ganz großer Versuch auf meinem Laborplan. Mag nicht. Aber jetzt kann ich mich nicht mehr drücken. Und dann ist er vorbei und ich kann mich aufs Kino freuen. Eclipse! Was bin ich gespannt. Wahrscheinlich muss ich kichern. Und ein bisschen den Kopf schütteln. Aber hach! Romantik! Ich hab gerade nochmal den Trailer angeschaut. Tihi. Mehdchenkrams. Aber schöner Krams.
Freitag, 23. Juli 2010
Wochenende vor der Tür
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Miau
Es ist Freitag. So ein Glück! Diese Woche war für mich unglaublich anstrengend, obwohl ich gar nicht soo viel gearbeitet habe. Wahrscheinlich hängt meinem Kreislauf noch das Blutspenden von letzter Woche nach. Ich bin fleißig dabei, möglichst viel Eisen zu mir zu nehmen, was als Nicht-Fleisch-Esserin doch etwas schwierig ist. - Aber nun ist Wochenende! Juhu!
Heute waren wir mit der Minikatze (Fine heißt das Knuffelding im Übrigen) noch mal zum Impfen beim Tierarzt. Wir haben auch gleich noch Super-Extra-Spezial-Ganz-Toll-Futter mitgenommen, womit sich hoffentlich ihre Verdauung wieder etwas normalisiert. Lucy (die große Mietz) macht es der Kleinen aber auch nicht einfach und scheucht sie wie eh und je umher. Aber da müssen sie nun durch. Werden sich schon verstehen. Irgendwann. Ich leg mich jetzt auf's Bett und lese gemütlich Zeitung. Jawohl. Das wird sehr fein. Und dann schlafen, schlafen, schlafen.
Heute waren wir mit der Minikatze (Fine heißt das Knuffelding im Übrigen) noch mal zum Impfen beim Tierarzt. Wir haben auch gleich noch Super-Extra-Spezial-Ganz-Toll-Futter mitgenommen, womit sich hoffentlich ihre Verdauung wieder etwas normalisiert. Lucy (die große Mietz) macht es der Kleinen aber auch nicht einfach und scheucht sie wie eh und je umher. Aber da müssen sie nun durch. Werden sich schon verstehen. Irgendwann. Ich leg mich jetzt auf's Bett und lese gemütlich Zeitung. Jawohl. Das wird sehr fein. Und dann schlafen, schlafen, schlafen.
Montag, 19. Juli 2010
Wir gehen Paddeln!
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Experimente
Letzten Donnerstag war ich Paddeln. Mit einem Kajak, auf der Spree, mitten im - wo sonst - Spreewald. Mit der gesamten Arbeitsgruppe und Lieblingsmensch waren wir in vier Dreierbooten unterwegs und haben es grandios geschafft:
1. Nicht zu kentern.
2. Einen großen Umweg zu fahren, da wir eine Abzweigungung verpasst haben.
3. Komplett wieder heil aus den Booten rauszukommen. Ohne Sonnenbrand, nur mit Schulterschmerzen.
4. Den Zug zurück gerade rechtzeitig zu erreichen.
Und so sah's dort aus. Ganz schön viele Boote unterwegs:
1. Nicht zu kentern.
2. Einen großen Umweg zu fahren, da wir eine Abzweigungung verpasst haben.
3. Komplett wieder heil aus den Booten rauszukommen. Ohne Sonnenbrand, nur mit Schulterschmerzen.
4. Den Zug zurück gerade rechtzeitig zu erreichen.
Und so sah's dort aus. Ganz schön viele Boote unterwegs:
Dienstag, 6. Juli 2010
Begegnungen 2
Heute wäre mir fast ein Unglück passiert, denn ich hatte eine Staßenbahn übersehen. Ich war mit dem Fahrrad unterwegs und dabei eine Straße zu überqueren, als hinter mir eine Passantin rief "Halt, Halt, Halt!". Einen Moment später hörte ich auch die Straßenbahnklingel und konnte zum Glück noch rechtzeitig anhalten. Wie schnell man doch in gefährliche Situationen geraten kann, wenn man eine Moment nicht wachsam ist.
Begegnungen 1
Gestern wollte ich ein Rezept in der Apotheke einlösen. Ein junger, neu Auszubildender nahm sich mit sichtbarem Respekt der Sache an und manövrierte sich durchs Computersystem. Die Nervosität war ihm anzusehen. Dass es sich bei dem Rezept um ein Empfängnisverhütungsmittel handelte, machte die Sache nicht einfacher. Als er die entsprechende Packung gefunden und mir überreicht hatte, klärte er mich - während er nach Worten rang - über mögliche Wechselwirkungen mit Antibiotika auf (was übrigens mir gegenüber noch kein Apotheker zuvor getan hatte). Ich sagte "Alles klar." Er sagte "Alles klar." und tippelte von einem Fuß auf den anderen. Beschwingt verließ ich die Apotheke.
Montag, 28. Juni 2010
Die neue Katze ist da!
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Miau
MWir haben ihr vorerst ein Reich im Schlafzimmer eingerichtet. Lucy - Katzendame Nummer Eins - sitzt davor und bewacht die Tür. Es bleibt spannend!
Dienstag, 22. Juni 2010
Wieder im Alltag angekommen
Juhu, der Alltag hat mich wieder. In der einen Woche, die ich zurückbin, hab ich schon wieder Unglaubliches geleistet. Zuallererst war ich beim Zahnarzt. Der hat mir gleich angesehen, dass mir vor Zahnarztbesuchen graut und mich damit beruhigt, dass er mir dieses Mal sicher auch nicht weh tun wird. Hat er dann auch wirklich nicht. Heute hatte ich dann auch gleich wieder einen Vortrag in der Arbeitsgruppe. Den habe ich natürlich selbstlos auf Englisch gehalten, damit unser Franzose mich auch versteht. Er hat sich auch brav hinterher dafür bedankt. Außerdem hab ich wieder eine neue Lektion in meinem Französischkurs angefangen. Ich bin sehr stolz auf mich. Und jetzt weiterarbeiten, ich hab noch viel vor dieses Jahr!
