Donnerstag, 22. Januar 2009

Über das Entdecken

Die Welt ist so groß und ich möchte sie kennenlernen. So viele Orte, die ich gern mit eigenen Augen sehen möchte. Ganz oben auf der Liste:
  • Neuseeland
  • Island
  • Norwegen
  • Schweden
  • Borneo
  • Niederlande
  • Die Ostsee
  • Kanada
Entdeckerin müsste man sein. Nun ja, eigentlich bin ich ja genau das. Jeden Tag könnte ich auf etwas Großes, Unbekanntes stoßen. Allerdings verlasse ich bei meinen Entdeckungsreisen nie mein Labor. Irgendwann ist es daher mal Zeit auf große Fahrt zu gehen und die wirkliche Welt kennenzulernen. Denn die muss ja irgendwo da draußen sein. Ich freu mich drauf.

Donnerstag, 8. Januar 2009

Kalt.

Sehr kalt. Ich habe das Fahrrad stehen lassen, also muss es sehr kalt sein. Nachdem ich mich schon vor Weihnachten auf Grund von Glatteis längs auf den Boden gelegt hatte, bin ich zu meinem eigenen Erstaunen etwas vernünftiger geworden. Außerdem brauche ich noch ungefrohrene Finger, wenn ich morgens auf Arbeit ankomme.
Trotzdem kalt. Ich wickel mich morgens schon in zwei Pullover plus Mantel und friere trotzdem noch. Das Tolle aber ist: Ich kann U-Bahn fahren. Und das so lange und so oft ich will. Wie habe ich das Studentenleben mit all seinen Vorteilen vermisst!

Montag, 5. Januar 2009

Dienstag Morgen halb Acht...

Morgen früh beginnt mein erster Arbeitstag in diesem Jahr. Ich bin noch etwas unlustig. Hoffentlich kommt die Motivation, sobald ich auf Arbeit bin. Das ist zumindest meistens so. Wenn der Frühstückstee erst mal seine Wirkung entfaltet und die Erlebnisse des Jahreswechsels ausgetauscht werden, wird sich die Motivation auch wieder blicken lassen. Und es gibt noch etwas Gutes: Die neue Woche hat für mich nur vier Arbeitstage. Und am Ende der Woche erwartet mich eine Überraschung. Ich habs im Gefühl.

Wintertag

Diesen Montag habe ich mir freigenommen. Um anzukommen. Um bei mir zu sein. Um ein bisschen die Seele baumeln zu lassen in dieser hektischen Stadt. Heute Morgen bin ich aufgewacht und habe staunend am Fenster gestanden. Dass hier so viel Schnee liegen kann, hätte ich nicht gedacht. Im Sommer hatte ich arge Zweifel, ob hier überhaupt jemals Schnee liegt. Und kurz vor Weihnachten im Erzgebirge dachte ich mir noch, so viel Weiß wird es in der Hauptstadt wohl nicht geben. Da hab ich mich ganz schön geirrt. Jetzt scheint hier die Sonne auf die schneebedeckten Häuserdächer. Schön. Ich trinke inzwischen den dritten Tee und hab mich wohlig Daheim eingekuschelt. Gleich werde ich mich wieder meinen Büchern widmen, denn morgen wird sich die Welt schon noch schnell genug drehen und dann kann ich immer noch aufspringen.

Sonntag, 4. Januar 2009

Angekommen

Wieder in Berlin. Wieder Zuhause, im dritten Zuhause. Mitbewohner sind auch schon vollzählig wieder eingetroffen. Schönes Gefühl, wieder da zu sein, wo alles den Platz hat, den man den Dingen gegeben hat und wo ich selbst meinen Platz habe.

Donnerstag, 1. Januar 2009

Alles neu

Da ist er also, der erste Tag im neuen Jahr. Ich finde wie jedes Jahr, dass Silvester abgeschafft werden sollte. Aber wie jedes Jahr lande ich auf einer dieser Partys, die wie jedes Jahr ähnlich ablaufen. Und hinterher denke ich meistens: War ja doch ganz nett. Hier eine kurze Bilanz.

Positive Punkte:
  • Liebenswerte Menschen
  • Ein Grund zum Feiern
  • Dieses Mal guter Sekt
  • Eine richtige Toilette
  • Zwei warme Schlafsäcke übereinander
  • Meine Rakete hat einen ganz besonders bösen Geist vertrieben

Negative Punkte:

  • Kein fließendes Wasser
  • Kein Grillkäse