Sonntag, 31. Oktober 2010

Nachgereicht.

Ich geb' es zu, ich hinke etwas hinterher mit meinen Blogeintragungen. Zur Feier des Tages gibt es dafür nun sogar ein paar Fotos aus Dänemark.

Zuerst unser schönes, rotes Ferienhaus:

Das hier ist der Ofen, den ich jeden Tag (und vor allem auch jeden Abend) anheizen durfte:

Wir haben Ponys getroffen:

Ein See im Herbst:
Einer der vielen Leuchttürme:
Und zum Abschluss, ein Schaf:

Samstag, 16. Oktober 2010

La le und lu

Puh. Was für eine Woche! Endlich ist zum Glück Wochenende. Das war die erste Woche nach meinem Urlaub, und somit die schlimmste Woche. Kaum ist man erholt, ist man das Arbeiten gar nicht mehr gewöhnt. Aber ich denke, es hat sich gelohnt. Immerhin hab ich jetzt tatschlich ein bisschen was aufgeschrieben für die Doktorarbeit. Ja, ich bin schon etwas stolz auf mich. Ich will das Ganze ja in etwa sechs Monaten abgeben, also gerade die richtige Zeit um das Schreiben anzufangen. Es schleppt sich - natürlich. War ja klar. Ich tröste mich mit dem Gedanken daran, dass ich dann fertig bin. Und dann hab ich einen richtigen Beruf. Oder sowas Ähnliches. Jedenfalls was Anderes. Bin mal gespannt.
Heute hab ich mich erst mal wohlverdient ausgeruht, war in der Badewanne. War shoppen. War meinen Lieblingsfalafel essen. Und Kuchen. Und nun... mache ich es mir mit Hermann Hesse (Unterm Rad) gemütlich.

Dienstag, 12. Oktober 2010

Es wird kälter und das find ich gut.

Der Herbst ist da. Letzte Woche bin ich schon raschelnd durch dänische, bunte Blätter gelaufen. Zurück in Berlin merkt man jetzt auch die kalte Luft, die sich nun überall ausbreitet. Morgens liegt Nebel über der Stadt und der Wind ist eisig. Trotzdem bin ich guter Dinge, was den Herbst betrifft. Ich freue mich. Die Urlaubswoche habe ich schon dafür genutzt, einen ganzen Harry Potter-Band durchzulesen. Und gerade mache ich es mir im schön warmen Wohnzimmer im Sessel gemütlich, Lieblingsmensch und die Katzen liegen auf der Couch neben mir. Und ich schreibe einen Blogeintrag. - Ja.

Ich war auch heute endlich wieder im Karate. Habe zur Zeit das Gefühl, gar keine Fortschritte zu machen. Gut, immerhin werde ich auch nicht schlechter, denke ich, hoffe ich, aber ich trete auf der Stelle. Hmpf. Dabei strenge ich mich wirklich an. Doch mir kommt einfach keine Leichtigkeit in die Bewegungen. Es "fließt" nicht, oder so ähnlich. Naja, vielleicht stecke ich ja nur vorübergehend fest und irgendwann mache ich wieder einen Sprung vorwärts. Im Frühling und Sommer war halt einfach wenig Zeit zum Üben und das merke ich jetzt. Ab dieser Woche mache ich aber weniger Urlaub und habe mehr Zeit zum trainieren, dann wird das schon wieder werden.

Montag, 11. Oktober 2010

Einmal kräftig vom Wind durchpusten, bitte!

Da bin ich nun wieder frisch aus dem Urlaub eingetroffen und habe soeben meinen ersten Arbeitstag hinter mich gebracht. Wenn die restlichen Wochentage so werden, wie dieser Montag, dann wird es eine anstrengede Woche. Aber egal- ich bin frohen Mutes und erholt von einer Woche Dänemark zurück! Wir hatten ein wunderbares, kleines und gemütliches Holzhäuschen mit Holzofen, ganz nah am Wasser. Also viel Natur, viel Spazieren gehen, Muscheln sammeln, aber auch viel mit dem Auto umher fahren und die kleinen Örtchen mit ihren weißen Kirchen erkunden. Wir hatten sogar ein großes Trampolin auf "unserem" Grundstück. Ich war Hauptverantworliche für den Ofen. Wir haben kiloweise Holz verbrannt. Damit war uns dann auch mollig warm. Draußen war der Wind nämlich öfter ziemlich frisch und hat uns am Strand so richtig durchgepustet. Ich hab superleckeres Baguette gegessen. Und auch eine Menge Pommes. Die Dänen essen scheinbar sehr viele Pommes und irgendwann konnte ich sie nicht mehr sehen. Wir haben wieder festgestellt, dass wir sehr vom Auswärtsessen in Berlin verwöhnt sind. Hier ist es um Längen günstiger und um Weiten vielfältiger (gerade für mich als Kein-Fleisch-Esserin). Dafür gibts in Dänemark die schöneren Wanderwege genau zwischen Strand auf der einen und Feldern auf der anderen Seite.
Wir haben dann noch die Rückfahrt genutzt um uns Schwerin anzuschauen. Und es hat sich wirklich gelohnt. Ich war sehr begeistert vom Schloss, vom Garten. Und vom Eis.