Freitag, 18. Juni 2010
Kulinarisches von der Insel
Donnerstag, 17. Juni 2010
Montag, 31. Mai 2010
Mach's gut, du graues Regenwetter!
Dies ist das Ende ... zumindest für kurze Zeit. Die nächsten zwei Wochen werde ich im mittelfernen Süden verbringen, mir die Sonne auf den Bauch scheinen lassen, im Wasser plantschen, Oliven und Wein genießen und einige der Bücher lesen, die sich bei mir in den letzten Monaten aufgetürmt haben - kurz, ich werde es mir so richtig gut gehen lassen. Und wenn ich wiederkomme, ist hoffentlich inzwischen hier auch Sommer. Bis dahin!
Samstag, 29. Mai 2010
Keine Angst zu fallen
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Experimente
Heute hab ich mir einen Wunsch erfüllt: Ich war im Kletterwald! Dort hab ich mich bewaffnet mit einem Hüftgurt und Handschuhen von Baum zu Baum gehangelt (siehe Bild). Nach dem mittelschweren Fitness-Pfad - fit waren wir also -, haben wir uns schließlich an den als "sehr schwer" ausgeschriebenen Risiko-Pfad gemacht, der uns in etwa fünf bis sechs Metern Höhe durch einen tatsächlich ziemlich schwierigen Parkour geführt hat. Oben in den Bäumen hieß es dann Balancieren über Drahtseile und schwankende Holzpflöcke, auf einem Snowboard zur nächsten Plattform fahren, sich wagemutig mit zwei Händen baumelnd an einer Art Zirkustrapez in ein Netz stürzen, aus ebendiesem wieder herauskrabbeln und lange Strecken am Seil durch die Luft fliegen. Hat sehr viel Spaß gemacht! Jetzt beim Schreiben krieg ich gleich wieder Lust. Mal sehen, ob das morgen Muskelkater gibt, einen blauen Fleck hab ich jedenfalls schon entdeckt. Hinterher gab es zur Belohnung dann für Lieblingsmensch und mich jeweils einen ganzen Becher voll Quark (Geschmacksrichtungen Ahornsirup, Vanille, Heidelbeere, die hier Blaubeere heißt, Weiße Schokolade, Nougat, Cappuccino) mit Erdbeeren bzw. Krokant. Sehr lecker.
Und nun zum Ende noch eine tolle Neuigkeit: Seit gestern Abend hab ich Urlaub! Und am Dienstag geht's los Richtig Süden.
Mittwoch, 26. Mai 2010
Darf ich vorstellen... die Katze!
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Miau
Die Katze hat inzwischen ihren Platz gewechselt und sitzt nun auf ihrer Lieblingssofaecke und schaut ins... Nichts. Glaube ich zumindest, denn ihre Augen sind inzwischen nur noch zur Hälfte offen und sie gibt sich wohl gerade einem wunderbaren Tagtraum hin, der vielleicht von kleinen Fliegen, Vögeln, Mäusen oder Brekkis handelt. Ich bin mir jedenfalls sicher, dass, wenn Frau Katze träumt, es irgendetwas mit Essen zu tun hat.
Sonntag, 23. Mai 2010
Schweinchen
Das ist Schweinchen. Dieses Bild hatte ich vor einiger Zeit in einem kleinen Laden hier in Friedrichshain entdeckt und mich ganz wunderbar daran erfreut. Zu meiner großen Überaschung und Freude schenkte es mir Lieblingsmensch nun zu meinem Geburtstag. Ich hab es ins Schlafzimmer gehängt, gegenüber vom Bett, so dass ich es jeden Morgen nach dem Aufwachen sehen kann.
Donnerstag, 20. Mai 2010
Schöne Zeit
Heute war ich beim Zahnarzt. Zusammen mit Lieblingsmensch hab ich mich getraut. Als Belohnung gab es dann leckeres asiatisches Essen mit überaus köstlicher Erdnusssose. Gestern war ich das erste Mal mit grünem Gürtel im Training. Schöön. Und als Belohnung dafür gibt es morgen Sekt. Morgen ist ja auch mein Lieblingswochentag - Freitag. Da gibt es Brunch statt Mittagessen auf Arbeit. Und Samstag folgt meine große Party und Sonntag besuchen uns meine Eltern. Es ist toll, Geburtstagswoche zu haben. Und langsam und vorsichtig klopft der Frühling an die Tür.
Montag, 17. Mai 2010
Möp. Morgen hab ich ja Geburtstag -was extremst toll ist, weil Geschenke und Aufmerksamkeit und so, denn ich bin süchtig nach Aufmerksamkeit - und an jenem besonderen Tag im Jahr darf ich einen Vortrag halten - was weniger toll ist. Aber! Ich habe die Rohversion des Vortrags soeben fertiggestellt, den ersten vollständigen Entwurf sozusagen. Was gut ist, denn es ist gerade 16 Uhr und in einer Stunde wollte ich heim. Ein Vortrag an einem Tag vorbereiten? Kein Problem, hab ich mir gedacht. Mal sehen, ob diese Rechnung morgen aufgeht. Wenn nicht, dann werde ich einfach improvisieren. Mein Englisch ist sowieso dauereingerostet, da tut das sicherlich mal gut. So, und jetzt geht's in den Endspurt.
Sonntag, 16. Mai 2010
Oh, sieh, ein Baum!
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Experimente
Heute Morgen hab ich einen Baum gepflanzt. Einen winzig kleinen Nadelbaum. In der Bibel heißt irgendwo, dass das zu den drei Dingen gehört, die ein Mann im Leben tun sollte. Die anderen beiden sind, ein Haus zu bauen und einen Sohn zu zeugen. Also drei Dinge, die die eigene Lebensspanne überdauern. Doch wo bleibe ich als Frau? Gibt es auch Dinge, die einer Frau auferlegt werden? Wie gut, dass ich nicht gläubig bin und ich ohne moralisches Denken in den Garten gehen und einen Baum einbuddeln kann.
Freitag, 14. Mai 2010
Mhhh...
Ich glaub, ich bin Süßholzwurzeltee-süchtig. Dass das so lecker schmeckt, hat mir ja vorher Keiner gesagt. Naja, so lange ich krank bin, kann ich das ja ohne schlechtes Gewissen trinken. Und jetzt: gute Nacht!
Auf zu neuen Ufern?
Gerade treibt mich wieder ein alter Gedanke um: Nochmal studieren. Nachdem ich heute Morgen den Chancen-Teil der Zeit gelesen habe, mit einem Spezial über den Bachelor, juckt es mich wieder in den Fingern mich einzuschreiben. Aber zuerst liegt noch mindestens ein Jahr Doktorarbeit vor mir, wahrscheinlich mehr. Aber dann...? Um mal gleich ein altes Klischee aus dem Weg zu räumen: Nein, ich bin nicht der typische, faule Langzeitstudent, und will das auch nicht werden. Es geht mir nicht um die Bequemlichkeit des Studiums oder Vorteile des Studentenlebens. So bequem war das nämlich bisher auch überhaupt nicht. Und überhaupt könnte ich Gefallen am Arbeitsleben finden, zum Beispiel wenn ich an den Traum der Creperie-Buchhandlung denke, den ich mir wohl zwar nicht erfüllen werde, aber vor dem mich auch nicht die harte Arbeit abschrecken würde. Zudem reizt mich auch ein "normales" Angestelltenverhältnis mit festen Arbeitszeiten, hatte ich bisher ja noch nie, und so eine Sicherheit ist nicht zu unterschätzen. Mich kitzeln nur eben auch die unzähligen anderen Fachgebiete, in die man in der Freizeit doch nie so tief eintauchen kann, wie das mit einem Studium möglich wäre. Nur was sollte ich studieren? Philosophie? Meine alte Leidenschaft Psychologie? Oder lieber es Neuartiges, Spezielles wie einen der vielen Bachelors, deren Namen ich noch gar nicht kenne. Möglicherweise gibt es dort draußen längst einen Studiengang, der sowohl meinen Wissensdurst stillt, als auch sich nahtlos an meine Ausbildung als Biologin anschließt. Ich werde jedenfalls mal die Fühler ausstrecken.
Donnerstag, 13. Mai 2010
Guten Abend!
Heute war ich im Kino und hab mir den "Fantastischen Mr. Fox" angeschaut. Zum Glück musste ich nicht den ganzen Film hinduch husten. Das hätte ja auch sehr gestört, vor allem mich. Wieder zu Hause, war ich schön in der Badewanne und hab ein weiteres Erkältungsbad genommen. Erkältungsbäder gegen Husten und Schnupfen sind wichtig, jawohl. Ich muss jetzt schließlich noch die letzten Reste meiner Krankheit bekämpfen. Obwohl ich schon wieder gesund geschrieben bin, aber das auch nur, weil ich den Arzt dazu überredet habe, mich nicht am Feiertag krank zu schreiben. Und auch nicht für morgen, denn da habe ich sowieso frei. Und da ich nicht offiziell krank bin, kann ich auch ins Kino gehen, dachte ich mir. Und morgen zum Balkongrillen. Also zum Auf-dem-Balkon-grillen-mit-Elektrogrill. Genau. Außerdem hab ich heute auch wieder ganz fleißig Französisch gelernt. Am besten, ich schreib das hier immer auf, damit ich mich selbst kontrollieren oder motivieren kann. So, und jetzt gehts für mich ab ins Bett! Schlafen! Gesunden!
Guten Morgen!
Aufgewacht. Nochmal umgedreht. Wirklich aufgewacht. Medizin eingenommen. Tee ans Bett gebracht bekommen. Gelesen. Die Augen zugemacht. Gelesen. Wieder die Augen zugemacht. Aufgestanden. Mittagessen gekocht. Lecker gegessen. Meinen ersten Artikel im Internet gesucht und gefunden. (Juhu!) Blog geschrieben. An Kaffee gedacht.
Mittwoch, 12. Mai 2010
Frau Katzes Lieblingsbeschäftigungen. Oder: Wie Frau Katze den Tag verbringt.
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Miau
Ich hätte jetzt gern Sommer irgendwie. Und die Frau Katze auch. Sie sitzt nämlich jedes Mal, wenn die Sonne am Vormittag durchs Fenster scheint, auf dem kleinen, weißen Hocker und lässt sich den Rücken wärmen. Oder auf dem Fensterbrett, wo sie sich ebenfalls Rücken und Pfötchen wärmt. Wenn die Sonne nicht scheint, dann sitzt sie lieber in ihrem Sessel. Ja, sie hat ihren eigenen Sessel. Sollte ich oder Lieblingsmensch mal die Dreistigkeit haben, uns auf ihren Sessel zu setzen, dann sitzt Frau Katze einfach oben drauf. Gegen Abend allerdings wechselt Frau Katze gern auf ihre Sofaecke. Von dort ist sie noch zentraler im Geschehen. Zentral im Geschehen sitzen ist sehr wichtig für Frau Katze. Wenn einer von uns Zweibeinern oder wir beide etwas häufiger durch den Flur in die verschiedenen Räume laufen, dann sitzt Frau Katze natürlich mittendrin im Geschehen: auf der Telefonbox. Die mag sie auch so recht gern, denn die besteht aus Korbgeflecht und Frau Katze mag Dinge aus Korbgeflecht. Dazu gehört auch mein schöner Wäschekorb, aus dem regelmäßig einzelne Stücke gezogen werden, die dann von Frau Katze in der Wohnung verteilt werden. Was Frau Katze aber am meisten liebt, und das ist keine Übertreibung, sind Küchenrollen. Sobald man ihr auch nur eine Sekunde eine solche überlässt, kann man die einzelnen Fetzen vom Boden aufsammeln. Deshalb steht unsere Küchenrolle jetzt in der Speisekammer - was natürlich Frau Katze nicht davon abhält, in den kurzen Momenten da die Tür offen steht, hineinzuhuschen und entweder über ihre Breckis oder eben die Küchenrolle herzufallen, je nachden was ihr zuerst zwischen die Pfoten kommt.
Ein langsamer Tag
Immer noch krank. Aber heute scheint ab und zu schon die Sonne durchs Fenster und bei mir geht es langsam aufwärts. Ich denke, ich kann mich heute mal vor die Tür wagen für einen kleinen Spaziergang. Hoffentlich wird bald Sommer! Dieses ewig graue Wetter macht einen doch ganz müde. Und träge. Aaaber... in nicht mal mehr drei Wochen geht es nach Griechenland! Ich hab heute schon den ersten Reiseführer gelesen und mich der Vorfreude hingegeben.
Außerdem hat mir Lieblingsmensch einen neuen Französisch-Sprachkurs ausgeliehen und ich hab ganz fest vor, zumindest die Hälfte bis zum Urlaub durchzuarbeiten. Das nützt mir zwar nichts in Griechenland, aber für die Motivation ist so ein fester Termin sehr gut. Und vorn steht drauf: "Führt zu A2". Und das Ganze in nur 30 Tagen. Na, wenn das Nichts ist! Ansonsten schlafe ich immer noch viel, liege viel rum, lese auch, allerdings immer noch recht langsam. Der Kopf verkraftet noch kein hohes Tempo oder zu anstrengende Texte. Deshalb les ich Zeitung oder kurze Anekdoten von Paulo Coelho. Ja, so geht mein dritter Krankheitstag daher.
Außerdem hat mir Lieblingsmensch einen neuen Französisch-Sprachkurs ausgeliehen und ich hab ganz fest vor, zumindest die Hälfte bis zum Urlaub durchzuarbeiten. Das nützt mir zwar nichts in Griechenland, aber für die Motivation ist so ein fester Termin sehr gut. Und vorn steht drauf: "Führt zu A2". Und das Ganze in nur 30 Tagen. Na, wenn das Nichts ist! Ansonsten schlafe ich immer noch viel, liege viel rum, lese auch, allerdings immer noch recht langsam. Der Kopf verkraftet noch kein hohes Tempo oder zu anstrengende Texte. Deshalb les ich Zeitung oder kurze Anekdoten von Paulo Coelho. Ja, so geht mein dritter Krankheitstag daher.
Dienstag, 11. Mai 2010
Eine kurze Reise
Am Wochenende waren Lieblingsmensch und ich in Chemnitz. Meine alte Heimat besuchen, meine Eltern und Freunde wiedersehen, Kaffee trinken mit Oma und Opa, Brunchen im alten, jetzt renovierten Café Moskau, zwei neu und fast fertig eingerichtete Wohnungen von Freunden anschauen, und abschließend noch ein Besuch von Dresdens Altstadt. Ein sehr ereignisreiches Wochenende, das jetzt seine Spuren hinterlässt und mich krank im Bett liegen lässt. Aber schön war's!
Ich bin krank.
Ich bin krank.
Seit gestern liege ich daheim im Bett und stehe nur zum Essen auf, oder um mich vorübergehend für ein, zwei Stunden aufs Sofa zu begeben. Dort liege ich dann ebenfalls unter der Decke. Kranksein ist blöd, ich wollte doch heute einen neuen Karategürtel kaufen. Und zwar in Grün! Naja, dann muss das halt noch bis nächste Woche warten. Lieblingsmensch ist sehr, sehr lieb zu mir. Bringt mir Tee und kocht. Und hat sogar ein Genesungslied für mich gespielt. Die Katze weicht die ganze Zeit kaum von meiner Seite. Sobald ich nach dem Frühstück wieder ins Bett verschwinde, sucht sie sich eine Kuhle und schläft auf (oder neben, oder zwischen?) mir.
Seit gestern liege ich daheim im Bett und stehe nur zum Essen auf, oder um mich vorübergehend für ein, zwei Stunden aufs Sofa zu begeben. Dort liege ich dann ebenfalls unter der Decke. Kranksein ist blöd, ich wollte doch heute einen neuen Karategürtel kaufen. Und zwar in Grün! Naja, dann muss das halt noch bis nächste Woche warten. Lieblingsmensch ist sehr, sehr lieb zu mir. Bringt mir Tee und kocht. Und hat sogar ein Genesungslied für mich gespielt. Die Katze weicht die ganze Zeit kaum von meiner Seite. Sobald ich nach dem Frühstück wieder ins Bett verschwinde, sucht sie sich eine Kuhle und schläft auf (oder neben, oder zwischen?) mir.
Sonntag, 2. Mai 2010
Maybe we take a walk together
In the deep sea, there never is sunshine, they say.
Somehow, we lost track of each other.
A few years ago, we condensed a whole life-time in a single rain drop.
You smiled so easy when you were walking through grass with bare feet.
I still smell the scent of your evening skin in summer.
Tomorrow, I will probably call you, at last.
Somehow, we lost track of each other.
A few years ago, we condensed a whole life-time in a single rain drop.
You smiled so easy when you were walking through grass with bare feet.
I still smell the scent of your evening skin in summer.
Tomorrow, I will probably call you, at last.
Es ist Mai!
Die Grillsaison ist eröffnet! Nachdem gestern überall in Kreuzberg die Grills auf der Straße angefeuert wurden, gab es für uns heute Nachmittag das erste offiziell selbstgemachte (vegetarische) Steak. Ich hab mich über einen zugegebenermaßen ziemlich leckeren "Grillteller für Vegetarier" hergemacht. Und hinterher noch ein (und ein halbes) Stück Apfelkuchen verdrückt. Jetzt genieße ich hier mit Lieblingsmensch den restlichen Sonntag faul auf der Couch. Das haben wir uns aber auch verdient, denn wir waren Freitag Abend und gestern den ganzen Tag unterwegs. Es ist auch dieses Jahr eher ruhig geblieben, am ersten Mai in Berlin. Gegen Abend haben wir uns auch zum Spieleabend in den Wedding zurückgezogen. Dort war es soweiso friedlich. Beim Spielen habe ich außerdem gewonnen! Weitere Neuigkeit: Ich habe endlich nach seeehr langer Zeit mal wieder beim Billard gewonnen. Yippieh. Lieblingsmensch sagt, das liegt am vielen Snooker schauen im Fernsehen. Möglich, jedenfalls mache ich Fortschritte. Fortschritte gibt es auch im Französisch lernen, wenn auch nur langsam und unregelmäßig. Aber ich sage, jedes Wort zählt.
Und eine Entscheidung ist auch gefallen: Wir werden ein neues Kätzchen bei uns zu Hause aufnehmen. Die Luci langweilt sich nämlich hier sonst mit uns Zweibeinern zu sehr. Ich freu mich schon auf die vier neuen, kleinen Flauschepfoten.
Und eine Entscheidung ist auch gefallen: Wir werden ein neues Kätzchen bei uns zu Hause aufnehmen. Die Luci langweilt sich nämlich hier sonst mit uns Zweibeinern zu sehr. Ich freu mich schon auf die vier neuen, kleinen Flauschepfoten.
Samstag, 10. April 2010
Samstag
Kaffee. Selbstgebackener, warmer Lieblingskuchenkuchen (es ist Zupfkuchen). Sonne. Blüten am Baum vorm Fenster. Spatzen. Die Katze auf dem Fensterbrett.
Montag, 5. April 2010
Nieselregen vorm Fenster
Ein freier Montag. Meine Eltern sind wieder gefahren, das heißt dieser Tag gehört wieder uns allein. Er gestaltet sich in Ausruhen, Lesen, Herumsitzen, Nichtstun. Gut.
Alles ist auf langsam gestellt. Ich sitze im Sessel an der Heizung. Durchs Fenster schaut nur der trübe Tag hinein. Nichts als Wolken am Himmel, eine einzige hellgraue Wolkendecke. Den Laptop auf dem Schoss, die Katze spaziert wieder umher, Tippgeräusche von Lieblingsmensch aus dem Nebenzimmer, zu dem die Tür offen steht. Langsam ist alles heute. Langsam ist gut. Die Gedanken und Schritte nicht beschleunigen wollen. Ich wippe leicht im Poäng-Sessel auf und ab.
Alles ist auf langsam gestellt. Ich sitze im Sessel an der Heizung. Durchs Fenster schaut nur der trübe Tag hinein. Nichts als Wolken am Himmel, eine einzige hellgraue Wolkendecke. Den Laptop auf dem Schoss, die Katze spaziert wieder umher, Tippgeräusche von Lieblingsmensch aus dem Nebenzimmer, zu dem die Tür offen steht. Langsam ist alles heute. Langsam ist gut. Die Gedanken und Schritte nicht beschleunigen wollen. Ich wippe leicht im Poäng-Sessel auf und ab.
Samstag, 3. April 2010
Sonne, Gardinenstangen und Currywurst
Es ist Samstag Morgen und die Sonne scheint. Ich habe frei und das endlich mal ein paar Tage länger. Die letzten Wochen haben mich ganz schön ausgelaugt. Nun bin ich frohen Mutes, denn ich habe zum ersten Mal auf einergroßen, öffentlichen Tagung einen Vortrag gehalten. Vor über 100 Menschen, vielleicht waren es auch 200. Und es lief gut! Und es war Englisch! Und ich konnte zu allen gestellten Fragen etwas sagen. Auchauf Englisch. Und überhaupt, ich hab die Nervosität besiegt. Danach war ich ganz schön erleichtert. Es ist gut zu wissen, dass man sowas kann, dass man sich nicht blamiert und dass man nicht vor Aufregung ohnmächtig wird. Oder sonstwelche Sachen.
Jetzt sitze ich hier in der neuen Wohnung, alles ist eingerichtet, aufgeräumt, verstaut. Die Katze spaziert umher und jagt eine Alufolienkugel. Sogar die meisten Bilder hängen schon an den Wänden. Vorgestern haben wir in einem Kraftakt noch die letzten Arbeiten verrichtet. Zum Beispiel, Gardinenstangen anbringen. Gar nicht so leicht bei diesen Betonwänden. Gestern kamen dann auch meinen Eltern, um sich mal das neue Heim ihrer Tochter samt Freund mal anzuschauen. Gestern saßen wir auch schon draußen im Garten. Das ist eigentlich ein Innenhof, aber da wir ganz unten wohnen und es so nur ein paar Meter sind, kann man Garten dazu sagen. Da stehen Bänke in der Sonne und es gibt mindestens ein Eichhörnchen. Eine kleine Oase mitten in der Stadt. Joar, und später gehen wir dann Currywurst essen. Also ich nicht, ich esse ja gar keine Currywurst. Aber die anderen drei, die sollen das mal haben. Ich suche mir irgendwas Leckeres in der Kastanienallee.
Und morgen ist dann Ostern.
Jetzt sitze ich hier in der neuen Wohnung, alles ist eingerichtet, aufgeräumt, verstaut. Die Katze spaziert umher und jagt eine Alufolienkugel. Sogar die meisten Bilder hängen schon an den Wänden. Vorgestern haben wir in einem Kraftakt noch die letzten Arbeiten verrichtet. Zum Beispiel, Gardinenstangen anbringen. Gar nicht so leicht bei diesen Betonwänden. Gestern kamen dann auch meinen Eltern, um sich mal das neue Heim ihrer Tochter samt Freund mal anzuschauen. Gestern saßen wir auch schon draußen im Garten. Das ist eigentlich ein Innenhof, aber da wir ganz unten wohnen und es so nur ein paar Meter sind, kann man Garten dazu sagen. Da stehen Bänke in der Sonne und es gibt mindestens ein Eichhörnchen. Eine kleine Oase mitten in der Stadt. Joar, und später gehen wir dann Currywurst essen. Also ich nicht, ich esse ja gar keine Currywurst. Aber die anderen drei, die sollen das mal haben. Ich suche mir irgendwas Leckeres in der Kastanienallee.
Und morgen ist dann Ostern.
Donnerstag, 25. März 2010
Mach's gut, kleine Izzy
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Miau
Kleine Izzy, unser flauschiges und tapsiges Mietzi, ist ganz überaschend verstorben. Vor zwei Nächten, einfach so, ganz plötzlich. Wir waren in den letzten Minuten noch bei ihr, das gibt Trost. Es ging sehr schnell. Wir wissen, dass sie ein schönes Leben bei uns hatte. Sie mochte die neue Wohnung. Nur so kurz war sie bei uns und sie keine zwei Jahre geworden. Ihr schwarz-weißes Fell war immer ganz weich und dicht. Sie hat immer durch Mauzen auf sich aufmerksam gemacht. Sie wollte nie allein sein, ist uns ständig nachgelaufen. Sie war sehr anhänglich und brauchte immer viel Aufmerksamkeit. Auf der Couch lag sie meist neben oder auf einem. Sie hatte immer einen immensen Appetit und war nie wählerisch. Sie war immer etwas tapsig, konnte nicht gut springen und war immer etwas langsamer als die Luzy. Sie hat immer mit großen, staunenden Augen die Welt beobachtet. Sie war für uns eine ganz besondere Katze. Wir haben sie verdammt lieb gehabt. Sie fehlt so.
Mittwoch, 10. März 2010
Alles neu!
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Experimente
So ein Umzug, der ist stressig. Klar, schließlich habe ich schon drei in Eigenregie hinter mir. Doch dieser hier setzt neue Maßstäbe. Noch nie zuvor habe ich so viel renoviert. Eigentlich habe ich überhaupt noch nie wirklich renoviert. Mal eben für einen Tag eine Wand gestrichen, das schon, aber dieser Kraftakt übersteigt meine Vorstellungen. Wände und Fußbodenleisten von drei großen Zimmern streichen, Decken streichen (zu meiner großen Freude hat Lieblingsmensch das übernommen), eine massive Schiebetür auseinander und zusammenbauen und fiese Ikea-Möbel aufbauen. Okay, manche davon sind auch ziemlich leicht, aber der Schank (er möchte an dieser Stelle unerkannt bleiben) ist nicht mehr Anfänger-geeignet und sicher nicht „ganz leicht selbst aufgebaut“. Wer sich nach zwei Stunden durch die 19-seitige Aufbauanleitung durchgearbeitet hat, wird spätestens beim Anbringen der Schanktüren feststellen, dass es tatsächlich zwei Leute zum Aufbau braucht. Hatte ich erwähnt, dass man ihn mehrmals während des Aufbaus auf dem Boden liegend umdrehen muss? Lustigerweise haben sie ihn bei Ikea jetzt aus dem Programm genommen. Dafür ist er, wenn er fertig ist, der schönste Kleiderschrank der Welt. Ganz große Liebe! Bett, Kommoden und Nachttischränkchen waren vergleichsweise einfach und stehen auch schon an ihren vorbestimmten Plätzen. Schön sieht’s dort aus, im Schlafzimmer. Morgen wird’s dann im Arbeitszimmer schön. Die Farbtöpfe und Malerrollen kommen in den Keller, der Boden wird geschrubbt (puh!) und dann die restlichen Möbel aufgebaut. Ja, ich glaube, dann wird’s richtig schön sein. Ich freu mich schon auf das neue Zuhause!
Donnerstag, 11. Februar 2010
Ambivalentes Weiß
So viel Schnee. Alles ist wie in Weiß getaucht. Den ganzen Tag hat es ununterbrochen geschneit. Das ist ja auch sehr schön und der Schnee knirscht so herrlich unter den Schritten. Nur möchte ich Übermorgen mit dem Flugzeug zurück nach Berlin fliegen! Heute waren erneut alle Lufthansaflüge dorthin und viele weitere innerdeutsche Flüge gestrichen. Oh weh, hoffentlich hört es doch bald mal auf zu schneien, sonst muss ich den Valentinstag noch hier allein verbringen. Was natürlich völlig ausgeschlossen ist, das ist klar. Ich werde einfach so lange am Flughafen sitzen, bis Jemand Mitleid mit mir hat und mir sein Erste-Klasse-Ticket schenkt. Oder noch besser, ich darf vorn im Cockpit sitzen und mir die tosenden Flocken und den schneeigen Nebel ganz genau ansehen. Und das bei meiner Flugangst! Na gut, ich bin zuversichtlich, dass sich das Chaos bis übermorgen noch etwas beruhigen wird. (Warum gibts keine beheizbare Startbahn? Warum hört dieser Winter dieses Jahr eigentlich gar nicht mehr auf? Und warum ist München nur so weit weg? Panik!)
Bevor ich Samstag dann fliege, muss ich noch den ganzen Wein ausgetrunken haben und den Käse aufgegessen haben. Das wird anstrengend. Ob ich Käse in den Koffer packen kann?
Bevor ich Samstag dann fliege, muss ich noch den ganzen Wein ausgetrunken haben und den Käse aufgegessen haben. Das wird anstrengend. Ob ich Käse in den Koffer packen kann?
Mittwoch, 10. Februar 2010
Erneute Liebeserklärung an Berlin
So. Nach inzwischen zehn Tagen hab ich allmählich genug von München. Ich meine, die Stadt ist schön und hübsch, aber ich als Berliner des Herzen vermisse meine Wahlheimat! Ich vermisse die Straßenzüge mit den Altbauten, die grauen Hochhäuser, sogar die Hundehaufen. Ich will wieder spontan in eine Kneipe gehen, die mir zuvor nie aufgefallen ist um einen Cocktail zu bestellen. Und wieder Samstag Mittag zum Imbiss um die Ecke gehen. Ich will wieder einen Sitzplatz in der U-Bahn. Ich will wieder mein Karate. Und die tausend Möglichkeiten einer anonymen Stadt. Ja, wahrscheinlich stoße ich hiermit jedem Münchnerliebhaber vor den Kopf, aber München ist wirklich das so oft zitierte Millionendorf, in dem man jede Woche in seiner Lieblingskneipe dieselben Leute trifft. Für mich ist das nichts. Ich will Anonymität. Ich will den Schmutz. Ich brauche das Gefühl von Stadtteilen umgeben zu sein, in die ich nie fahre. Und die Gewissheit, dass sich die Stadt ständig wandelt und alles in Bewegung ist.
Mittwoch, 3. Februar 2010
Hier unten...
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Experimente
Dritter Tag in der bayrischen Hauptstadt. Langsam lebe ich mich ein. Und ich bemerke die kleinen Unterschiede: Die U-Bahnen sind voller und fahren seltener. Dafür kostet es mehr. Die Menschen sind höflicher und entschuldigen sich häufiger. Die Breze(l)n sind besser. Die Mensa ist auch besser, was aber an mangelnder Gewöhnung liegen kann. Auswärts essen außerhalb von Mensen ist ziemlich teuer. Genauso wie Kaffee trinken. Es scheint sonniger zu sein als im Berliner Norden. Die Tage sind hier auch etwas länger. Der Winterdienst kennt keine Gehwege. Die Menschen sind eher schicker und weniger ausgefallen gekleidet. Ich stelle auch fest, dass ich jeden Abend früher ins Bett gehe. Liegt wohl daran, dass Lieblingsmensch nicht da ist und am mangelnden TV. Aber! Aber! Lieblingsmensch kommt! In wenigen Minuten hebt sein Flugzeug ab und ich laufe voller Vorfreude die Zimmer auf und ab...
Montag, 1. Februar 2010
Die kleinen, alltäglichen Hindernisse.
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Experimente
Es ist der erste Montag in München. Mein Plan heute morgen, war gut durchdacht. Zuerst würde ich mir eine Wochenkarte für die U-Bahn zu kaufen, dann zur TU fahren, um pünktlich kurz vor Neun da zu sein. Leider gab es keine Wochenkarte für mich. Zuerst fand ich nur Fahrscheinautomaten, die keine Wochenkarten verkaufen, dafür dutzende, andere Tickets für den Nahverkehr, die ich nur teilweise verstand. Ich schöpfte neue Hoffnung, als ich einen anderen Typ von Automaten bemerkte. Vor dem sich leider schon eine lange Menschenschlange gebildet hatte. Aber ich war wieder guter Dinge, denn dort gab es mein gesuchtes Ticket. Vor Kälte von einem Fuß auf den anderen wippend, stand ich an. Als ich an der Reihe war und mich souverän durch das Menü geklickt hatte, wurde ich prompt wieder rausgeworfen. Also, meine EC-Karte wurde ausgeworfen und nicht akzeptiert. Ich entschied mich, in leichten Stress zu geraten. Also, wieder raus aus der U-Bahnstation, über die Straße und die andere U-Bahntreppe hinunter. Hier gab's nämlich einen Verkaufskiosk. Der leider geschlossen hatte. Ich entschied mich, in mittleren Stress zu geraten. Gut, dann also doch nur ein normales Ticket. Ich beschloss, es auf der Rückfahrt nochmal zu versuchen. Für ziemlich teure 4,80€ bin ich dann doch noch in Garching angekommen und nur ein bisschen zu spät.
Vor der Rückfahrt das selbe Problem: wieder nur diese Automaten. Ich begriff, dass man für den Ticketautomat eine mit Geld aufgeladene EC-Karte brauchte. Da ich sowas zuvor nie gebraucht hatte, hatte ich die Karte natürlich auch nie zuvor aufgeladen. Vorsorglich hatte ich zwar Bargeld und Kreditkarte eingepackt, die mir jedoch nichts nützten. Gut, dann wieder ein normales Ticket - immerhin bin ich auf der Hinfahrt bereits kontrolliert worden. Am Marienplatz fand ich dann endlich meinen gesuchten Verkaufspunkt (nachdem ich zuerst am falschen war, und der Herr mich wieder zu einem der Automaten schicken wollte). In weiser Voraussicht hab ich gleich noch die Karte für nächste Woche gekauft. Schließlich musste ich eine Viertelstunde dafür anstehen. Doch jetzt ist alles geschafft. Ich war sogar schon Einkaufen, der Kühlschrank ist voll, und morgen kann ich mir sogar ein paar Minuten mehr Zeit fürs Frühstück nehmen.
Vor der Rückfahrt das selbe Problem: wieder nur diese Automaten. Ich begriff, dass man für den Ticketautomat eine mit Geld aufgeladene EC-Karte brauchte. Da ich sowas zuvor nie gebraucht hatte, hatte ich die Karte natürlich auch nie zuvor aufgeladen. Vorsorglich hatte ich zwar Bargeld und Kreditkarte eingepackt, die mir jedoch nichts nützten. Gut, dann wieder ein normales Ticket - immerhin bin ich auf der Hinfahrt bereits kontrolliert worden. Am Marienplatz fand ich dann endlich meinen gesuchten Verkaufspunkt (nachdem ich zuerst am falschen war, und der Herr mich wieder zu einem der Automaten schicken wollte). In weiser Voraussicht hab ich gleich noch die Karte für nächste Woche gekauft. Schließlich musste ich eine Viertelstunde dafür anstehen. Doch jetzt ist alles geschafft. Ich war sogar schon Einkaufen, der Kühlschrank ist voll, und morgen kann ich mir sogar ein paar Minuten mehr Zeit fürs Frühstück nehmen.
Sonntag, 31. Januar 2010
Heimat auf Zeit
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Experimente
Heute habe ich Berlin verlassen, um nach München zu fliegen. Für zwei Wochen wird diese Stadt also mein Zuhause sein. Meine Flugangst hab ich weitgehend ignorieren können, juhu! Ich werde tagsüber arbeiten und abends ausruhen. Also lesen. Oder Internetfernsehen. Oder kochen. Vielleicht alles zusammen oder hintereinander. Und vielleicht schon morgen, aber auf jeden Fall am Wochenende durch die Stadt streifen um alles wiederzusehen und Neues zu entdecken. Ich habe eine hübsche, gemütliche Wohnung angemietet, mit allem was man so braucht. Sogar selbstgemachte Marmelade habe ich im Küchenregal gefunden. Und Lieblingsmensch kommt am Mittowch! Das sind also quasi nur noch zwei Tage. Das wird toll! Es ist jetzt schon ein paar Jahre her, seit ich das letzte Mal hier war. München wird nie wirklich meine Stadt werden, dafür bin ich zu sehr verliebt in Berlin. Verliebt in Berlin. Und verliebt in Berlin. Aber es ist ein interessante Reise. Mal sehen, was mich morgen an der Uni erwartet. Bin ein bisschen nervös, aber die Leute werden mich schon nicht beißen.
Mittwoch, 27. Januar 2010
Meine abendlichen Freunde
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Experimente
Ich sitze auf Arbeit und versuche Zeit tot zu schlagen. Denn ich muss warten. Auf ein Experiment. Dabei wollte ich heute mal einigermaßen pünktlich nach Hause. Den Bakterien ist's egal, dass es draußen dunkel ist, ich müde bin und hungrig. Die interessiert nur essen, vermehren, essen, vermehren... Mich kennen sie gar nicht. Sie wissen nicht, dass ich existiere. Aber ich kenne sie. Zumindest versuche ich sie kennenzulernen. Da sie darauf jedoch überhaupt keinen Wert legen und ihnen die Weiterentwicklungen in der Forschung sowie meine Doktorarbeit völlig egal sind, benehmen sie sich entsprechend mitteilsam. Sie sprechen nämlich gar nicht. Sie teilen sich. Sonst nichts. Na gut, sie können schwimmen. Aber nur ziellos umher schwimmen. Und manchmal nicht einmal das. Aber ich mag sie. Warum, weiß ich nicht. Aber sie sind meine. Meine kleinen Labortierchen.
Montag, 18. Januar 2010
Kurzanleitung für's Leben
Lass dein Leben dich in die Hand nehmen. Denke nicht an zukünftige Tage. Plane nicht deine Zukunft. Atme jetzt. Spür den Boden unter deinen Füßen. Laufe darauf. Leg dich ins Gras und atme den Duft der warmen Erde. Vergiss vergangene Fehler. Zähle nicht Tage oder Jahre. Warte nicht auf ein Ereignis, das zufällig eintrifft. Beginne mit Allem stets jetzt. Sei ohne Ängste. Sei ohne Gewissensbisse. Gehe vorwärts. Sieh dir die Welt an. Werfe alles ab, was du nicht brauchst. Trage keine Dinge bei dir, die du auch in deinem Herzen tragen könntest. Sei wachsam. Teile nicht die Zeit ein in genutzte und ungenutzte Stunden. Lies keine Ratgeberliteratur. Widme dich jeden Tag Tätigkeiten, die dich ausfüllen. Vertrau deinem Bauchgefühl. Kümmer dich um deine Kreativität. Umgib dich mit den Menschen, die du liebst. Sind sie entfernt, rufe sie an oder schreibe ihnen.
Dienstag, 12. Januar 2010
So viel Freude im Erwarten!
Mein neues Leben nimmt Formen an. Ich freue mich jeden Tag auf die neue Wohnung. Unsere neue Wohnung. Ich freue mich aufs Nach-Hause-Kommen, aufs Schuhe-Ausziehen im Flur, aufs Auf-Sofa-Fallen, auf Umarmungen und Küsse. Ich freue mich auf Gerüche aus der Küche, aufs Kochen, auf die Spülmaschine, auf einen Kühlschrank mit leckeren Sachen. Und auf ein abendliches Wannenbad mit unbeschränkter Zeit und ohne Mitbewohner nebenan; nur Lieblingsmensch ist zu Hause. Und ich freue mich auf die Mietzekatzen! Wie sie durch den Flur tapsen oder versuchen nachts ins Schlafzimmer zu kommen, oder durch die Wohnungstür zu rennen oder die Pflanzen anfressen. Bald ist es soweit, dann packe ich mein Hab und Gut hier ein, alles was wichtig genug war nicht der Zeit oder dem Überdruss zum Opfer zu fallen, und dann gehts endlich los.
Freitag, 1. Januar 2010
Winter
Außen an meinem Fenster türmen sich Schneekristalle. Auf den Ästen der alten Birke liegt gleichmäßig verteilt eine Schneeschicht. Es ist nicht besonders kalt, das perfekte Wetter für Winterspaziergänge. Gerade bin ich durch den Schnee gestapft und habe frische, kalte Schneeluft in meinen Lungen gelassen. Heute ist der 1. Januar; das Jahr beginnt in gewohnter Ruhe. Kaum Menschen sind in der Stadt unterwegs. Sie ruhen wohl aus von der Silvesternacht. Auch gestern Nacht sind wir durch den Schnee gestapft. Mit Sekt und Wunderkerze in der Hand haben wir den Raketen zugesehen, und den Menschen die Raketen und kleine Heißluftballons in die Luft schickten. Warum sie das wohl jedes Jahr aufs Neue tun?
Und was wünsche ich mir für das nächste Jahr? Dass es genauso schön wird, wie die letzten Monate. Nichts soll anders werden, nichts möchte ich vermissen, genauso möchte ich es haben. Ich gehöre wohl gerade zu den zufriedensten Menschen auf der Welt.
Und was wünsche ich mir für das nächste Jahr? Dass es genauso schön wird, wie die letzten Monate. Nichts soll anders werden, nichts möchte ich vermissen, genauso möchte ich es haben. Ich gehöre wohl gerade zu den zufriedensten Menschen auf der Welt.
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